Bei Werder Bremen spielt Yuya Osako kaum noch eine Rolle. Mit der Nationalmannschaft feiert der Japaner einen historischen Sieg!
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Bei Werder Bremen spielt Yuya Osako kaum noch eine Rolle. Mit der Nationalmannschaft feiert der Japaner einen historischen Sieg!

Werder-Spieler bei den Nationalmannschaften

Dreierpack bei 14:0 für Japan: Werder-Stürmer Yuya Osako feiert historischen Sieg

Bremen – Die Nationalspieler von Werder Bremen sind auf Länderspiel-Reisen. So schlagen sich die Werder-Profis bei ihren Auswahlteams.

Chiba – Mit Yuya Osako an der Spitze der Torschützenliste hat die japanische Nationalmannschaft am Dienstag ein historisches Tor-Festival gefeiert. In der WM-Qualifikation gelang dem Team des Werder-Profis ein 14:0 (5:0)-Erfolg über die Mongolei – es ist der höchste Sieg in der Länderspielgeschichte des Landes. Zuvor standen zwei 10:0-Erfolge über Macau aus dem Jahr 1997 in dieser Wertung ganz vorne.

Bei Werder Bremen spielt Yuya Osako kaum noch eine Rolle

Yuya Osako, der bei Werder Bremen seit geraumer Zeit kaum noch eine Rolle spielt, half fleißig mit, den alten Rekord zu pulverisieren. In der 23. Minute traf er zum 2:0, in der 55. Minute zum 6:0 und in der zweiten Minute der Nachspielzeit zum 13:0 – kein anderer Japaner traf an diesem Tag häufiger. Für Osako, der in der Bundesliga in dieser Saison noch torlos ist, war es der erste Dreierpack im Nationaltrikot. (csa)

Zur letzten Meldung vom 29. März 2021:

Werder auf Länderspielreise: Augustinsson trifft gegen Pechvogel Rashica

Unterschiedlicher könnte die WM-Qualifikation für diese zwei Profis des SV Werder Bremen nicht laufen: Während Ludwig Augustinsson mit Schweden die Gruppe B nach zwei Siegen anführt, steht Milot Rashica nach einer Niederlage mit dem Kosovo ganz unten. Im direkten Duell erlebte Augustinsson dabei als Torschütze zum 1:0 beim 3:0-Sieg einen super Tag, während Rashica zum Pechvogel avancierte. Der Stürmer verursachte einen Handelfmeter, den die Schweden zum Endstand nutzten. Zwei andere Werder-Profis waren am Sonntag nur Zuschauer – Marco Friedl beim 3:1-Erfolg seiner Österreicher gegen Färöer und Josh Sargent beim 2:1-Testspielsieg der USA gegen Nordirland.

Werder Bremen: Stürmer Milot Rashica verursacht beim Länderspiel einen Handelfmeter

Fast drei Jahre hatte Augustinsson auf diesen Moment warten müssen – und sein zweiter Treffer für Schweden im 32. Spiel war ein ganz Besonderer: Denn kein Geringerer als Zlatan Ibrahimovic war der Vorlagengeber. Der Superstar brachte seinen Teamkollegen auch nicht irgendwie in Position, sondern mit einem eingesprungenen Hackentrick direkt vor dem Keeper. Augustinsson nahm den Ball an und konnte ihn dann zum 1:0 ins leere Tor schießen. Bei Rashica lief dagegen kaum etwas zusammen. Schlimmer noch: Nach einer Ecke bekam er den Ball nach einer Kopfballverlängerung von Pierre Bengtsson an die Hand, die allerdings auch zu weit oben war. Den Strafstoß verwandelte Sebastian Larsson zum 3:0-Endstand. Der Ex-Dortmunder Alexander Isak hatte das 2:0 markiert. Rashica wurde kurz nach seinem Missgeschick ausgewechselt. Für seinen Kollegen von Werder Bremen war die Partie dann nach 83 Minuten beendet. Beide müssen schon am Mittwoch wieder ran: Augustinsson gegen Estland, Rashica in Spanien.

Zur letzten Meldung vom 28. März 2021:

Werder-Nationalspieler: Schmid furios bei Schützenfest, Veljkovic verletzt abgereist, Rashica gegen Augustinsson

Schützenfest für Romano Schmid und seine Kollegen: Die U21-Nationalmannschaft Österreichs, zurzeit im Trainingslager in Spanien, hat am Samstag in einem Testspiel gegen Saudi-Arabien einen sensationellen 10:0-Sieg eingefahren. Schmid selbst erzielte zwar kein Tor, lieferte aber vier Vorlagen und war an zwei weiteren Treffern beteiligt – ehe er in der 60. Minute beim Stand von 8:0 ausgewechselt wurde.

Ohne Einsatz schon wieder zurück von der serbischen Nationalmannschaft ist Milos Veljkovic. Der Innenverteidiger des SV Werder Bremen ist verletzt – Diagose: Zerrung im Adduktorenbereich des rechten Oberschenkels. Damit ist auch sein Einsatz in der Bundesliga gegen den VfB Stuttgart am kommenden Samstag in Gefahr. Ohne Veljkovic holte sich Serbien derweil am Samstagabend in der WM-Qualifikation ein 2:2 gegen Portugal – nach 0:2-Rückstand und mit Glück, weil Portugals Superstar Cristiano Ronaldo ein regulärer Treffer in der Nachspielzeit aberkannt wurde.

Am Sonntag stehen bereits die nächsten Länderspiele mit Beteiligung des SV Werder Bremen an. Besonders interessant: Milot Rashica empfängt mit dem Kosovo Ludwig Augustinsson und die Schweden zum WM-Qualifikations-Spiel (20.45 Uhr). Außerdem: Josh Sargents USA spielt in Nordirland (18.05 Uhr) und Marco Friedl hat mit Österreich die Färöer zu Gast (20.45 Uhr). (han)

Zur letzten Meldung vom 27. März 2021:

Quarantänepflicht aufgehoben, doch Werder Bremen stoppt Jiri Pavlenkas Trip nach Prag

Bremen – Auf einmal ging die Tür auf für Jiri Pavlenka. Weil sein Heimatland Tschechien plötzlich vom Robert-Koch-Institut vom Virusvariantengebiet zum Hochinzidenzgebiet herabgestuft worden ist, hätte der Keeper des SV Werder Bremen doch noch am WM-Qualifikationsspiel gegen Belgien am Samstagabend teilnehmen können. Eine nachfolgende Quarantäne von 14 Tagen hätte er nicht mehr zu erwarten gehabt.

Doch weil die Entwicklung am Freitagabend ziemlich kurzfristig kam, ist Pavlenka – wie drei andere tschechische Bundesliga-Profis auch – nicht Hals über Kopf nach Prag gereist und wird dementsprechend am Samstagabend auch nicht im Aufgebot der Tschechen stehen. Jiri Pavlenka, der am Mittwoch beim 6:2-Sieg über Estland (Spielort: Lublin, Polen) im tschechischen Tor gestanden hatte, hält sich derzeit in Bremen auf, wo er individuell und von allen anderen Spielern abgeschirmt mit Torwarttrainer Christian Vander arbeitet.

Am Montag wird Pavlenka nach Wales fliegen, wo am Dienstag ein weiteres WM-Qualifikationsspiel ansteht. Am Freitagabend war aber noch diskutiert worden, ob Pavlenka sowie die Kollegen Patrik Schick (Bayer Leverkusen), Vladimir Darida (Hertha BSC) und Pavel Kaderabek (1899 Hoffenheim) eiligst nach Prag hätte fliegen sollen, um auch gegen Belgien zu spielen. Doch weil es eine Rechtsunsicherheit gab, ab wann die Änderung des Corona-Status für Tschechien gilt und damit auch der Wegfall der Quarantänepflicht greift, einigte sich Werder Bremen mit den anderen betroffenen Bundesliga-Vereinen sowie dem tschechischen Verband darauf, die ursprüngliche Planung beizubehalten.

Werder Bremen sollte Jiri Pavlenka kurzfristig abstellen

„Gerade in einer Phase wie der aktuellen, in der alles gut durchgeplant und organisiert werden muss, machen Hauruck-Aktionen keinen Sinn. Dann passieren nur Fehler“, sagt Werder-Vertreter Clemens Fritz gegenüber der DeichStube. Als am Freitagabend die Anfrage aus Tschechien kam, Pavlenka doch noch abzustellen, seien die Bremer zwar „kooperativ und gesprächsbereit“ gewesen, aber am Ende sei die getroffene Lösung angesichts der besonderen Umstände und Schwierigkeiten bei Reisen auch „die vernünftigste“ gewesen, so der Leiter Profi-Fußball. Zumal es keinen Alleingang eines Bundesliga-Vertreters hätte geben sollen. Hertha, Hoffenheim, Leverkusen und Werder Bremen hatten sich abgesprochen und erklärt: Entweder fliegen alle vier Nationalspieler oder keiner. Nun ist es keiner geworden. (csa)

Zur letzten Meldung vom 26. März 2021:

Werder-Profis auf Länderspiel-Reisen: Siege für Sargent und Augustinsson, Friedl schaut zu

Bremen – Nach zuletzt zwei Abstellungsphasen ohne Beteiligung der Nationalspieler des SV Werder Bremen lässt der Club in der Länderspielpause seine Profis wieder zu ihren Auswahlmannschaften reisen – zumindest teilweise. So schlagen sich die Werder-Profis bei den Länderspielen.

Am Donnerstagabend gab es drei Länderspiele mit Beteiligung des SV Werder Bremen. Schweden um Ludwig Augustinsson (90 Minuten im Einsatz) setzte sich in der WM-Qualifikationsgruppe B mit 1:0 gegen Georgien durch. Die USA gewannen derweil ihren Test gegen Jamaika mit 4:1. Josh Sargent wurde in der 82. Minute ausgewechselt, zuvor hatte er das zwischenzeitliche 2:0 aufgelegt. Marco Friedl kam dagegen nicht für Österreich zum Einsatz, blieb auf der Bank. Die ÖFB-Elf trennte sich in der WM-Quali-Gruppe F mit 2:2 von Schottland. (tst)

Letzte Meldung vom 25. März 2021:

Werder Bremen bei den Nationalmannschaften: Yuya Osako glänzt bei Japan-Sieg

Die japanische Nationalmannschaft hat im Testspiel gegen Südkorea den dritten Sieg in den vergangenen vier Länderspielen eingefahren. Am Donnerstagvormittag (MEZ) setzten sich die Japaner mit 3:0 (2:0) durch. Nachdem Miki Yamane (16.) die Gastgeber in Yokohama in Führung gebracht hatte, erhöhte Kamada (27.) von Eintracht Frankfurt auf 2:0. Bemerkenswert: Beide Treffer bereitete Yuya Osako vor - der Angreifer vom SV Werder Bremen machte ein starkes Spiel und belohnte sich mit den beiden Assists selbst. Das Tor zum 3:0-Endstand erzielte Endo (83.) vom VfB Stuttgart. (tst)

Auch interessant: Kyu-hyun Park soll bleiben – zieht Werder Bremen die Kaufoption?

Letzte Meldung vom 25. März 2021, 10.11 Uhr:

Werder Bremen auf Länderspielreisen: So schlagen sich Jiri Pavlenka, Milot Rashica und Co.

Jiri Pavlenka ist mit einem Sieg in die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2022 gestartet: Der Keeper des SV Werder Bremen setzte sich mit Tschechien am Mittwochabend 6:2 gegen Estland durch - zudem gewannen die Werder-Profis Milot Rashica und Milos Veljkovic ihre Länderspiele.

Jiri Pavlenka stand beim 6:2 gegen Estland 90 Minuten im Tor und hat mit Tschechien am ersten Spieltag die Tabellenführung in der Qualifikationsgruppe E übernommen. Milot Rashica kam im Testspiel des Kosovo gegen Litauen 66 Minuten zum Einsatz und steuerte zum 4:0-Erfolg die Vorlage zum zwischenzeitlichen 2:0 bei. Milos Veljkovic wurde indes beim 3:2-Erfolg Serbiens gegen Irland geschont: Der Innenverteidiger des SV Werder Bremen stand nach seiner Auswechslung im Wolfsburg-Spiel (1:2) als Vorsichtsmaßnahme noch nicht im Aufgebot der Serben, die mit dem 3:2 die Tabellenführung in der WM-Qualifikations-Gruppe A übernommen haben. (tst)

Letzte Meldung vom 23. März 2021:

Hin und zurück hoch zwei: Werder Bremen-Torwart Jiri Pavlenka vor einer wilden Länderspielreise

Marco Friedl darf auf einmal doch für Österreich in Schottland spielen, und auch für Josh Sargent und Jiri Pavlenka haben die geänderten Corona-Quarantäne-Protokolle Auswirkungen. Weil Großbritannien mittlerweile nicht mehr als Virusvarianten-Gebiet eingestuft wird, stehen die beiden Profis des SV Werder Bremen ihren Nationalmannschaften für jeweils ein weiteres Spiel zur Verfügung und wurden auch bereits vom jeweiligen Verband angefordert.

Konkret: Josh Sargent darf nun doch zum Länderspiel nach Nordirland reisen, ohne anschließend eine Quarantäne antreten zu müssen. Und Pavlenka steht der tschechischen Auswahl auch für das WM-Qualifikationsspiel in Wales zur Verfügung. Was für den Torhüter des SV Werder Bremen zu einer kuriosen bis bedenklichen Konstellation und Reiseroute führt.

Am 24. März tritt er mit den Tschechen in Estland an, danach reist das Team nach Prag, um am 27. März gegen Belgien zu spielen. Ohne Pavlenka, denn Tschechien bleibt weiter Virusvarianten-Gebiet. Der Werder-Profi kehrt zwischenzeitlich nach Bremen zurück, um von dort nach Wales zu fliegen, wo am 30. März gespielt wird. Danach geht's wieder retour. Verrückter Fußball in einer Zeit, in der in Deutschland die Inzidenzzahlen wieder bedrohlich steigen.

Werder Bremen-Nationalspieler: Keine Quarantäne nach Länderspiel-Reisen in Hochinzidenz-Gebiete

Sargent bleibt durchgängig beim US-Team, bestreitet am 25. März in Wien das Länderspiel gegen Jamaika und am 28. März den Test in Belfast gegen Nordirland. Marco Friedl tritt mit Österreich in Schottland an (25. März), ehe in der Heimat die Spiele gegen die Färöer und Dänemark (28. und 31. März) anstehen.

Nach Reisen in Hochinzidenz-Gebiete ist bei der Rückkehr nach Deutschland keine Quarantäne mehr vorgeschrieben, ein negativer Corona-Test genügt. Anders bei Reisen in Virusvarianten-Gebiete. Danach ist weiterhin eine Quarantäne vorgeschrieben. (csa)

Auch lesenswert: Jascha bleibt - Bruder von Julian Brandt verlängert bei Werder Bremen! Und die passende Unterhaltung zur Länderspielpause gibt es im #DeichFUMS-Podcast!

Zur letzten Meldung vom 22. März 2021:

Länderspiele: Werder Bremen-Profi Marco Friedl darf nun auch in Schottland ran

Bremen – Aus dem Teilzeit-Nationalspieler wird eine Vollzeitkraft: Marco Friedl darf nun alle drei Länderspiele für Österreich bestreiten – also auch in Schottland. Der SV Werder Bremen hat ihm eine entsprechende Freigabe erteilt, nachdem das Robert-Koch-Institut (RKI) Großbritannien in der Corona-Bewertung von einem Virusvarianten-Gebiet zu einem Hochinzidenzgebiet herabgestuft hat.

Dadurch kann bei der Rückkehr nach Deutschland eine Quarantäne verhindert werden, wenn ein negativer Corona-Test vorgelegt wird. Das war die Bedingung von Werder Bremen, um Spieler zu ihren Nationalmannschaften reisen zu lassen. Denn kein Akteur soll im Anschluss der Länderspiele wegen einer notwendigen Quarantäne für die Bundesliga ausfallen. Der Österreichische Fußbal-Verband hat auf die Änderungen des RKI sofort reagiert und Marco Friedl früher eingeladen. Der Abwehrspieler gehört nun für alle Partien – also in Schottland (25. März) und in Österreich gegen Färöer (28. März) und Dänemark (31. März) zum Kader.

Werder Bremen: Auch Josh Sargent und Jiri Pavlenka dürfen für die Nationalmannschaft in Großbritannien spielen

Zwei weitere Profis des SV Werder Bremen könnten nun ebenfalls in Großbritannien zum Einsatz kommen: Josh Sargent für die USA in Nordirland (28. März) und Jiri Pavlenka für Tschechien in Wales (30. März). Dazu sind auch Romano Schmid (Österreich U21), Ludwig Augustinsson (Schweden), Milot Rashica (Kosovo), Milos Veljkovic (Serbien) und Yuya Osako (Japan) mit ihren Auswahlteams unterwegs. (kni)

Zur letzten Meldung vom 19. März 2021:

Friedl, Sargent, Pavlenka und Co. – Werder Bremens Nationalspieler gehen wieder auf Reisen

Bremen – Nach zuletzt zwei Abstellungsphasen ohne Beteiligung der Nationalspieler des SV Werder Bremen lässt der Club in der bevorstehenden Länderspielpause seine Profis wieder zu ihren Auswahlmannschaften reisen – zumindest teilweise. Eine Übersicht zu Werders Nationalspielern auf Reisen.

Anderthalb Jahre ist es her, dass Josh Sargent letztmals für die amerikanische A-Nationalmannschaft auf dem Platz stand. Am 20. November 2019 feierte der 21-jährige Stürmer des SV Werder Bremen seinen letzten Einsatz für sein Heimatland – und steuerte im „Truman Boden“-Stadion auf den Cayman-Inseln zwei Treffer zum 4:0-Sieg des US-Teams gegen Kuba bei. Seither gab es inzwischen fünf Länderspiele ohne Sargent-Beteiligung. Dass Sargents Formkurve bei den Grün-Weißen mit drei Treffern in den vergangenen vier Bundesliga-Spielen zuletzt wieder nach oben zeigte, blieb allerdings auch US-Coach Gregg Berhalter nicht verborgen. Am Mittwoch nominierte er Josh Sargent für die Länderspiele gegen Jamaica (25. März, in Wien) und in Nordirland (28. März). Weil Nordirland aber als Virusvarianten-Gebiet, also als Region mit besonders hohem Infektionsrisiko durch bestimmte Corona-Mutationen, eingestuft wird, darf Sargent nur die Partie gegen die „Reggae Boyz“ absolvieren und muss danach zurück nach Bremen reisen.

Werder Bremen: Romano Schmid wegen Nicht-Nominierung enttäuscht

Ähnlich gestaltet es sich bei Torwart Jiri Pavlenka, dessen Ausflug zur Nationalmannschaft bereits nach dem WM-Qualifikationsspiel Tschechiens in Estland (24. März) beendet ist. Zu den weiteren Begegnungen in den Virusvarianten-Gebieten Tschechien (gegen Belgien, 27. März) und Wales (30. März) darf er nicht mehr reisen. Auch Marco Friedl wird nicht mit Österreichs Auswahl nach Schottland (25. März) fliegen. Friedls Teamkollege Romano Schmid, der zu seiner persönlichen Enttäuschung nur für die österreichische U21-Auswahl nominiert wurde, kann dagegen beide Testspiele gegen Saudi-Arabien und Polen (in Spanien) bestreiten. Die weiteren Termine der Bremer Nationalspieler findet ihr in der nachfolgenden Übersicht.

Werder Bremens Nationalspieler auf Reisen - alle Termine im Überblick:

Jiri Pavlenka (Tschechien): in Estland (24. März) ja; in Tschechien gegen Belgien (27. März) und in Wales (30. März) nein

Marco Friedl (Österreich): in Schottland (25. März) nein; in Österreich gegen Färöer (28. März) und Dänemark (31. März) ja

Josh Sargent (USA): in Wien gegen Jamaika (25. März) ja, in Nordirland (28. März) nein

Romano Schmid (Österreich U21): in Spanien gegen Saudi-Arabien (27. März) und gegen Polen (29. März) ja

Ludwig Augustinsson (Schweden): in Schweden gegen Georgien (25. März), im Kosovo (28. März) und in Schweden gegen Estland (31. März) ja

Milot Rashica (Kosovo, bislang noch kein Aufgebot veröffentlicht): im Kosovo gegen Litauen (24. März) und Schweden (28. März) und in Spanien (31. März) ja

Milos Veljkovic (Serbien, noch kein Aufgebot veröffentlicht): in Serbien gegen Irland (24. März) und Portugal (27. März) und in Aserbaidschan (30. März)

Yuya Osako (Japan, noch kein Aufgebot veröffentlicht): in Japan gegen Südkorea (25. März) und in der Mongolei (30. März)

Zur letzten Meldung vom 15. März 2021:

Werders Nationalspieler zwischen Vorfreude, Vorsicht und Verboten

Bremen - In zwei Abstellungsphasen hat der SV Werder Bremen seine Nationalspieler zuletzt nicht von der Leine gelassen. Zu groß das Corona-Risiko oder zu streng die Quarantäne-Regeln nach der Rückkehr der Spieler. Nun, zur nächsten bevorstehenden Länderspielperiode, lassen die Grün-Weißen die Spieler unter Auflagen wieder reisen – und die freuen sich darauf.

„Es kam kein Spieler auf uns zu und hat gesagt, er möchte jetzt nicht zur Nationalmannschaft fahren“, erklärte Clemens Fritz, Leiter Profifußball des SV Werder Bremen, in einer Medienrunde. Eher im Gegenteil. Nach den Verboten zuletzt „freuen sie sich wieder, für ihr Land zu spielen und zur Nationalmannschaft reisen zu können“.

Doch Werder Bremen bleibt weiter vorsichtig, sensibilisiert die Profis für die Gefahren und trifft Vorbereitungen. Der Club lässt keine Spieler in die sogenannten Virusvarianten-Gebiete reisen, also Regionen mit besonders hohem Infektionsrisiko durch bestimmte Corona-Mutationen. Unabhängig von negativen Tests erwartet die Spieler bei der Rückkehr eine 14-tägige Quarantäne. Für einige der Spieler bedeutet das nun, dass sie bei manchen Länderspielen nicht dabei sein können.

Werder Bremen: „Vollstes Verständnis“ der Nationalspieler für Länderspiel-Reise-Einschränkungen

Für Torwart Jiri Pavlenka etwa ist der Ausflug zur Nationalmannschaft schon nach dem WM-Qualifikationsspiel Tschechiens in Estland (24. März) beendet, denn zu den weiteren Spielen in den Virusvarianten-Gebieten Tschechien (gegen Belgien, 27. März) und in Wales (30. März) darf er nicht mehr reisen. Ähnlich geht es Marco Friedl, der mit Österreichs Auswahl nicht nach Schottland (25. März) darf. Außerdem wünscht sich Werder für die Spieler „die bestmöglichen Flugrouten“, sprich Direktflüge, „dass man nicht nochmal über einen anderen Fleck fliegen muss“, sagt Clemens Fritz.

All diese Einschränkungen und Vorkehrungen würden auch die Spieler mittragen, sagt Fritz. Denn bei einer 14-tägigen Quarantäne würden sie auch die wichtigen anstehenden Pflichtspiele für Werder Bremen verpassen. „Das können wir uns nicht erlauben, das will auch kein Spieler“, sagt Fritz. „Da ist von den Jungs vollstes Verständnis da.“ (han)

Zur letzten Meldung vom 13. März 2021:

Werder Bremen: Nationalspieler dürfen wieder reisen - aber nicht überall hin

Bremen - Ende März ist es mal wieder soweit: Die Bundesliga macht Länderspielpause. Und anders als in der jüngeren Vergangenheit wird auch Werder Bremen seine nominierten Nationalspieler wieder auf Reisen schicken - wegen des aktuellen Infektionsgeschehens allerdings längst nicht überall hin.

„Wir standen in den vergangenen Tagen mit den Verbänden und insbesondere auch mit dem Bremer Gesundheitsamt im Austausch“, berichtete Sportchef Frank Baumann, ehe er Werders Lösung für die kommenden Länderspiele präsentierte: „Wir werden keine Spieler in sogenannte Virusvarianten-Gebiete entsenden.“

Heißt: Profis, deren Nationalteams in den entsprechenden Regionen antreten, werden von Werder Bremen nicht abgestellt, weil sie sich ansonsten nach ihrer Rückkehr in eine 14-tägige Quarantäne begeben müssten.

Werder Bremen: Jiri Pavlenka darf nur zu einem Länderspiel reisen - und zu zweien nicht

Das betrifft zum Beispiel Torhüter Jiri Pavlenka, der von der tschechischen Nationalmannschaft für die drei WM-Qualifikationsspiele in Estland, gegen Belgien sowie in Wales nominiert wurde. Da Tschechien und Wales zu den Virusvarianten-Gebieten zählen, stellt Werder Pavlenka nur für das Duell in Estland ab.

Insgesamt, auf diese Feststellung legte Baumann wert, muss kein Nationalspieler des SV Werder Bremen gänzlich auf Länderspiele verzichten: „Wir können jeden Spieler für mindestens ein Spiel abstellen.“ (dco) Auch interessant: Verfolgt das Bundesliga-Spiel des SV Werder Bremen gegen den FC Bayern München im Live-Ticker der DeichStube!

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