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Klaus Filbry hofft, in „ein bis zwei Wochen“ einen neuen Ärmelsponsor für Werder Bremen präsentieren zu können. 

Werder Bremen hofft auf Vollzug in ein bis zwei Wochen

Neuer Ärmelsponsor im Anflug

Zell - Die Trikots für die neue Saison hat Werder längst offiziell vorgestellt, doch noch immer ist auf den Jerseys eine prominente Stelle frei: Einen neuen Ärmelsponsor haben die Bremer der Öffentlichkeit nämlich noch nicht präsentiert. Das wird sich in Kürze ändern.

„Wir sind da auf einem guten Weg“, sagte Klaus Filbry, der Vorsitzende der Geschäftsführung von Werder Bremen, gegenüber Radio Bremen - und erklärte: „Wir sind mit einem Unternehmen in den letzten Zügen der Vertragsverhandlungen und hoffen, dass wir es in den nächsten ein bis zwei Wochen vermelden können.“

Seit zwei Jahren laufen die Teams der 1. und 2. Bundesliga mit einem Ärmelsponsor auf, exakt 70 Quadratzentimeter groß ist die Fläche auf dem linken Ärmel der Trikots, für die Sponsoren sehr viel Geld bezahlen. Werders bisheriger Vertrag mit der Hotelgesellschaft „H-Hotels“ ist nach zwei Jahren am Ende der vergangenen Saison ausgelaufen.

Über eine Million Euro hatte der Verein jährlich für das Sponsoring kassiert. Klar, dass die Bremer auch künftig nicht auf dieses Geld verzichten wollen. Der neue Vertrag dürfte sich in einer ähnlichen Größenordnung bewegen.

Unterdessen hat Sportchef Frank Baumann bestätigt, dass Werder Bremen den Vertrag von Milot Rashica vorzeitig verlängern will.

Zur ersten Meldung vom 19. Juni 2018:

H-Hotels bleibt auf dem Ärmel

Neue Trikots, alte Werbung – Werder darf sich bei den Sponsoren über Kontinuität freuen. Der Vertrag mit Ärmelsponsor H-Hotels automatisch um ein Jahr verlängert.

Das bestätigte Werder-Boss Klaus Filbry der DeichStube: „Wir freuen uns sehr, dass wir die gute Zusammenarbeit fortsetzen können.“ Der Bundesligist kassiert dafür dem Vernehmen nach gut eine Million Euro. Auf der Brust wird Werder weiterhin für „Wiesenhof“ werben. Dafür hat sich der Trikothersteller geändert: Umbro löst bekanntlich Nike ab, Werders neue Kleider sollen Anfang Juli vorgestellt werden.

Die Hotelgesellschaft H-Hotels hatte sich vor einem Jahr die 70 Quadratzentimeter Werbefläche auf dem Bremer Ärmeln gesichert und war damit vom Co- zum Top-Sponsor aufgestiegen. Ähnlich engagiert sich das Unternehmen übrigens auch bei Borussia Mönchengladbach.

Schere in der Bundesliga geht auseinander

Bei den Einnahmen für diese kleine Werbefläche auf den Trikots geht die Schere in der Bundesliga weit auseinander. Die Bayern kassierten in der vergangenen Saison angeblich zehn Millionen Euro vom Hamad International Airport, Borussia Dortmund neun Millionen Euro von Opel. Werder liegt mit dem Betrag von etwas mehr als einer Million Euro im Mittelfeld der Bundesliga.

Gerade die Clubs aus der unteren Tabellenhälfte haben Probleme, diese Fläche zu vermarkten. Vor einem Jahr hatte die Deutsche Fußball-Liga die Generalvermarktung beendet und es den Clubs selbst überlassen, in diesem Bereich tätig zu werden. Werder einigte sich Anfang August – also kurz vor dem Saisonstart - mit der H-Hotels AG auf eine Zusammenarbeit, die jetzt fortgesetzt wird.

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