Nicolai Rapp und der SV Werder Bremen wollen im Nordderby gegen den HSV Revanche nehmen für die 0:2-Niederlage im Hinspiel.
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Nicolai Rapp und der SV Werder Bremen wollen im Nordderby gegen den HSV Revanche nehmen für die 0:2-Niederlage im Hinspiel.

SV Werder hofft auf Revanche im Derby

Werder-Profi Nicolai Rapp will mit Vollgas zur Wiedergutmachung - doch auch der Hamburger SV ist heiß aufs Derby

Bremen - Flotte Sprüche, kleine Neckereien und kernige Kampfansagen – sie alle gehören meist zum festen Inventar, wenn sich der SV Werder Bremen und der Hamburger SV begegnen. Zu groß ist die Rivalität, zu viel steht für beide Vereine auf dem Spiel. Die aktuelle Tabellensituation tut da ihr Übriges. Oder wie es HSV-Torhüter Daniel Heuer Fernandes im Gespräch mit dem NDR ausdrückte: „Die sind Erster und wir sind Zweiter – das ist ein Aspekt, der Brisanz mit sich bringt.“

Doch noch dauert es ein paar Tage, ehe Werder Bremen und der HSV aufeinandertreffen. Folglich geht es aktuell noch recht gesittet zu, wenn Spieler oder Verantwortliche auf das Nordderby (Sonntag, 13.30 Uhr) angesprochen werden. „Wir haben etwas gutzumachen von der Hinrunde“, wird etwa Nicolai Rapp auf Werders Internetseite zitiert. „Wir wollen drei Punkte mitnehmen. Deswegen werden wir diese Woche hart an uns arbeiten, Gas geben und das Spiel hoffentlich gewinnen“, sagt der Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen. Das Nordderby zwischen Werder und dem HSV darf nun vor deutlich mehr Fans ausgetragen werden.

Werder Bremen: Nicolai Rapp will Gas geben und das Nordderby gegen den HSV gewinnen

Das 0:2 von vor ein paar Monaten, es spukt fraglos noch im Hinterkopf des ein oder anderen Spielers von Werder Bremen herum. Beim Hamburger SV sind die Gedanken daran verständlicherweise besser. „Ich erinnere mich gerne zurück. Es ist ein überragendes Gefühl, dass wir den Derbysieg holen konnten“, sagte Daniel Heuer Fernandes. Und auch jetzt ist der HSV-Torwart schon heiß auf das nächste Duell: „Die Vorfreude ist groß, vielleicht ein bisschen größer als vor anderen Spielen. Sie fängt auf jeden Fall eher an. Durch die Zuschauer werden wir gepusht. Jeder Fußballer weiß: Wenn man vor Fans spielt, ist das etwas Besonderes. Gerade, wenn unser Stadion voll ist, ist das was Außergewöhnliches.“ Zuversichtlich ist derweil HSV-Sportdirektor Michael Mutzel. „Wir haben ein Heimspiel, wir haben eine gute Phase momentan, haben ewig lange nicht verloren – und freuen uns schon jetzt riesig auf das Spiel“, zitiert die „Mopo“ den 42-Jährigen. Dennoch dürfen gegen Werder Bremen vermutlich nur 10.000 Fans ins Volksparkstadion. (mbü)

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