Komm in meine Arme: Oliver Burke, Mitchell Weiser, Niclas Füllkrug und Co. bejubeln den Treffer des SV Werder Bremen zum 2:0-Endstand.
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Komm in meine Arme: Oliver Burke, Mitchell Weiser, Niclas Füllkrug und Co. bejubeln den Treffer des SV Werder Bremen zum 2:0-Endstand.

Werder-Spieler in der Einzelkritik

Werder Bremen in Noten gegen den VfL Bochum: Matchwinner Füllkrug, Friedl stark verbessert

Bremen - Der SV Werder Bremen hat auswärts beim VfL Bochum mit 2:0 (0:0) gewonnen. Die Werder-Spieler in der Einzelkritik mit Noten!

Jiri Pavlenka: Nach nicht einmal einer Minute gegen Asano gefordert. Musste auch danach hellwach sein, um gegnerische Steilpässe abzufangen oder weil zahlreiche Rückgaben bei ihm landeten. Direkt vor dem Seitenwechsel gegen Förster zur Stelle, später starke Rettungstat gegen Losilla (70.). Musste dann den nächsten Zusammenprall in dieser Saison einstecken, spielte aber weiter. Note 2,5

Mitchell Weiser: Mit allerlei Problemen auf der rechten Seite. Offensiv kam er zunächst kaum entscheidend durch, in der Rückwärtsbewegung wurde er mehrmals überlaufen – da hatte er das Glück, dass Pieper hinter ihm viele Schwächen ausbügelte. Arbeitete sich aber rein in die Partie und bereitete das Füllkrug-Tor sehenswert vor. Note 3

Amos Pieper (bis 77.): Gewohnt aufmerksamer Auftritt des Innenverteidigers von Werder Bremen. Selbst wenn ein Bochumer mal an ihm vorbeigekommen war, spurtete er hinterher und entschärfte die Situation meist noch höchstselbst. Nach einer Gelben Karte musste er Vorsicht walten lassen. Note 2

Werder Bremen in Noten gegen den VfL Bochum: Marco Friedl klar verbessert!

Milos Veljkovic: Hatte mit dem Kopf zwar meist die Lufthoheit, dafür besaß er anfangs eine enorme Streuung bei seinen aufbauenden Pässen, die kaum einmal beim Mitspieler landeten. Später stabil wie gewünscht. Note 3

Marco Friedl: Klar verbessert gegenüber der Vorwoche. Ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, strahlte viel Souveränität aus und unterband viele Bochumer Angriffsversuche. Mit starker Grätsche bei einem ganz gefährlichen Konter der Gastgeber (68.). Note 2

Anthony Jung: Fand gut in die Partie und gewann einige wichtige Zweikämpfe – besonders stark war seine Rettungsaktion im Fünfmeterraum gegen Asano kurz vor der Pause (44.). Auch im weiteren Verlauf immer wieder in Drucksituationen verwickelt. Note 3

Christian Groß (bis 90.): Mit Problemen vor der Abwehr. Eroberte zwar den ein oder anderen wichtigen Ball, wurde aber auch mehrmals einfach aus dem Spiel genommen. Zu passiv in der Zweikampfführung. Hatte er mal etwas Platz zum Aufbau, gingen seine Pässe eher zur Seite oder nach hinten als nach vorn. Note 4

Werder Bremen-Noten gegen den VfL Bochum: Niklas Schmidt an vielen guten Szenen beteiligt

Niklas Schmidt (bis 90.): Stand etwas überraschend anstelle von Jens Stage in der Startelf. Versuchte, das Spiel immer wieder schnell zu machen, doch auch bei ihm saß anfangs nicht jeder Pass. Dann im Pech, dass sein toller Freistoß nur am Pfosten landete (41.). An vielen guten Szenen beteiligt. Note 2,5

Romano Schmid (bis 73.): Begann anstelle des verletzten Leonardo Bittencourt und war zunächst kein Eins-zu-Eins-Ersatz für den formstarken Mittelfeldakteur. Aber Schmid mühte sich redlich, richtete den Blick immer nach vorn und steigerte sich, je länger das Spiel dauerte. Note 3

Marvin Ducksch (bis 73.): Hob immer wieder enttäuscht die Arme, weil seine Mitspieler erst nur selten einen Ball in seine Richtung brachten. Vor allem nach der Pause im Fokus, als er erst halbherzig eine gute Doppelchance vergab (50./51.) und dann mit einem herrlichen Schuss am starken Riemann scheiterte (61.). Sein Warten auf ein Tor geht weiter. Note 4

Niclas Füllkrug: Vergab die Riesenchance zur Führung, als er an Riemann scheiterte (22.). Immer wieder in Kopfballduelle und körperbetonte Zweikämpfe involviert, Aufwand und Ertrag hielten sich dabei ungefähr die Waage. Ihm gelang dann lange nicht viel, ehe Füllkrug plötzlich herrlich einköpfte (86.) und den Strafstoß sicher versenkte (90.+2). Note 2

Werder Bremen gegen den VfL Bochum in Noten: Joker Oliver Burke holt den entscheidenden Elfmeter raus

Jens Stage (ab 73.): Kam in einer kniffligen Phase und hatte Glück, dass seine Schläfrigkeit vor dem vermeintlichen 1:2 ohne Folgen blieb, weil der Treffer nicht zählte. Note -

Oliver Burke (ab 73.): Warf sich rein und holte dank seiner Schnelligkeit den späten Elfmeter heraus. Note -

Niklas Stark (ab 77.): Schoss bei seiner Rettungstat Hofmann an den Arm, wodurch das vermeintliche Bochumer 1:0 nach VAR-Eingriff doch nicht zählte (80.). Note –

Nicolai Rapp (ab 90.): Kam noch für die Schlussminuten. Note –

Ilia Gruev (ab 90.): Brachte den Sieg mit ins Ziel. Note -

Weiter mit der bisherigen Meldung:

Jetzt ist die Startaufstellung von Trainer Ole Werner drin - mit zwei Änderungen und einer faustdicken Überraschung! Die ganze Startelf des SV Werder Bremen lest Ihr im Live-Ticker zum Spiel gegen den VfL Bochum!

Die Werder Bremen-Aufstellung gegen den VfL Bochum: Romano Schmid mit Startelf-Premiere

33 Einsätze, davon 29 in der Startelf: In der vergangenen Saison hat Romano Schmid den Durchbruch beim SV Werder Bremen geschafft, hat sich in der 2. Liga endlich den Status eines Stammspielers erarbeitet. Verteidigen konnte er ihn über den Sommer hinaus allerdings nicht.

In der laufenden Bundesliga-Saison zählte der Österreicher bisher noch nicht zur Bremer Anfangsformation, was sich im Auswärtsspiel des SV Werder Bremen beim VfL Bochum (Samstag, 15.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) ändern könnte: Nach dem Ausfall von Leonardo Bittencourt (Rippenverletzung) stehen die Chancen von Romano Schmid gut, in die Mannschaft von Cheftrainer Ole Werner zu rücken.

Werder Bremen-Aufstellung gegen den VfL Bochum: So könnte die Startelf von Trainer Ole Werner aussehen

Zwar bietet sich für den Job auf der Achterposition an der Seite des gesetzten Jens Stage auch Niklas Schmidt an - Romano Schmid dürfte gegenüber seinem Kontrahenten allerdings leicht die Nase vorn haben, weil er für einen Schuss mehr Kreativität in der Offensive steht. Zudem hatte Schmidt zuletzt bei Werder Bremen in der Rolle des Jokers überzeugt, worauf Werner auch beim VfL Bochum wieder setzen könnte.

Grundsätzlich ist Werders Trainer nicht gerade bekannt dafür, seine Mannschaft gerne und großflächig umzubauen. Auch nach dem 3:4 gegen Eintracht Frankfurt, als Werder Bremen in der Defensive große Probleme offenbart hatte, wird das nicht passieren. Vieles spricht dafür, dass der Coach des SV Werder auch beim Schlusslicht VfL Bochum der Dreierkette Amos Pieper, Milos Veljkovic und Marco Friedl vor Torhüter Jiri Pavlenka vertraut. Die Rolle als Sechser dürfte wieder an Christian Groß gehen. Im Sturm ist das Duo Niclas Füllkrug und Marvin Ducksch ohnehin unantastbar. (dco)

So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen den VfL Bochum aussehen!

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