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Werder Bremen: Sportchef Frank Baumann (re.) will mit Florian Kohfeldt verlängern. Der Trainer will auch.

Werder Bremen: Trainer Florian Kohfeldt soll verlängern

Neuer Kohfeldt-Vertrag: Baumann erklärt, warum Werder Bremen keine Eile hat

Zell – Es ist ein bisschen wie mit der Hose, den fünf Paar Socken und den zwei Büchern, die zu viel in den Koffer gepackt wurden: Am Ende nimmt man den ganzen Rutsch wieder unangerührt mit nach Hause. So geschieht es bei Werder Bremen am Sonntag auch mit dem Thema „Vorzeitige Vertragsverlängerung Florian Kohfeldt“.

Vor dem Trainingslager von Werder Bremen im Zillertal war es aufgekommen, und so manche Äußerung las sich, als würde eine Ausdehnung des Arbeitspapiers von Florian Kohfeldt über 2021 hinaus unmittelbar bevorstehen. Also wurde das Thema eingepackt und mit ins schöne Posthotel in Zell am Ziller transportiert. Doch von dort wird es nun wieder mit zurück genommen nach Bremen. Ohne dass sich etwas getan hätte. Sagt jedenfalls Sportchef Frank Baumann.

Werder Bremen: Im Trainingslager war der Vertrag von Florian Kohfeldt kein Thema

„Ein Trainingslager ist für einen Trainer eine sehr intensive Zeit, in der wenig Raum für andere Dinge bleibt“, erklärt Baumann. Aber mal beim Kaffee nach dem Essen oder einem Glas Wein am Abend hätte man ja reden können, oder? Theoretisch ja, meint Baumann, praktisch eher nicht. Schon gar nicht die harten Fakten betreffend. Die würden ohnehin mit Florian Kohfeldts Berater Marc Kosicke besprochen. Und dafür bleibt noch genügend Zeit, sagt Frank Baumann, der den Dampf aus der Geschichte nehmen will. „Weder von Flos noch von unserer Seite gibt es einen Druck. Wir sind alle entspannt“, sagt der 43-Jährige.

Der Druck ist aber immerhin so groß, dass Werder Bremen vor einigen Wochen mit der Idee der vorzeitigen Vertragsverlängerung auf Florian Kohfeldt zugegangen ist. Die Rückmeldung war positiv, der Trainer ist mehr als aufgeschlossen. „Wir sind in guten Gesprächen, die wir sicherlich zu einem positiven Abschluss bringen werden, denn ich fühle mich hier sehr wohl und möchte noch lange bleiben“, hatte Kohfeldt unter anderem gegenüber derDeichStube erklärt.

Neuer Vertrag für Florian Kohfeldt: Werder Bremen-Manager Frank Baumann bleibt entspannt

Aber wie gesagt: Übers Knie brechen will und wird niemand etwas bei Werder Bremen. Baumann schon gar nicht. Denn ihm ist die vor langer Zeit gegebene Zusage von Florian Kohfeldt, den aktuellen, bis 2021 laufenden Vertrag auf jeden Fall erfüllen zu wollen, wichtiger als eine neue Jahreszahl in einem neuen Kontrakt: „Was bringt ein Acht-Jahresvertrag, wenn ein Trainer auf dem Sprung zu einem anderen Glück ist?“

Florian Kohfeldt hat garantiert, noch zwei Jahre bei Werder Bremen zu bleiben, hat darauf sein Wort gegeben. Dem Chef reicht das, um nach der Rückkehr nach Bremen in aller Ruhe den Koffer auszupacken und irgendwann die Zukunft zu regeln.

Unterdessen hat Kohfeldt im Trainingslager über die Kaderplanung gesprochen und angedeutet, dass ein Wechsel von Martin Harnik durchaus möglich ist. 

Zur letzten Meldung vom 25. Juni 2019:

Florian Kohfeldt dementiert Einigung, freut sich aber über den Vorstoß von Werder Bremen

Die Signale sind eindeutig: Florian Kohfeldt wird dem Wunsch von Sportchef Frank Baumann nachkommen und seinen ohnehin schon bis 2021 laufenden Vertrag bei Werder Bremen vorzeitig verlängern.

Ein Bericht des „Weser Kurier“, wonach sich Trainer und Verein bereits auf ein neues Arbeitspapier geeinigt hätten, ist allerdings nicht richtig.

„Ich kann nicht bestätigen, dass es schon eine Einigung oder eine Unterschrift gibt“, sagte Kohfeldt auf Nachfrage der DeichStube. Deswegen könne auch noch nicht Vollzug vermeldet werden. Aber der 36-Jährige ist weit davon entfernt, aus den Verhandlungen ein Pokerspiel zu machen. Ganz im Gegenteil! „Ich habe mich über das Signal des Vereins sehr gefreut. Wir sind in guten Gesprächen, die wir sicherlich zu einem positiven Abschluss bringen werden, denn ich fühle mich hier sehr wohl und möchte noch lange bleiben.“

Werder Bremen: Interesse an Florian Kohfeldt aus In- und Ausland

Schon bei seiner ersten Vertragsverlängerung vor gut einem Jahr hatte Kohfeldt betont, seinen Vertrag definitiv erfüllen und bis 2021 bleiben zu wollen. Im heutigen Fußball-Geschäft ist das längst keine Selbstverständlichkeit mehr – auch nicht bei Trainern. Sie werden genauso abgeworben wie Spieler. Und Interessenten für den inzwischen in der Branche sehr geschätzten Kohfeldt gab und gibt es reichlich – in der Bundesliga, aber auch im Ausland. 

Er gilt in Deutschland als der Trainer der Zukunft. Es wäre ein Leichtes für ihn, zu einem Club mit weitaus besseren finanziellen Möglichkeiten zu wechseln, als sie Werder bieten kann. Doch Kohfeldt kann nach eineinhalb Jahren als Chefcoach in der Bundesliga mit diesem Schritt offenbar noch warten. Ihm ist die Entwicklung des SV Werder, bei dem er quasi groß geworden ist, wichtiger, als bessere Bedingungen. Allerdings kann er bei Werder auch viel mehr Einfluss nehmen. Ihm wird vollumfänglich vertraut. Da dürfte ihm auch mal eine Ergebniskrise verziehen werden. Das ist ein hohes Gut für einen Trainer, gerade für einen jungen wie Kohfeldt.

Eine Nibelungentreue wird es auch bei Werder Bremen nicht geben

Der zahlt dieses Vertrauen mit großem Einsatz und Treue zurück. Mit dem neuen Vertrag wird sich das Kohfeldtsche Haltbarkeitsdatum bei Werder um mindestens ein Jahr nach hinten auf 2022 verschieben. Immer natürlich vorausgesetzt, es kommt nicht der ganz große Einbruch. Eine Nibelungentreue wird es auch bei Werder nicht geben. Aber auf einen Absturz deutet nichts hin, wenngleich die Aufgabe in der neuen Saison nicht einfach wird. Die Konkurrenz rüstet gewaltig auf, der Kampf um Europa wird knüppelhart.

Da kann es nur gut sein, dass Werder beim Thema Trainer absolute Ruhe hat, sämtliche Störmanöver ins Leere laufen werden. Außerdem können sich auch die Spieler darauf verlassen, mit Kohfeldt langfristig zusammenzuarbeiten. Das ist gerade möglichen Neuzugängen oftmals sehr wichtig, weil sie sich nicht nur für einen Verein, sondern gerne auch für einen Trainer entscheiden. Deswegen ist es gut, dass die Vertragsverlängerung schon jetzt angeschoben wurde und bald abgeschlossen sein wird.

Florian Kohfeldt wird bei Werder Bremen wesentlich mehr verdienen

Natürlich wird auch Kohfeldt davon profitieren und gewiss mehr verdienen als vorher. „Es ist ein Zeichen der Wertschätzung – und die wollen wir nicht nur mit Worten zeigen“, hatte Frank Baumann betont. Der Sportchef beweist einmal mehr, dass er gutes Personal halten kann. Im Frühjahr waren ihm zum Beispiel die nicht ganz einfache Vertragsverlängerungen mit den umworbenen Eggestein-Brüdern geglückt. Bald wird der Trainer folgen.

Unterdessen bastelt Sportchef Frank Baumann am Kader für die neue Saison: Werder Bremen hofft auf einen Transfer von Benjamin Henrichs.

Eine „immense Bedeutung“ hat auch ein Mittelfeldspieler. Wir erklären, warum Nuri Sahin für Trainer Florian Kohfeldt bei Werder Bremen so wichtig ist.

+++ Zur letzten Meldung vom 24. Juni +++

Kohfeldt will auch bei Werder Bremen verlängern

Bremen – Noch weilt Florian Kohfeldt im Urlaub, aber er lässt die Fans des SV Werder Bremen schon wenige Tage vor dem Trainingsstart am Freitag strahlen: Denn der Cheftrainer wird das Angebot seines Clubs, den noch bis 2021 laufenden Vertrag vorzeitig zu verlängern, offenbar annehmen.

„Florian würde sich, glaube ich, sehr freuen, noch viel länger bei Werder zu bleiben, wenn alles passt“, sagte Kohfeldts Berater Marc Kosicke der DeichStube.

Werder Bremen und Florian Kohfeldt passt einfach zu gut

Was vielleicht noch etwas vorsichtig klingt, ist aus dem Mund eines Beraters schon eine ziemlich klare Aussage. Natürlich will Kosicke seinem urlaubenden Klienten verbal nicht komplett vorgreifen. Aber es gibt eben auch keinen Grund, das Thema abzublocken und dazu zu schweigen. Die Verbindung Werder/Kohfeldt passt einfach zu gut.

Deshalb hat auch Sportchef Frank Baumann reagiert – und bereits zwei Jahre vor Vertragsende eine Verlängerung ins Gespräch gebracht. „Wir sind von der Arbeit von Florian sehr angetan und wollen unsere Zufriedenheit zurückspiegeln“, erklärte Baumann und weiter: „Es ist ein Zeichen der Wertschätzung – und die wollen wir nicht nur mit Worten zeigen. Wenn Florian das Zeichen gibt, dann werden wir das geräuschlos und in Ruhe angehen.“

Florian Kohfeldt will Werder Bremen auf keinen Fall vor Vertragsende verlassen

Das erste Signal sendet nun Kosicke. Und er rechnet auch nicht damit, dass die Vollzugsmeldung ewig auf sich warten lassen wird. „Es eilt zwar nicht, aber es wird auch keine Hängepartie werden“, betonte der Berater. Natürlich muss noch verhandelt werden. Es geht um die Laufzeit, ganz sicher ums Geld, vielleicht auch um eine Ausstiegsklausel. Bislang gibt es die nicht. Das ist fast schon eine Ausnahme im aktuellen Profi-Geschäft. Und dazu kommt noch Kohfeldts Versprechen, Werder auf keinen Fall vor Vertragsende 2021 zu verlassen.

Fliorian Kohfeldt und Frank Baumann stehen für gute Zukunft bei Werder Bremen

Die Möglichkeit dazu hat er schon gehabt. Es gab einige Interessenten, dazu zählen auch Topclubs aus der Bundesliga. Ausländische Vereine sollen ebenfalls bereits ihre Fühler nach dem erst 36-Jährigen ausgestreckt haben. Doch sie waren alle chancenlos. Kohfeldt will Werder in den nächsten zwei Jahren nicht verlassen – und wird diese Garantie mit seiner Unterschrift wahrscheinlich schon in den nächsten Wochen um mindestens ein Jahr bis 2022 verlängern.

Das ist gut für Werder, denn Kohfeldt hat den Bundesligisten wieder auf ein neues Level gehoben, aus dem Abstiegskandidaten schnell einen Anwärter auf das internationale Geschäft gemacht. Gemeinsam mit Sportchef Baumann steht er für eine gute Zukunft der Bremer, wenngleich es beim aktuellen Wettrüsten der Topclubs sehr schwierig wird, diese Entwicklung fortzusetzen.

Kohfeldt und Co.: Die Trainer des Jahres - Fotostrecke

Trainer des Jahres 2009: Horst Hrubesch.
Trainer des Jahres 2009: Horst Hrubesch. © imago
Trainer des Jahres 2010: Hermann Gerland.
Trainer des Jahres 2010: Hermann Gerland. © imago
Trainer des Jahres 2011: Thomas Tuchel.
Trainer des Jahres 2011: Thomas Tuchel. © imago images
Trainer des Jahres 2012: Christian Streich.
Trainer des Jahres 2012: Christian Streich. © imago
Trainer des Jahres 2013: Norbert Elgert.
Trainer des Jahres 2013: Norbert Elgert. © imago
Trainerin des Jahres 2014: Maren Meinert.
Trainerin des Jahres 2014: Maren Meinert. © imago
Trainer des Jahres 2015: Markus Kauczinski.
Trainer des Jahres 2015: Markus Kauczinski. © imago
Trainer des Jahres 2016: Julian Nagelsmann.
Trainer des Jahres 2016: Julian Nagelsmann. © imago
Trainer des Jahres 2017: Hannes Wolf.
Trainer des Jahres 2017: Hannes Wolf. © imago
Trainer des Jahres 2018: Florian Kohfeldt (r., mit DFB-Präsident Reinhard Grindel)
Trainer des Jahres 2018: Florian Kohfeldt (r., mit DFB-Präsident Reinhard Grindel) © dpa

+++ Zur Erstmeldung vom 23. Juni +++

Sein Vertrag beim SV Werder Bremen läuft noch bis 2021 – und Florian Kohfeldt hat schon oft betont, dass er diesen Kontrakt definitiv einhalten werde, ein vorzeitiger Wechsel ausgeschlossen sei. Wer macht so etwas noch im heutigen Fußball? Kohfeldt hat es getan, um seine Verbundenheit zum Club zu demonstrieren.

Nun macht Werder Bremen den nächsten Schritt, bietet Florian Kohfeldt ein neues Arbeitspapier an, um sich noch mehr abzusichern. Schließlich haben die Topclubs in der Bundesliga Kohfeldt schon ins Visier genommen.

Werder Bremen: Frank Baumann bestätigt Interesse an Vertragsverlängerung mit Florian Kohfeldt

„Es stimmt, dass wir bei Florian und seinem Berater Marc Kosicke hinterlegt haben, dass wir uns eine Zusammenarbeit über 2021 hinaus vorstellen können“, wird Sportchef Frank Baumann vom „Weser Kurier“ zitiert – und weiter: „Aber wir haben in dieser Frage keinen Zeitdruck, denn die beiden Vertragsjahre bis 2021 haben einen Wert. Da bin ich ganz entspannt.“

Trotz aller Entspannung hat Baumann das Vorhaben öffentlich gemacht. Und das ganz gewiss nicht ohne Grund. Es ist ein Signal – an Kohfeldt, aber auch an die Konkurrenz. Dabei geht es nicht nur um eine Absicherung, sondern auch um eine Wertschätzung und um eine Demonstration der eigenen Stärke. Kohfeldt würde nach seiner Unterschrift gewiss nicht weniger, sondern viel mehr als vorher verdienen. Schon bei seiner Vertragsverlängerung im April 2018 wurde sein Gehalt üppig angehoben. Er war nun nicht mehr der Neuling in der Bundesliga, der aus der U23 hochgezogen wurde. Jetzt würde es ein Aufstieg in die Kategorie gestandener, sehr begehrter Trainer werden. Werder würde damit auch demonstrieren, dass sich der Club diesen Trainer leisten will und kann – auch ohne die Qualifikation für Europa.

Florian Kohfeldt gilt beim BVB als Nachfolge-Kandidat von Lucien Favre

Schon mehrere Spitzenvereine in der Bundesliga haben sich mit der Personalie Kohfeldt beschäftigt, mal mehr, mal weniger intensiv. Eine spannende Rolle spielt dabei auch der Berater des 36-Jährigen: Marc Kosicke. Er zieht im Hintergrund die Fäden, ist bestens vernetzt und wird in der Branche sehr geschätzt. Sein namhaftester Klient ist ohne Frage Jürgen Klopp, der gerade mit dem FC Liverpool die Champions League gewonnen hat. Klopp und Kohfeldt kennen sich über Kosicke, sollen regelmäßig Kontakt haben. Angeblich auch gerade beim Thema Marko Grujic. Den möchte Werder gerne vom FC Liverpool ausleihen, Klopp könnte dabei helfen. Ob es klappt, wird sich womöglich in den nächsten Tagen zeigen. In der Personalie Grujic soll zeitnah eine Entscheidung fallen.

Über Klopp und Kohfeldt wird vor allem in Dortmund viel geredet. Dort ist den Offiziellen und Fans längst aufgefallen, wie sehr sich die beiden Trainer ähneln – und das gleich in mehreren Bereichen. Sie können ihren offensiven Fußball sehr gut erklären und kommen dabei extrem sympathisch rüber. Sie wirken aber auch sehr leidenschaftlich, ehrgeizig und zielstrebig. Kohfeldt ist bei Borussia Dortmund längst als Nachfolger von Lucien Favre im Gespräch. Trotzdem hat der BVB mit dem Schweizer gerade erst den Vertrag bis 2021 verlängert. Aus zwei Gründen: Favre ist mit der Mannschaft erfolgreich und Kohfeldt nicht zu haben. Also startet die Borussia mit dem 61-Jährigen den Angriff auf die Meisterschaft. Aber Kohfeldt bleibt in den BVB-Köpfen.

Florian Kohfeldt: Interesse von Mönchengladbach, Leipzig und Bayern

Das weiß natürlich auch Werder Bremen. Genauso ist dem Club bekannt, dass Borussia Mönchengladbach schon über Kohfeldt nachgedacht hat. Gleiches gilt für RB Leipzig. Und es würde auch nicht verwundern, wenn sich die Bayern ebenfalls mit dem Werder-Coach beschäftigt hätten, um langfristig auf dem Trainermarkt vorbereitet zu sein. Nicht umsonst wurde Kohfeldt Ende März vom DFB als „Trainer des Jahres“ ausgezeichnet.

„Ich sehe diesen Preis als Auszeichnung für das gesamte Trainerteam“, betonte der Geehrte damals. Kohfeldt ist stets bemüht, dass Rampenlicht wieder etwas zu dimmen. Und den Wechselgerüchten hat er unter anderem im Interview mit der DeichStube nach der Saison den Stecker gezogen: „Ich betone es noch mal ganz klipp und klar: Ich bin bei Werder, ich bleibe bei Werder, und ich habe nicht das Gefühl, hier weg zu müssen.“

Werder Bremen: Wie wird Florian Kohfeldt auf Vertragsangebot reagieren?

Das galt für die noch ausstehenden beiden Vertragsjahre. Jetzt ist es interessant, wie der Coach auf das neuerliche Vertragsangebot reagieren wird. Bittet er um Bedenkzeit? Das könnte ihm als Zweifeln ausgelegt werden – und wäre für die bislang so gute Stimmung, seitdem er Chefcoach ist, eher störend und daher auch unwahrscheinlich. Wenn Baumann so ein Angebot auf eine Vertragsverlängerung schon öffentlich macht, dann dürfte er sich auch sicher sein, dass er nicht auf totale Ablehnung treffen wird. 

Ein noch längeres Bekenntnis des Trainers zu Werder wäre jedenfalls eine gute Nachricht, um nach der Sommerpause gleich ein positives Ausrufezeichen zu setzen. Sie würde auch das Warten auf so namhafte Neuzugänge wie Marko Grujic oder Michael Gregoritsch als Ersatz für den abgewanderten Max Kruse vielleicht etwas erträglicher machen.

Unterdessen hat Frank Baumann betont, dass Robert Bauer nicht am Trainingsauftakt von Werder Bremen teilnehmen wird. Max Kruse scheint laut türkischen Medienberichten kurz vor einem Wechsel zu Fenerbahce Istanbul zu stehen. Und das Bremer Mittelfeld soll laut dem Werder-Sportchef noch verstärkt werden.

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