Als Niklas Schmidt nach dem Sieg von Werder Bremen gegen Heidenheim mit den Fans feierte wusste er bereits, dass er am darauffolgenden Tag seinen Vertrag verlängern wird.
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Als Niklas Schmidt nach dem Sieg von Werder Bremen gegen Heidenheim mit den Fans feierte wusste er bereits, dass er am darauffolgenden Tag seinen Vertrag verlängern wird.

Niklas Schmidt bleibt Werderaner

Niklas Schmidt verlängert seinen Vertrag beim SV Werder Bremen: „Ich lebe einen Traum“

Bremen - Erstmals hatte Niklas Schmidt am Freitagabend in der laufenden Saison nicht in Werder Bremens Startelf gestanden, und auch nach seiner Einwechslung zählte er während des 3:0-Erfolgs über den 1. FC Heidenheim nicht unbedingt zu den auffälligsten Spielern - im Mittelpunkt steht der 23-Jährige an diesem Wochenende aber trotzdem. Weil er seinen auslaufenden Vertrag bei Werder verlängert hat. Das gab der Verein am Samstag offiziell bekannt.

„Wir freuen uns, dass sich Niklas entschieden hat, auch in der Zukunft das Trikot des SV Werder Bremen zu tragen. Er hat sich durch starke Trainingsleistungen während der Vorbereitung wieder in den Fokus gespielt, seine Chance bei den Profis genutzt und sich in den vergangenen Monaten zu einer festen Größe im Team entwickelt“, wird Sportchef Frank Baumann in der entsprechenden Mitteilung zitiert. Wie lange das neue Arbeitspapier gültig ist, gab Werder wie gewohnt nicht bekannt, es dürfte sich aber um einen langfristigen Kontrakt handeln. Niklas Schmidt erklärt: „Ich habe immer betont, wie wichtig mir Werder und Bremen sind. Schließlich lebe ich hier schon fast mein halbes Leben lang. Es war immer mein Ziel, für Werder aufzulaufen. Diesen Traum lebe ich gerade und freue mich auf die weitere Zeit.“

Niklas Schmidt war bei Werder Bremen bereits aussortiert - jetzt verlängert er seinen Vertrag

Vor wenigen Monaten noch hatte nichts, aber auch gar nichts darauf hingedeutet, dass Niklas Schmidt eine Zukunft bei Werder Bremen haben würde. Nach seiner Rückkehr vom VfL Osnabrück hatte ihn Baumann bereits öffentlich aussortiert. In der Folge drängte sich Schmidt im Training und während der Testspiele aber dermaßen auf, dass er bleiben durfte - und inzwischen nicht mehr wegzudenken ist. In bisher neun Zweitliga-Einsätzen in dieser Saison erzielte der Mann mit der Rückennummer 22 einen Treffer und breitete vier vor. Im Jahr 2012 war Schmidt aus der Jugend von Rot-Weiß Erfurt zu Werder gewechselt, wo er sich nach zwei Ausleihen (Wehen Wiesbaden, VfL Osnabrück) nun endgültig bei den Profis durchgesetzt hat. (dco) Lest auch: Fragezeichen bei verletztem Füllkrug: Werder hofft auf schnelle Rückkehr.

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