Wasser-, Energieverbrauch und Abwasserproduktion: Die 36 Vereine der Bundesliga und 2. Liga, darunter der SV Werder Bremen, müssen für den Erhalt der Lizenz künftig verpflichtende Nachhaltigkeitskriterien erfüllen.
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Wasser-, Energieverbrauch und Abwasserproduktion: Die 36 Vereine der Bundesliga und 2. Liga, darunter der SV Werder Bremen, müssen für den Erhalt der Lizenz künftig verpflichtende Nachhaltigkeitskriterien erfüllen.

Bei Mitgliederversammlung der DFL

Profi-Clubs verankern das Thema Nachhaltigkeit in Lizenz-Ordnung - „Werder ist sehr gut auf die Kriterien vorbereitet“

Bremen/Wiesbaden – Die 36 Vereine der Bundesliga und 2. Liga und damit auch der SV Werder Bremen müssen für den Erhalt der Lizenz künftig verpflichtende Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Einen entsprechenden Beschluss fassten die Club-Vertreter in dieser Woche auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) in Wiesbaden. Bei dem Treffen wurden zudem die Mindestkriterien verabschiedet, die bereits im Lizenzierungsverfahren für die Spielzeit 2023/24 nachzuweisen sind.

„Wir begrüßen die Entscheidung ausdrücklich und freuen uns, dass es von allen Vereinen innerhalb der DFL nun ein klares Bekenntnis für mehr Nachhaltigkeit gibt“, wird Anne-Kathrin Laufmann, Direktorin CSR-Management und Nachhaltigkeitsmanagerin beim SV Werder Bremen, in einem Vereinsinterview zitiert. Sie ergänzt: „Das alleine reicht aber nicht. Wir müssen an den Standorten jetzt schnellstmöglich in die Umsetzung kommen und auch größere Schritte gehen.“

DFL nimmt Thema Nachhaltigkeit in Lizenzordnung auf: Werder Bremen „sehr gut vorbereitet auf neue Kriterien“

Verpflichtend ist für die Clubs künftig beispielsweise der Nachweis einer Nachhaltigkeitsstrategie und einer Umweltstrategie. Dazu gehören auch jährliche Messungen des Wasserverbrauchs, der Abwasserproduktion und des Energieverbrauchs sowie eine Mobilitäts- und Verkehrsanalyse. Darüber hinaus haben alle Vereine unter anderem einen Verhaltenskodex für alle Mitarbeitenden nachzuweisen, sich klar von jeglichen Arten von Diskriminierung abzugrenzen und sich zu Gleichberechtigung, Diversität sowie Inklusion zu bekennen. Bei Werder Bremen sei man „sehr gut auf die Lizensierungskriterien vorbereitet“, betont Laufmann. „Der SV Werder nimmt das Thema Nachhaltigkeit schon lange sehr ernst und beschäftigt sich intensiv damit.“ (dpa/mwi)

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