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Rauchschwaden in der Veltins-Arena auf Schalke: Die Werder-Fans hatten beim DFB-Pokal-Viertelfinale im April mal wieder gezündelt.

Werder-Fans zündeln auf Schalke

Nächste Strafe für Werder, jetzt sind es schon 109.000 Euro

Bremen – Auswärtsspiele sind für den SV Werder in dieser Saison eine durchaus teure Angelegenheit. Denn der Bundesligist wurde vom DFB erneut „wegen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger“ zu einer Geldstrafe verdonnert.

Diesmal ging es um das Pokalspiel auf Schalke am 3. April, bei dem im Bremer Block gezündelt worden war. Werder hat die Geldstrafe von 9.000 Euro bereits akzeptiert. Insgesamt mussten die Bremer in dieser Saison 109.000 Euro für Vergehen ihrer Fans berappen. Ein Teil dieser Summe darf für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwendet werden.

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Bereits fünf Strafen in der laufenden Saison

Auf Schalke waren vor dem Anpfiff „neun pyrotechnische Gegenstände (Blinker, Rauchtöpfe und Bengalische Feuer)“ abgebrannt worden, heißt es in der Urteilsbegründung. Der Strafzumessungsleitfaden sieht für jeden Gegenstand eine Summe von 1.000 Euro vor.

Weil beim Bundesliga-Auswärtsspiel in Nürnberg (2. Februar) sowie im DFB-Pokal-Achtelfinale bei Borussia Dortmund (5. Februar) im Bremer Fan-Bereich teils massiv Pyrotechnik zum Einsatz gekommen war, musste der Club bereits 59.000 Euro zahlen. Addiert mit den 10.000 Euro und 31.000 Euro, die nach den Pokalspielen in Worms (18. August) und Lübeck (gegen Weiche Flensburg/31. Oktober) aus gleichem Grund fällig geworden waren, und den aktuellen 9.000 Euro für das Schalke-Spiel kommt Werder in dieser Saison auf eine Gesamtstrafe von 109.000 Euro.

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