Niklas Schmidt hat seine Chance gegen Hannover 96 genutzt - der Mittelfeldspieler darf auch mehr Einsätze für den SV Werder Bremen hoffen.
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Niklas Schmidt hat seine Chance gegen Hannover 96 genutzt - der Mittelfeldspieler darf auch mehr Einsätze für den SV Werder Bremen hoffen.

Schmidt nutzt Chance bei Werder

Niklas Schmidt nutzt „seine Waffe“ – und darf auf weitere Einsätze bei Werder Bremen hoffen

Bremen – Zweites Spiel für die Werder-Profis im Weserstadion, zweite Torvorlage durch einen Eckball: Nach seiner Bundesliga-Premiere im September 2016 hat Niklas Schmidt auch beim Zweitliga-Saisonauftakt des SV Werder Bremen gegen Hannover 96 auf sich aufmerksam gemacht – was nicht nur an seinen guten Standards lag.

„Niklas hat ein ordentliches Spiel abgeliefert“, sagte Trainer Markus Anfang nach der Partie und erklärte, den 23-Jährigen auch für die kommenden Aufgaben auf dem Zettel zu haben. Anfang sprach von einer „50:50-Entscheidung“, die er vor dem Hannover-Spiel eigentlich zwischen Kevin Möhwald und Niklas Schmidt hätte fällen müssen. Weil Möhwald nach einem Corona-Fall im privaten Umfeld aber ausfiel, war die Sache schnell klar. „Wir hatten bei Niklas natürlich die Standardsituationen auf dem Schirm“, sagte der Trainer des SV Werder Bremen, „da hat er eine echte Waffe, das hat er ja in zwei, drei Situationen auch gezeigt.“

Niklas Schmidt nutzt seine Chance und darf auf weitere Einsätze für Werder Bremen hoffen

Die beste davon, erwähnter Eckball, führte in der 49. Minute zum Bremer 1:0. Niklas Schmidt selbst gab sich nach der Partie trotzdem selbstkritisch: „Meine Standards kamen leider nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe. Aber es freut mich, dass ich mit dem einen Standard helfen konnte.“ Nun hofft er auf weitere Einsätze, die mit den Fans auf der Tribüne wieder deutlich mehr Spaß machen. Schmidt: „Es ist toll, dieses Kribbeln wieder zu spüren, wenn man grätscht oder einen guten Pass an den Mann bringt und von den Rängen kommt etwas zurück.“

Er habe jede Menge Gänsehaut verspürt. Kein Wunder, Niklas Schmidt sollte eigentlich schon gar nicht mehr in Bremen sein, sondern nach seiner Rückkehr von der Ausleihe beim VfL Osnabrück gleich weiterziehen. So hatte es Sportchef Frank Baumann zum Start der Vorbereitung gesagt, doch Schmidt kämpfte, überzeugte und schaffte es schließlich sogar in die Startelf des SV Werder Bremen. (dco) Lest dazu: „Ich hatte mit Werder abgeschlossen“: Niklas Schmidt im Interview über seinen Neustart, Standards – und einen alten, fiesen Spruch.

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