Frank Baumann ist auch nach dem Rekord-Transfer von Davy Klaassen nicht mit der Kader-Planung fürs Mittelfeld fertig.
+
Frank Baumann ist auch nach dem Rekord-Transfer von Davy Klaassen nicht mit der Kader-Planung fürs Mittelfeld fertig.

Baumann will noch Sechser holen

Noch ein Mittelfeldspieler soll her

Bremen - Der Rekordtransfer ist gerade vollzogen, da gehen die Planungen schon weiter. Bei der offiziellen Vorstellung von Davy Klaassen erklärte Sportchef Frank Baumann: „Wir wollen noch einen defensiv orientierten Spieler holen, einen Sechser. Da können wir noch eine Alternative gebrauchen.“

Allerdings, so betonte Baumann mit einem breiten Grinsen im Gesicht: „Er wird nicht so teuer werden...“ Das war natürlich bezogen auf Klaassen, für den Werder nach Informationen der DeichStube 13,5 Millionen Euro an den FC Everton überweist.

Denkbar ist beim gesuchten Sechser eine Ausleihe. Dazu passt auch Baumanns Aussage: „Wir gehen da ohne Zeitdruck ran.“ Gerade am Ende von Transferperioden bietet sich oft die Gelegenheit, Spieler auszuleihen, weil Topteams ihre Kader verkleinern wollen.

Baumann brachte dabei aber auch den eigenen Nachwuchs ins Spiel: „Ole Käuper und Jean-Manuel Mbom werden in der Vorbereitung ihre Chancen bekommen. Da warten wir mal ab.“

Schon gelesen?

Offiziell: Davy Klaassen ist Werderaner

Davy Klaassen: „Ich war total enthusiastisch“

Bielefeld, Groningen, Venlo: So plant Kohfeldt den Testspiel-Dreier

Top 20: Werders teuerste Transfers

Werder Bremen
Zuerst ausgeliehen, dann für 3,5 Millionen Euro gekauft, dann aber schon bald an Borussia Dortmund verloren: Sokratis Papastathopoulos, der vom FC Genua kam, überzeugte bei Werder als kampfstarker Abräumer. © nordphoto
Werder Bremen
Insgesamt 65 Tore hat Hugo Almeida in 180 Spielen für Werder erzielt - eine Bilanz, die sich durchaus sehen lassen kann. Geholt hat Werder den Stürmer mit dem strammen Schuss 2007 für 3,5 Millionen Euro vom FC Porto. © nordphoto
Werder Bremen
Aron Johannsson ist ein noch nicht eingelöstes Versprechen: Für 4,2 Millionen Euro verpflichtete Werder 2015 den US-Isländer vom AZ Alkmaar. Der konnte aber noch wenig von seinem Geld wieder einspielen: Johannsson war die meiste Zeit verletzt. © nordphoto
Werder Bremen
Anthony Ujah spielte nur die Saison 2015/2016 für Werder. In der half er aber mit elf Toren (die meisten davon in der Hinrunde) maßgeblich bei der Mission Klassenerhalt. Er kam für 4,5 Millionen Euro vom 1. FC Köln nach Bremen und wechselte dann für 11,5 Millionen Euro nach China. © nordphoto
Werder Bremen
Für 4,5 Milllionen Euro wechselte Boubacar Sanogo 2007 vom HSV nach Bremen. Seine Bilanz nach zwei Jahren: durchwachsen. In Erinnerung bleibt aber ein tolles Hacken-Tor in der Champions League beim Sieg gegen Real Madrid (Foto). © nordphoto
Werder Bremen
Per Mertesacker bei Werder Bremen ist eine Erfiolgsgeschichte. Bei den Grün-Weißen reifte der 2006 für 4,7 Millionen Euro von Hannover 96 gekommene Wolkenkratzer zum Innenverteidiger von internationalem Format. © nordphoto
Werder Bremen
Einer der größten Coups von Werder-Manager Klaus Allofs. Mesut Özil kam für fünf Millionen Euro vom FC Schalke 04, mittlerweile ist er ein Weltstar. 2009 schoss er Werder mit seinem Tor (Foto) zum DFB-Pokalsieg über Bayer Leverkusen. © nordphoto
Werder Bremen
Mehmet Ekici gehört in die Kategorie "Flop". Für fünf Millionen Euro kam er aus Bayern, konnte die Erwartungen aber nie erfüllen. 2014 ging der Deutschtürke zu Trabzonspor, 2017 zu Fenerbahce. © nordphoto
Werder Bremen
Bei Werder legte er los wie die Feuerwehr: Serge Gnabry. Für fünf Millionen Euro eiste Werder das Supertalent 2016 vom FC Arsenal los - und verlor ihn nach nur einer Saison wieder an den FC Bayern, die ihn prompt für ein Jahr in Hoffenheim parkten. © nordphoto
Werder Bremen
Der "Lutscher" - ein echter Leader. Werder legte 2005 fünf Millionen Euro auf den Tisch, um den verlorenen Sohn Torsten Frings vom FC Bayern zurück an die Weser zu holen. Frings wurde eine absolute Identifikationsfigur des Vereins. © nordphoto
Werder Bremen
Was für ein Volltreffer! Für Miroslav Klose zahlte Werder 2004 fünf Millionen Euro an den 1. FC Kaiserslautern, 2006 wurde der spätere DFB-Rekord-Torschütze Bundesliga-Torschützenkönig. 2007 wechselte er zum FC Bayern. Ein Wechsel mit Beigeschmack: Der sonstige Musterprofi traf sich kurz vor dem Uefa-Pokal-Halbfinale 2007 gegen Espanyol Barcelona mit Uli Hoeneß... © nordphoto
Werder Bremen
Werder kannte Eljero Elia und ging das Risiko ein: Für 5,5 Millionen Euro holte der Verein den Lebemann von Juventus Turin. Und setzte das Geld in den Sand. Sportlich konnte der Niederländer nicht überzeugen. Dazu kommt das eine oder andere Skandälchen. © nordphoto
Werder Bremen
Er war gerne mal nachts unterwegs, sorgte auch für die eine oder andere Schlagzeile. Fehltritte konnte man ihm bei Werder aber schnell verzeihen: Der Spielmacher (gekommen 2006 für sechs Millionen Euro vom FC Porto) war Werders Top-Mann in vielen Champions-League-Jahren. 2009 wechselte er für knapp 25 Millionen Euro zu Juventus Turin. © nordphoto
Werder Bremen
"Ich verdiene so viel, ich kann dein Leben kaufen." Den Spruch hatte Marko Arnautovic mal in einer Polizeikontrolle vom Stapel gelassen. Auf dem Platz blühte der Exzentriker aber eher selten auf. 6,2 Millionen Euro hatte Werder 2010 für den Stürmer an Twente Enschede überwiesen. © nordphoto
Werder Bremen
Der bei Werder ausgebildete Max Kruse kehrte im Sommer 2016 für 7,5 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg nach Bremen zurück. Der skandalumwitterte (Ex-)Nationalspieler ist bei Werder auf dem Weg zu alter Stärke. © nordphoto
Werder Bremen
Ein sportlicher Totalflop für Werder: Wesley kam für 7,5 Millionen Euro vom FC Santo, konnte die Erwartungen aber nie erfüllen. In Erinnerung bleibt er höchstens für seinen Kamera-Jubel nach einem Tor (eines von nur zweien) gegen Freiburg (Foto). © imago
Milot Rashica
Milot Rashica wechselte im Winter 2018 von Vitesse Arnheim zum SV Werder. 7,5 Millionen Euro haben die Bremer für den Flügelflitzer an den niederändischen Club überwiesen. © Gumz
Werder Bremen
2007 für 7,8 Millionen Euro von Fluminense gekommen, sorgte Carlos Alberto in Bremen nur für Negativ-Schlagzeilen: etwa mit Partygeschichten und eine Prügelei im Training. Sportlich riss der Brasilianer gar nichts. Er kam in drei Jahren auf zwei Bundesliga-Spiele und drei Ausleihen. © nordphoto
Werder Bremen
Marko Marin kam 2009 für 8,2 Millionen Euro von Borussia Mönchengladbach. Sportlich konnte sich der kleine Dribbler aber nie durchsetzen. 2012 wechselte er zum FC Chelsea - der Beginn einer Odyssee. © nordphoto
Er ist der teuerste Werder-Spieler der Geschichte: Davy Klaassen! Der Niederländer wechselte im Sommer 2018 für 13,5 Millionen, aus denen durch Bonuszahlungen bis zu 15 Millionen Euro werden können, vom FC Everton an die Weser.
Er ist der teuerste Werder-Spieler der Geschichte: Davy Klaassen! Der Niederländer wechselte im Sommer 2018 für 13,5 Millionen, aus denen durch Bonuszahlungen bis zu 15 Millionen Euro werden können, vom FC Everton an die Weser. © Carmen Frisch

Auch interessant

Neu und nur in der DeichStube!

DIE DEICHSTUBE ALS KOSTENLOSE APP

Die DeichStube gibt es jetzt auch als kostenlose App. Einfach downloaden!

Kommentare