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Das wird viele grün-weiße Fans freuen: Niclas Füllkrug will weiter beim SV Werder Bremen bleiben - auch in Liga 2.

Auch bei Abstieg!

Das Versprechen von Niclas Füllkrug: „Ich bleibe bei Werder Bremen“

Bremen – Er selbst hätte dieses Fass gewiss nicht aufgemacht – schon gar nicht in Zeiten der Corona-Krise. Doch Niclas Füllkrug wurde in einer Telefonkonferenz mit Journalisten nun einmal gefragt, ob er denn auch im Fall eines Abstiegs weiter für Werder Bremen spielen würde. Seine Antwort kam prompt und war ein echtes Versprechen.

„Ich werde bleiben, egal, in welcher Liga Werder Bremen spielt. Ich bin doch nicht zu Werder zurückgekommen, um nur drei Spiele zu machen. Ich will hier noch ein paar Jahre spielen“, sagte der 27-jährige Niclas Füllkrug, der im Sommer von Hannover 96 aus an die Weser zurückgekehrt war. Dort hatte er bereits von 2006 bis 2014 unter Vertrag gestanden. Nach gutem Start riss er sich im September im Training das Kreuzband, auch der Meniskus war lädiert. Seitdem schuftet Füllkrug für sein Comeback und musste dabei im Februar einen kleinen Rückschlag verkraften. Im Knie wurde Narbengewebe entfernt. Keine große Sache, aber auch kein Beschleuniger in der Reha.

Werder Bremen: Niclas Füllkrug darf trotz Coronavirus im Weserstadion trainieren

Trotzdem ist Niklas Füllkrug nicht unzufrieden. „Mir geht es sehr gut, ich bin auf einem richtig guten Weg und habe das Gefühl, dass alles gut wird. Das heißt aber nicht, dass ich schon bald wieder spielen kann“, berichtete der Stürmer. Im Moment mache er viel Krafttraining und leichte Läufe auf dem Laufband. „Ich werde darauf vorbereitet, demnächst wieder draußen zu trainieren, so weit das dann möglich ist.“ Seine Teamkollegen wurden nach Hause geschickt, müssen sich alleine fit halten. Füllkrug darf dagegen die Räume im Weserstadion nutzen, wird dort auch behandelt. Alles unter strengen Hygieneauflagen, Physiotherapeut und Patient tragen zum Beispiel Masken.

Schon jetzt ist klar, dass die Spielzeit wegen der Corona-Krise nicht wie geplant am 16. Mai beendet sein wird, wenn das überhaupt noch möglich ist. „Je länger die Saison geht, desto größer ist natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass ich wieder einsteige. Natürlich wäre es mein Wunsch, dass ich noch ein paar Spiele machen kann. Aber davon gehe ich erst mal nicht aus. Es ist so weit, wenn es so weit ist“, sagte Niclas  Füllkrug und betonte dabei noch mal, dass andere Dinge nun viel wichtiger als sein persönliches Schicksal seien.

Werder Bremen: Profis verzichten in Coronavirus-Krise auf Gehalt

Schließlich sei die ganze Welt vom Coronavirus betroffen, gesundheitlich und auch wirtschaftlich. Das bekomme auch der Fußball zu spüren. „Wir müssen alle dafür sorgen, dass die Fußball-Branche am Leben bleibt. Wenn selbst beim FC Bayern, einem der wohl reichsten Vereine der Welt, die Spieler angeblich auf 20 Prozent ihres Gehalts verzichten, sagt das einiges aus, wie die Situation ist“, meinte Niclas  Füllkrug. Er selbst fällt Werder Bremen wegen seiner Knieverletzung schon lange nicht mehr finanziell zur Last, in solchen Fällen übernehmen die Berufsgenossenschaft und Versicherungen die Zahlungen.

Füllkrug will dieser Zeit zwar grundsätzlich nichts Gutes abgewinnen, aber als junger Vater genießt er zumindest die Zeit mit seiner kleinen Tochter: „Ich spiele viel mit meiner Tochter. Da wird mir nie langweilig.“ (kni)

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