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Sportchef Frank Baumann von Werder Bremen ist zufrieden mit den Testspielgegnern der Grün-Weißen.

Werder und der Zweitligist sind im Zillertal

Nachbar St. Pauli „zu stark“ für ein Testspiel gegen Werder Bremen

Zell – Nebenan, nur ein paar Kilometer mit dem Fahrrad oder wenige Stationen mit der historischen Zillertalbahn entfernt, trainiert der FC St.Pauli. Der Zweitligist absolviert in Mayrhofen-Hippach sein Trainingslager zur Vorbereitung auf die neue Saison, ist zeitgleich mit den Werder Bremen im Zillertal.

Und obwohl die beiden Teams quasi Tür an Tür arbeiten, hat sich Werder Bremen gegen ein Testspiel gegen den norddeutschen Nachbarn entschieden. Begründung Sportchef Frank Baumann: „Der Gegner ist zu gut.“ Jedenfalls für diesen Zeitpunkt der Vorbereitung.

Werder Bremen: Sportchef Frank Baumann erwartet zwei Tests auf „sehr hohem Niveau“

Statt gegen St. Pauli testet Werder am Sonntag in einem Blitzturnier gegen Zweitliga-Aufsteiger Karlsruher SC und den österreichischen Erstliga-Aufsteiger WSG Wattens, seit kurzem offiziell der WSG Swarovski Tirol. Wo da der große Unterschied ist? Er sieht einen, meint Baumann und sagt: „Ich bin so frech und sage, dass St. Pauli stärker ist als Karlsruhe. Mit dem KSC und Wattens haben für unseren aktuellen Vorbereitungsstand zwei hochklassige Gegner. Das ist schon sehr hohes Niveau, weil die Teams in der Vorbereitung weiter sind als wir. Wir haben uns bisher ja nur ein bisschen eingetrabt.“

In dem Blitzturnier über jeweils 2 x 25 Minuten trifft Werder im Parkstadion von Zell zunächst auf WSG Swarovski Tirol (12.05) und anschließend auf den KSC (13.10 Uhr). In einem zweiten Testmatch treffen die Bremer am 13. Juli auf Zweitligist Darmstadt 98 – dann ist St. Pauli allerdings schon auf der Heimreise.

Unterdessen hat Frank Baumann das Vorhaben untermauert, Abwehrspieler Felix Beijmo trotz der Personalsorgen weiterhin verleihen zu wollen.

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