Neuzugang Roger Assale (l.) soll beim SV Werder Bremen von Cedric Makiadi unterstützt werden. Der Ex-Profi und heutige Bremer U16-Trainer soll dem Ivorer beim Übersetzen helfen.
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Neuzugang Roger Assale (l.) soll beim SV Werder Bremen von Cedric Makiadi unterstützt werden. Der Ex-Profi und heutige Bremer U16-Trainer soll dem Ivorer beim Übersetzen helfen.

Neue Aufgabe für Ex-Profi Makiadi

Ex-Profi Cedric Makiadi soll Werder-Neuzugang Roger Assale helfen

Bremen – Als Mitchell Weiser bei Werder Bremen die Bühne betrat, überfiel Markus Anfang den Neuzugang gleich mit einer Frage: Sag mal, sprichst du auch französisch? Was gut gewesen wäre, weil Coach Anfang möglichst viele Spieler im Kader braucht, die für Roger Assale übersetzen können. Bei Weiser gab es aber ein Nein. Zwar hat er als Kind ein paar Jahre im französischen Rennes gelebt, wo sein Vater Patrick unter Vertrag stand, aber wirklich viele Sprachkenntnisse sind offenbar nicht hängengeblieben. „Er sagt, er versteht‘s“, so Anfang. Aber übersetzen? Eher nicht. Anfangs Kommunikationsproblem mit Assale kann Weiser also nicht lösen.

Was für Cedric Makiadi bedeutet: Er hat jetzt einen neuen Nebenjob. Eigentlich ist der Ex-Profi als Trainer für die U16 des SV Werder Bremen zuständig, doch wenn es zeitlich möglich ist, wird der gebürtige Kongolese künftig an Roger Assales Seite sein. „Grundsätzlich halte ich es für besser, wenn wir das über die Spieler auffangen und sie sich die Aufgaben untereinander erklären können“, meint Anfang zwar, „aber wenn es mal um ein Einzelcoaching geht, um eine individuelle Videoanalyse, dann ist es ganz gut, wenn Cedric dabei ist.“

Werder Bremen: Neuer Nebenjob! Cedric Makiadi hilft Roger Assale als Dolmetscher

Makiadi, in Kinshasa zur Welt gekommen, kam schon als Kind nach Deutschland, spielte aber 26-mal für die Demokratische Republik Kongo. Sowohl dort als auch in Assales Heimatland Elfenbeinküste ist Französisch die Amtssprache. Zwischen 2013 und 2015 trug Cedric Makiadi in 50 Pflichtspielen das Werder-Trikot. Seit dreieinhalb Jahren gehört er zum Nachwuchsleistungszentrum.

Am Mittwoch war er in Lohne beim Testspiel des SV Werder Bremen gegen Heracles Almelo (2:0) dabei, um für Roger Assale zu übersetzen. In Manuel Mbom und Milos Veljkovic sowie Teamarzt Dr. Daniel Hellermann fehlten alle weiteren potenziellen Dolmetscher. Assale kann trotz der fast drei Jahre, die er den Youngs Boys Bern in der Schweiz gespielt hat, kaum deutsch. „Er versteht etwas, spricht aber nur ganz wenig. Deswegen haben wir Cedric dabei“, so Anfang. (csa) Auch interessant: Sechs Ex-Werder-Bremen-Profis unter den 15 wertvollsten deutschen vereinslosen Spielern

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