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Werder Bremen und sieben andere norddeutsche Proficlubs haben eine neue Liga ins Leben gerufen.

Bremer U13 geht in „NLZ Nordliga“ an den Start

Werder und Nord-Proficlubs gründen eigene Jugend-Liga

Bremen - Revolution im Jugendfußball! Die U13 des SV Werder Bremen nimmt in der neuen Saison an der neugegründeten „NLZ Nordliga U13“ teil. Die Liga ist ein Zusammenschluss aus den Leistungszentren von insgesamt acht norddeutschen Proficlubs. Der erste Spieltag findet am Samstag, 17. August 2019, statt.

Mit dabei sind neben Werder Bremen auch der Hamburger SV, der FC St. Pauli, VfL Wolfsburg, Hannover 96, VfL Osnabrück, Holstein Kiel und Eintracht Braunschweig.

„Die neue Liga bietet einen attraktiven Wettbewerb für unsere U13. Die neugegründete Liga gibt uns die Möglichkeit Gleichaltrige auf höchsten Niveau zu fordern und zu fördern“, begrüßt Thorsten Bolder, der sportliche Leiter der U8 bis U14 des Werder-NLZ, die neue Spielklasse.

U13 von Werder Bremen: Bessere Gegner, kleineres Feld, weniger Spieler

Die Liga hält einige Neuerungen für die Jugendteams bereit: So können sich die Clubs nicht mehr durch Leistung für die Liga qualifizieren. Sie ist eine geschlossene Liga für die Nachwuchsleistungszentren. Gespielt wird von Außenlinie zu Außenlinie quer über den halben Platz, statt - wie ansonsten in der D-Jugend üblich - von Strafraum zu Strafraum. Dafür stehen auch nur sieben Jugendliche auf dem Platz (sechs plus Torwart). Normalerweise sind es neun. Ziel der Neuerungen sind mehr Ballkontakte, kürzere Laufwege und eine höhere Intensität.

Die Vereine treffen sich an jedem Spieltag zu einem Mini-Turnier mit jeweils drei Clubs. Das Heimrecht wechselt dabei wöchentlich. Am ersten Spieltag reist Werder Bremen zum Hamburger SV. Zusammen mit den Grün-Weißen ist am Samstag, 17. August, Hannover 96 zu Gast an der Elbe. Nach Hin- und Rückrunde werden im Frühjahr 2020 noch Playoffs gespielt.

Unterdessen bastelt Sportchef Frank Baumann weiter am Kader für die neue Saison: Werder Bremen hofft auf einen Transfer von Benjamin Henrichs. Martin Harnik steht dagegen vor einer ungewissen Zukunft bei Werder Bremen. Verlässt er die Grün-Weißen?

Indes hegt Johannes Eggestein die bescheidene Hoffnung auf einen Stammplatz bei Werder Bremen.

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