Davie Selke schoss den SV Werder Bremen beim 4:1-Auswärtssieg gegen Hertha BSC früh per Elfmeter mit 1:0 in Führung.
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Davie Selke schoss den SV Werder Bremen beim 4:1-Auswärtssieg gegen Hertha BSC früh per Elfmeter mit 1:0 in Führung.

Einzelkritik zu Werders 4:1-Sieg in Berlin

Werder Bremen in Noten gegen Hertha BSC: Davie Selke eiskalt - Keeper Pavlenka ein Elfmeter-Killer

Der SV Werder Bremen hat klar mit 4:1 gegen Hertha BSC gewonnen und dabei eine maximal effiziente Vorstellung abgeliefert. Die Werder-Spieler in der Einzelkritik mit Noten.

Jiri Pavlenka: Ließ sich durch den verzögerten Anlauf von Cunha nicht irritieren und parierte dessen Foulelfmeter stark. Bereits zum vierten Mal parierte er in der Bundesliga einen Strafstoß. Auch sonst mit wichtigen Paraden. Beim 1:2 von Cordoba ohne Abwehrchance. Note 1,5

Milos Veljkovic: Von seinen langen Bällen landeten einige beim Gegner. Versuchte vor dem 1:2 noch zu retten, kam aber nicht mehr rechtzeitig gegen Cordoba. Ansonsten ein unauffälliger Auftritt des Verteidigers. Note 3

Ömer Toprak (bis 51.): Der Mann wird noch zum Torjäger! Markierte seinen zweiten Saisontreffer per wuchtigem Kopfball. In der Defensive aufmerksam und immer wieder Zweikampfsieger. Ließ sich vor dem Berliner 1:2 allerdings überflanken. Musste verletzt raus. Note 1,5

Marco Friedl: Auf der linken Abwehrseite mit solider Vorstellung, blieb ohne nennenswerte Fehler, verschätzte sich allerdings hier und da im Zweikampf. Note 3

Werder Bremen in Noten gegen Hertha BSC: Leonardo Bittencourt ganz stark nach seiner Einwechslung

Theodor Gebre Selassie: Anfangs mit viel Offensivdrang ausgestattet, setzte er nach der 2:0-Führung mehr und mehr auf Sicherheit. Hatte die rechte Seite dabei weitestgehend im Griff. Note 3

Maximilian Eggestein: Trug als Sechser einen großen Teil dazu bei, dass es durchs Zentrum für die Hertha lange kein Durchkommen gab. Gewohnt viel unterwegs. Herrlich sein Chipball, der Bittencourt den Weg zum 3:1 ebnete. Note 2,5

Felix Agu: Dritter Startelf-Einsatz in Folge für den 21-Jährigen, der mit Cunha auf der linken Seite vor der Pause Probleme hatte. Verzichtete wohl auch deshalb auf Ausflüge nach vorne. Kämpfte sich nach und nach ins Spiel. Note 3,5

Leonardo Bittencourt: Stand nach drei Spielen erstmals wieder in der ersten Elf. Glänzte nach punktgenauem Eckball zunächst als Vorbereiter des 2:0 und erzielte das 3:1 später äußerst elegant selbst. Auch in der Defensive mit viel Fleißarbeit. Note 1,5

Manuel Mbom (bis 51.): Verursachte den Berliner Foulelfmeter, weil er gegen Cunha zu ungestüm zu Werke ging. Note 4,5

Romano Schmid (bis 85.) : Holte Werders Elfmeter heraus. Agierte in der Anfangsphase ballsicher und beschäftigte die Berliner Defensive. Großen Ertrag brachten seine Aktionen aber nicht ein. Tauchte später etwas ab. Note 3

Starke Werder Bremen-Stürmer Davie Selke und Josh Sargent treffen beide gegen Hertha BSC

Davie Selke (bis 32.): Kehrte an alter Wirkungsstätte in die Anfangsformation zurück und übernahm beim eiskalt verwandelten Elfmeter Verantwortung. War körperlich sehr präsent. Musste nach einem Zweikampf mit Alderete angeschlagen raus. Note 2
 
Josh Sargent (ab 32.): Arbeitete wie immer viel und belohnte sich endlich auch dafür: Stark, wie er den Ball gegen Guendouzi behauptete und aus der Distanz zum 4:1 traf. Note 2
 
Niklas Moisander (ab 51.): Fügte sich bei seinem achten Saisoneinsatz nahtlos ein. Note 3
 
Milot Rashica (ab 51.): Brachte Schwung in die Offensive. Hätte aber in einer Szene lieber abspielen sollen, statt es selbst zu versuchen. Note 3
 
Yuya Osako (ab 85.): Kam für die Schlussminuten. Note -

Hier gibt‘s den Spielbericht zum hohen Auswärtssieg des SV Werder Bremen gegen Hertha BSC zum Nachlesen!

Zur letzten Meldung vom 23. Januar 2021:

Aufstellung gegen Hertha BSC: Offensiv-Power in der Werder Bremen-Startelf - Kevin Möhwald fehlt im Kader

Bremen – SV Werder Bremen gegen Hertha BSC - das Bundesliga-Duell der direkten Konkurrenten steigt am Samstagabend. So könnte die Startelf-Aufstellung von Werder-Trainer Florian Kohfeldt aussehen.

Update (23. Januar 2021): Jetzt sind die Aufstellungen da: Romano Schmid, Davie Selke und Leonardo Bittencourt stehen in der Startelf, Kevin Möhwald fehlt im Kader. Die ganze Startelf und alles Weitere gibt‘s im Live-Ticker zum Bundesliga-Spiel von Werder Bremen gegen Hertha BSC.

Weiter zur bisherigen Meldung: Am Kader, so viel hat Florian Kohfeldt verraten, wird er im Vergleich zum Spiel bei Borussia Mönchengladbach nichts verändern. Muss er auch nicht, denn alle Spieler sind am Dienstag unverletzt geblieben, stehen somit auch im Spiel des SV Werder Bremen bei Hertha BSC (Samstag, 18.30 Uhr, DeichStube-Live-Ticker) zur Verfügung. Aber gleicher Kader heißt nicht, dass es am Ende der Englischen Woche auch die gleiche Startelf geben wird. „Mal gucken, was ich mir da so ausdenke“, sagt Kohfeldt und grinst sein Ich-weiß-es-schon-Grinsen.

Viele Neuerungen in der Aufstellung des SV Werder Bremen wird es vermutlich nicht geben. An der Abwehrkette Veränderungen vorzunehmen, wäre unnötig, zu gut hat zuletzt die Formation mit Ömer Toprak, Milos Veljkovic und Marco Friedl in der Mitte sowie Theodor Gebre Selassie und Felix Agu als Vertreter des immer noch verletzten Ludwig Augustinsson funktioniert. Grundsätzlich ist bei einem eng getakteten Spielplan zwar Toprak immer ein Wackelkandidat, doch der Abwehrchef sei fit und frisch, so Kohfeldt: „Er hat aktuell wohl die beste körperliche Verfassung, seit er bei uns ist.“

Werder Bremen-Aufstellung gegen Hertha BSC: Davie Selke statt Manuel Mbom für mehr Offensive in der Startelf?

Gedreht werden könnte aber an der Offensivschraube. In Gladbach lief das Spiel nach vorne zwar mitunter gefällig, es fehlte aber der Vollstrecker. Was – neben seiner Vergangenheit bei Hertha BSC und der damit verbundenen Extra-Portion Motivation – für Davie Selke als zweiten Stürmer sprechen könnte. Vorausgesetzt Kohfeldt sieht dessen Leistungskurve tatsächlich so ansteigend, wie er es behauptet: „Davie macht einen sehr guten Eindruck. Körperlich wird es immer besser.“ Aber klar: Selke müsste gefüttert werden mit Vorlagen. „Er lebt davon, viele Bälle in der Box zu haben“, so Kohfeldt.

Romano Schmid, in Gladbach mit seinem bislang stärksten Auftritt im Trikot des SV Werder Bremen, könnte diese Bälle liefern. Josh Sargent ist zudem im Kohfeldt-System gesetzt – dass einer von diesen beiden für Selke weichen müsste, ist eher unwahrscheinlich. Denkbar aber, dass Kohfeldt sein defensives Dreier-Mittelfeld auflöst und Manuel Mbom für mehr Offensivkraft opfert. Schmid vor den beiden Sechsern Maximilian Eggestein und Kevin Möhwald, plus die Spitzen Selke und Sargent - so könnte es gegen Hertha BSC laufen. Dass Rückkehrer Milot Rashica nach erst zwei Kurzeinsätzen schon wieder in der Startelf-Aufstellung steht, ist unwahrscheinlich. (csa)

So könnte die Startelf-Aufstellung von Werder Bremen gegen Hertha BSC aussehen.

Zur letzten Meldung vom 22. Januar 2021, 14.15 Uhr:

Rotiert Werder Bremen gegen Hertha BSC? – Ömer Toprak fit wie nie

Alles beim Alten: Dem SV Werder Bremen steht am Samstag gegen Hertha BSC der gleiche Kader zur Verfügung wie am vergangenen Dienstag gegen Borussia Mönchengladbach. Veränderungen in der Startelf sind aber dennoch möglich.

„Alle haben das Gladbach-Spiel gut überstanden“, berichtete Trainer Florian Kohfeldt bei der Pressekonferenz des SV Werder Bremen am Freitag. Das gelte insbesondere für Ömer Toprak, den Kohfeldt gegen Gladbach nach knapp einer Stunde Spielzeit absprachegemäß vorsichtshalber ausgewechselt hatte.

Werder Bremen gegen Hertha BSC: Keine Kader-Änderung, aber Rotation?

Topraks Körper hatte in der Vergangenheit bei hoher Belastung oft Warnzeichen gesendet, der Innenverteidiger war dann häufig verletzt ausgefallen. Das ist jetzt anders. „Er wird auf jeden Fall beginnen, und es steht nichts im Wege, dass er 90 Minuten spielen kann“, sagte Kohfeldt mit Blick auf das Spiel gegen Hertha BSC am Samstagabend (18.30 Uhr, DeichStube-Live-Ticker). „Ömer ist wahrscheinlich im besten körperlichen Zustand, seit wir ihn bei Werder haben.“

Möglicherweise könnte es aber an anderer Stelle zur Rotation kommen. „Wir haben den einen oder anderen der merkt, dass er viel gespielt hat“, sagte Kohfeldt. „Mal sehen, was ich mir heute Abend ausdenke.“ Weiterhin nicht dabei sind Ludwig Augustinsson (Muskelverletzung im Oberschenkel), Nick Woltemade (Virus-Infektion), Christian Groß (Wadenverletzung) und Patrick Erras (Probleme im Hüftbeuger). (han) Auch interessant: So seht Ihr das Bundesliga-Spiel von Werder Bremen gegen Hertha BSC live im TV und im Live-Stream.

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