Ein Training der etwas anderen Art: Die Profis des SV Werder Bremen verschwanden bei der zweiten Einheit der Wintervorbereitung zeitweise im dichten Nebel.
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Ein Training der etwas anderen Art: Die Profis des SV Werder Bremen verschwanden bei der zweiten Einheit der Wintervorbereitung zeitweise im dichten Nebel.

Werders Winter-Vorbereitung

Nebel und stinkender Rauch behindern Werder Bremens Training, aber Ole Werner erhöht die Schlagzahl

Bremen – Neuer Tag, gleiches Personal: 21 Feldspieler, darunter die drei U23-Akteure Tim-Justin Dietrich, Tom Berger und Lasse Rosenboom, sowie insgesamt fünf Keeper, begrüßte Werder Bremens Cheftrainer Ole Werner bei der zweiten Einheit der Wintervorbereitung auf dem Trainingsplatz am Osterdeich.

Nur vier prominente Gesichter fehlten beim SV Werder Bremen weiter: Die WM-Fahrer Niclas Füllkrug und Milos Veljkovic sowie die Rückkehrer Felix Agu (Aufbau nach Knieproblemen) und Manuel Mbom (Aufbau nach Achillessehnenriss), die nach ihren Verletzungen die Belastung jetzt schrittweise erhöhen. Während die beiden Letztgenannten ihr Programm bis Anfang des Jahres so steigern sollen, dass sie im Spanien-Trainingslager des Bundesliga-Aufsteigers (ab 2. Januar) möglichst voll mitmischen können, genießen Füllkrug (Malediven) und Veljkovic derzeit eine längere Auszeit, um die Katar-Reise zu verarbeiten.

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Werder Bremen-Training mit dichtem Nebel und stinkendem Rauch: Trainer Ole Werner erhöht die Schlagzahl

Das Kontrastprogramm zum Entspannungsurlaub gab es am Osterdeich: Bei sehr nebligen Wetterverhältnissen ließ Werder-Coach Ole Werner am Freitagvormittag schon intensiver trainieren als noch beim eher lockeren Aufgalopp am Vortag. Passformen standen ebenso auf dem Plan wie verschiedene Spielformen auf kleine und große Tore. Der Nebel war dabei allerdings nicht der einzige Störfaktor: Vor Platz 11 wurde ein Generator getestet, der nicht nur ordentlich Qualm produzierte, sondern auch sehr unangenehme Gerüche, was die ohnehin eingeschränkte Sicht zusätzlich verschlechterte und bei Spielern und Trainern entsprechend wenig Begeisterung auslöste. „Wir haben bengalische Feuer getestet“, scherzte Ole Werner zunächst im Anschluss, um dann aber doch ernst zu werden: „Das hat tatsächlich für ein paar Minuten gestört, weil es einfach sehr unangenehm war. Niemand atmet gerne Rauch ein. Aber war dann auch schnell wieder erledigt.“

Bei Werder soll sich in den kommenden Tagen nicht nur wegen der Temperaturen um den Gefrierpunkt die Schlagzahl weiter erhöhen: Bis zum kurzen Weihnachtsurlaub sollen die Profis des SV Werder Bremen ordentlich ins Schwitzen geraten und intensiv im konditionellen Bereich arbeiten, um eine vernünftige Grundlage für eine gute Restrunde in der Bundesliga zu schaffen. Am kommenden Donnerstag (15. Dezember) steht daher auch ein Testspiel gegen den Drittligisten SV Meppen auf dem Plan, obwohl dieser aktuell von einer Grippewelle heimgesucht wird. (mwi)

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