Torwart Jiri Pavlenka bewahrte den SV Werder Bremen mit mehreren Paraden vor einer höheren Niederlage gegen den FC Bayern München.
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Torwart Jiri Pavlenka bewahrte den SV Werder Bremen mit mehreren Paraden vor einer höheren Niederlage gegen den FC Bayern München.

Werder unterliegt 1:3 gegen Bayern

Werder Bremen in Noten gegen den FC Bayern München: Nur Keeper Jiri Pavlenka kann mithalten

Der SV Werder Bremen hat das Bundesliga-Spiel gegen den FC Bayern München verdient verloren. Die Spieler in der Einzelkritik - mit Noten.

Jiri Pavlenka: Sorgte mit seinen Paraden dafür, dass es kein Münchner Schützenfest wurde, Pfosten und Latte halfen ihm dabei. Note 2,5

Theodor Gebre Selassie (bis 63.): Hielt sich auf der rechten Seite doch sehr zurück, zu groß war offenbar der Respekt vor Davies und Gnabry, die ihm das Leben allerdings auch schwer machten. Zu seinem vorsichtigen Auftritt passte die leichtfertig vergebene Kopfball-Chance zum Anschlusstreffer (54.). Wegen Problemen nach einem Schlag ins Gesicht wurde der Tscheche erstmals in dieser Saison ausgewechselt. Note 4,5

Christian Groß: Rotierte für Milos Veljkovic ins Team. Seit seinem letzten Startelf-Einsatz am 2. Januar hat der Innenverteidiger nur zehn Minuten gespielt – und diese fehlende Praxis war Groß deutlich anzumerken. Besonders bei Klärungsversuchen ohne großen Druck, die oft beim Gegner landeten. Note 5

Ömer Toprak: Der Abwehrchef konnte diesmal das Zentrum nicht schließen – weder selbst noch organisatorisch. War wie seine Kollegen viel zu weit weg von den Gegenspielern. Note 5

Werder Bremen-Noten gegen FC Bayern: Niklas Moisander in der Luft ohne Stich gegen Robert Lewandowski

Niklas Moisander: Ersetzte den gesperrten Friedl, verteidigte dabei sehr tief und nur selten nach vorne. In der Luft bekam er gegen Lewandowski und Co. keinen Stich. Note 5

Ludwig Augustinsson (bis 88.): Zunächst durchaus mit Vorwärtsdrang auf der linken Seite und einer frühen Chance, als er aber zu harmlos abschloss (6.). Hinten mit Problemen gegen den schnellen Coman. Dazu mit gefährlichen Bällen durch die eigene Hälfte. Note 5

Maximilian Eggestein (bis 63.): Das gab es noch nie in dieser Saison – der Dauerbrenner wurde ausgewechselt. Hinter ihm lag eine schwierige Stunde, in der er als Sechser zwar sichtlich bemüht war, mit direktem Spiel die Offensive wenigstens ein bisschen gefährlich zu machen. Aber das gelang zu selten. Eggestein agierte insgesamt zu fehlerhaft und in den Zweikämpfen nicht energisch genug. Note 4,5

Kevin Möhwald: Wirkte als zweiter Sechser häufig unkonzentriert und bei weitem nicht so giftig wie sonst. Brachte weder defensiv noch offensiv Struktur ins Bremer Spiel. Note 5

Werder Bremen-Noten gegen FC Bayern München: Niclas Füllkrug gelingt der Ehrentreffer

Romano Schmid (bis 63.): Der Kleine agierte durchaus frech gegen die großen Bayern, konnte sich hin und wieder auch mal durchsetzen, doch dann liefen die Aktionen meistens ins Leere. Note 4,5

Josh Sargent: Als Mittelstürmer aufgestellt, aber eher ein Allrounder, der sehr viel unterwegs war, um Löcher zu stopfen und da aggressiver wirkte als viele seiner Kollegen. Nach vorne ging aber auch fast gar nichts, bis er den Angriff zum 1:3 einleitete. Note 4,5

Milot Rashica: Spielte viel zu sehr auf eigene Rechnung, vergaß dabei vorne seine besser postierten Kollegen und verlor in gefährlichen Zonen den Ball. Seine vergebene Großchance, als er an Neuer scheiterte, passte da bestens ins Bild (85.). Note 5

Niclas Füllkrug (ab 63.): Er trifft wieder! Erstes Tor seit dem 17. Oktober 2020. Das wird ihm guttun, auch wenn es nur ein Abstauber nach Rashica-Schuss und der Ehrentreffer war. Note -

Werder Bremen-Noten gegen FC Bayern München: Felix Agu gerät ins Schleudern

Leonardo Bittencourt (ab 63.): Brachte – ganz typisch für ihn – ein bisschen Gift ins Spiel, mehr allerdings auch nicht. Note -

Felix Agu (ab 63.): Bekam gleich mal die Münchner Härte zu spüren und geriet als Ersatz von Gebre Selassie manchmal ganz schön ins Schleudern. Note -

Milos Veljkovic (ab 76.): Sollte mithelfen, die Niederlage in Grenzen zu halten. Note -

Eren Dinkci (ab 89.): Kleines Bonbon für den Jung-Profi, der die Bayern kurz kennenlernen durfte. Note -

Zur letzten Meldung vom 12. März 2021:

Die Werder Bremen-Aufstellung gegen den FC Bayern: Moisander und Groß in der Startelf - Veljkovic draußen

Update (13.03., 14.30 Uhr): Jetzt sind die Aufstellungen da! Niklas Moisander und Christian Groß stehen in der ersten Elf, Milos Veljkovic sitzt auf der Bank. Die ganze Startelf und alles Weitere gibt‘s im Live-Ticker zum Bundesliga-Spiel von Werder Bremen gegen FC Bayern München.

Bremen – Der SV Werder Bremen empfängt am 25. Spieltag der Fußball-Bundesliga den FC Bayern München im Weserstadion. So könnte die Startelf-Aufstellung von Trainer Florian Kohfeldt aussehen.

Normalerweise macht Florian Kohfeldt ein großes Geheimnis aus der Aufstellung des SV Werder Bremen, doch ausgerechnet vor dem Spiel gegen den FC Bayern München gab es eine seltene Ausnahme – aus gutem Grund: Denn es ging um keinen Geringeren als den Kapitän Niklas Moisander. Den wollte Kohfeldt nicht zappeln lassen und sprach ihm eine Startelf-Garantie aus, weil Marco Friedl gesperrt ist.

Werder Bremen Aufstellung: Niklas Moisander gegen den FC Bayern München in der Startelf

„Niklas wird auf jeden Fall spielen, darüber habe ich auch keine Sekunde nachgedacht“, betonte Florian Kohfeldt und fügte noch an: „Er wird auch sehr gut spielen. Ich habe totales Vertrauen in Niklas.“ Der 34-Jährige habe seinen Stammplatz als linker Innenverteidiger nämlich nicht wegen schlechter Leistungen verloren, „sondern weil Marco es extrem gut macht“, so Kohfeldt.

Noch besser macht es in dieser Saison Ömer Toprak, der als Abwehrchef in der Startelf-Aufstellung genauso gesetzt ist wie neben ihm Milos Veljkovic. Auf den Außenbahnen werden Theodor Gebre Selassie und Ludwig Augustinsson verteidigen. Im Mittelfeld dürfte Kohfeldt der Doppel-Sechs Maximilian Eggestein und Kevin Möhwald vertrauen. Als Verbindungsspieler zum Angriff bietet sich Romano Schmid an. Vorne führt aktuell kein Weg an Milot Rashica und dem neuen Torjäger vom Dienst, Josh Sargent, vorbei. Niclas Füllkrug muss sich wieder mit einem Platz auf der Bank begnügen, dürfte aber froh sein, dass er nach dem üblen Foul im Bielefeld-Spiel überhaupt einsatzfähig ist. (kni) Auch interessant: So seht Ihr das Bundesliga-Spiel des SV Werder Bremen gegen den FC Bayern live im TV - der TV-Guide.

Die mögliche Aufstellung: So könnte Werder Bremen gegen den FC Bayern München spielen.

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