Niklas Schmidt kam beim Heimsieg des SV Werder Bremen gegen Dynamo Dresden zu seiner Startelf-Premiere unter Trainer Ole Werner.
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Niklas Schmidt kam beim Heimsieg des SV Werder Bremen gegen Dynamo Dresden zu seiner Startelf-Premiere unter Trainer Ole Werner.

Werder-Comeback gegen Dynamo Dresden

Schmidt kehrt in die Werder-Startelf zurück - auch, weil Trainer Werner auf Rapp als Joker setzt

Bremen - Insgesamt 13 Spieltage lang hatte er sich gedulden müssen, war er aus unterschiedlichen Gründen kein Teil der Startelf des SV Werder Bremen mehr gewesen - insofern dürfte das Heimspiel gegen Dynamo Dresden (2:1) für Niklas Schmidt eine ganz besondere Bedeutung gehabt haben. Erstmals überhaupt hatte er es unter Cheftrainer Ole Werner in die erste Elf geschafft und sich dabei überraschend gegen Kontrahent Nicolai Rapp durchgesetzt.

„Niklas hat es ordentlich gemacht, dafür, dass er schon so lange nicht mehr von Beginn an gespielt hat“, lobte Werner und verriet, dass Niklas Schmidt bei seinem Einsatz für Werder Bremen kurioserweise auch von Rapps Qualitäten als Joker profitiert hatte.

Niklas Schmidt feiert Startelf-Comeback für Werder Bremen - zum ersten Mal seit Oktober

Nachdem sich Stammspieler Romano Schmid während des Nordderbys beim Hamburger SV seine fünfte Gelbe Karte abgeholt hatte und damit für das Spiel gegen Dynamo Dresden gesperrt war, stand Werner vor der Aufgabe, eine der beiden Achterpositionen in seinem System für das Dresden-Spiel neu zu vergeben. Rapp hatte dabei im Vorfeld als Favorit gegolten, weil er zuletzt stets als erster Einwechselspieler bei Werder Bremen für einen der beiden Achter in die Partie gekommen war.

Genau das sollte dem 25-Jährigen nun aber zum Verhängnis werden. „Rappo hat uns zuletzt immer sofort Stabilität gegeben, wenn er von der Bank kam“, sagte Werner, der auf diesen Effekt auch gegen Dresden nicht verzichten wollte: „Es ist einfach ein sehr gutes Gefühl, zu wissen, dass man einen Nicolai Rapp noch bringen kann, der dann sofort in der Lage ist, ein Spiel zu beruhigen.“ Auch gegen Dresden sei das nach Rapps Einwechslung in der 66. Minute (kam für Leonardo Bittencourt) der Fall gewesen.

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Werder Bremen: Niklas Schmidt feiert Startelf-Comeback gegen Dynamo Dresden

Laut Werner gab es da aber noch ein - und zwar ebenso gewichtiges - Argument, das für das Startelf-Comeback von Niklas Schmidt gesprochen hat. „Wir sind vor dem Spiel davon ausgegangen, dass es mehr Räume gibt als gegen Ingolstadt. Und in diesen Halbräumen hat Niklas einfach seine Stärken.“ Während der Partie gegen Dynamo Dresden hatte der Mittelfeldspieler zwar engagiert agiert, hatte allerdings keine großen Impulse setzen können. Das lag sicherlich auch daran, dass er seine große Stärke nicht zeigen konnte: Sämtliche Standards bei Werder Bremen wurden von Stürmer Marvin Ducksch und nicht von Rückkehrer Schmidt ausgeführt.

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Am Ende brachte es der Schmid-Ersatz auf zwei Torschüsse, 56 Ballkontakte, eine Passquote von 76 Prozent sowie auf eine Zweikampfquote von 62 Prozent. Durchaus ordentliche Werte für Niklas Schmidt. Sie dürften aber nicht ausreichen, um Romano Schmid den Stammplatz bei Werder Bremen streitig zu machen. Für das kommende Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim (Samstag, 20.30 Uhr) steht der Österreicher wieder zur Verfügung und dürfte in die Startelf zurückkehren. (dco)

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