Niklas Stark (re.) zeigte bei seinem Startelf-Debüt für Werder Bremen gegen Borussia Mönchengladbach eine gute Leistung.
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Niklas Stark (re.) zeigte bei seinem Startelf-Debüt für Werder Bremen gegen Borussia Mönchengladbach eine gute Leistung.

Werder-Trainer Werner lobt den Verteidiger

Extra-Lob für Niklas Stark nach Startelf-Debüt für Werder Bremen: „Er hat ohne Fehler gespielt“

Bremen - Viel besser, das wurde Niklas Stark auf dem Platz relativ schnell klar, hätte sein Startelf-Debüt im Trikot des SV Werder Bremen gar nicht beginnen können. Denn schon nach 13 Minuten führte seine Mannschaft im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach mit 3:0. „Am Anfang hat alles funktioniert, alles war top! Da denkt man schon mal kurz: Wow!“, sagte der Innenverteidiger nach dem furiosen 5:1-Erfolg, bei dem auch er eine sehr überzeugende Leistung gezeigt hatte.

Für den gelbgesperrten Amos Pieper war Stark vor dem achten Spieltag gegen Borussia Mönchengladbach erstmals überhaupt in die Anfangsformation bei Werder Bremen gerutscht, womit für ihn eine lange Geduldsprobe endete. Schließlich waren viele Beobachter (und vermutlich auch Stark selbst) im Sommer davon ausgegangen, dass der Neuzugang von Hertha BSC die Rolle als Abwehrchef vom abgewanderten Ömer Toprak übernehmen würde. Es kam jedoch anders. Niklas Stark benötigte Eingewöhnungszeit, musste sich ans neue Umfeld, an das neue System erst gewöhnen, wie er selbst frühzeitig einräumte. 

Niklas Stark überzeugt bei Startelf-Debüt für Werder Bremen - trotzdem droht ihm künftig wieder die Bank

„Es ging um viele Kleinigkeiten, die Fünferkette, die etwas veränderten Räume, da braucht man manchmal eben ein bisschen Zeit“, sagte Niklas Stark nach dem Gladbach-Spiel - wohl wissend, dass diese Zeit nun hinter ihm liegt. Optimal seien die vergangenen Wochen für ihn natürlich nicht gewesen, sagte der Verteidiger des SV Werder Bremen. „Aber ich sehe mich als Teil der Mannschaft und habe das Beste aus der Situation gemacht.“ Nach Einwechslungen gegen Stuttgart, Bochum und Leverkusen schaffte es Stark nun, bei seiner Startelf-Premiere seinen Chefcoach Ole Werner zu beeindrucken.

Werder Bremens Trainer Ole Werner über Niklas Stark: „Er war unheimlich zweikampfstark, für den Gegner unangenehm“

„Niklas hat ein sehr gutes Spiel gemacht. Er war unheimlich zweikampfstark, für den Gegner unangenehm und in Ballbesitz sehr klar“, sagte Ole Werner, ehe der Chefcoach von Werder Bremen festhielt: „Er hat ohne Fehler gespielt. Genau das hatten wir uns von ihm erhofft, dass er seine Erfahrung, die er ohne Zweifel hat, in die Mannschaft einbringt.“ Gegen Gladbach hat Niklas Stark seinen 204. Einsatz in der Bundesliga absolviert. 

Auf große Kampfansagen verzichtete der Abwehrspieler danach zwar, allerdings ging aus Werners Aussagen hervor, wie eng das Rennen zwischen Niklas Stark und Pieper um den Posten als rechter Innenverteidiger in der Dreierkette gerade ist. „Es waren schon in den letzten Wochen immer schwere Entscheidungen“, sagte der Coach von Werder Bremen und erklärte: „Dass wir einen großen Konkurrenzkampf haben und das Leistungsniveau eng beieinander ist, gilt auch für die Innenverteidigerposition.“ (dco/kni)

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