Nils Petersen vom SC Freiburg im Kopfball-Duell mit Niklas Moisander vom SV Werder Bremen
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Nils Petersen trifft mit dem SC Freiburg wieder auf seinen Ex-Club Werder Bremen.

Petersen mit Freiburg gegen Ex-Club Werder

Nils Petersen ein Werder-Schreck? „So oft habe ich doch gar nicht gegen Bremen getroffen“

Täuscht der Eindruck oder hat Nils Petersen gegen den SV Werder Bremen eine stabile Tor-Quote? „So oft habe ich doch gar nicht gegen Bremen getroffen“, meint der Freiburg-Stürmer im #DeichFUMS-Podcast vor dem Bundesliga-Spiel gegen seinen Ex-Club. Doch der 31-Jährige irrt sich.

In acht Pflichtspielen stand Nils Petersen für den SC Freiburg gegen Werder Bremen auf dem Platz, dabei erzielte der Stürmer fünf Tore – wahrlich keine schlechte Quote. „In Bremen habe ich doppelt getroffen und das 2:2 in letzter Sekunde geschossen“, erinnert sich Petersen, „aber zu Hause haben wir das letzte Mal verloren – ein extrem wichtiger Sieg für Werder.“ 1:0 gewann die Mannschaft von Cheftrainer Florian Kohfeldt am 27. Spieltag der letzten Saison im Breisgau: Leonardo Bittencourt erzielte das Tor des Tages und verhalf den Bremern zu ganz wichtigen drei Punkten im Kampf um den Klassenerhalt – Petersen blieb torlos. Auf die Frage, ob er damals mit Absicht gegen den Pfosten geschossen habe, um seinem Ex-Club im Abstiegskampf zu helfen, korrigiert Petersen scherzend mit einem Augenzwinkern: „Nee, da stand ich mit Absicht im Abseits.“

Werder Bremen: Nils Petersen hat für den SC Freiburg fünf Tore in acht Spielen gegen seinen Ex-Club geschossen

Spaß beiseite, auch am Samstag will Nils Petersen natürlich keine Rücksicht auf seinen ehemaligen Verein nehmen: „Werder Bremen hatte eine schlechte Phase – jetzt haben sie auf einmal sechs Punkte und stehen in der Tabelle vor uns. Unser Ziel ist es, Werder wieder zu überholen, wir wollen die Bremer nicht mit fünf Punkten Vorsprung wegziehen lassen. Für uns ist es ein richtungsweisendes Spiel.“ Anschließend drücke er aber wieder den Bremern die Daumen. „Es war meine größte Hoffnung, dass Werder es in der Relegation schafft, auch weil ich immer gerne in Bremen spiele“, so Nils Petersen im #DeichFUMS-Podcast. Warum dann eigentlich nicht auch eines Tages wieder für Werder? Petersen dazu: „Man soll zwar niemals nie sagen, aber ich bin echt glücklich hier unten.“ (tst) So könnte Werder Bremens Startelf gegen den SC Freiburg aussehen.

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