Werder Bremen in Noten gegen Hertha BSC: Mitchell Weiser wirbelt auf der rechten Seite - Note 2,5.
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Werder Bremen in Noten gegen Hertha BSC: Mitchell Weiser wirbelt auf der rechten Seite - Note 2,5.

Die Werder-Spieler in der Einzelkritik

Der SV Werder Bremen in Noten gegen Hertha BSC: Weiser wirbelt - Auch Stark und Gruev gut unterwegs

Der SV Werder Bremen hat das Bundesliga-Spiel gegen Hertha BSC mit 1:0 gewonnen. Die Spieler in der Einzelkritik - mit Noten.

Jiri Pavlenka: Faustete ein paar Bälle aus der Gefahrenzone, mehr hatte er nicht wirklich zu tun. Seine langen Bälle mit dem Fuß fanden an diesem Abend allerdings kaum ihr Ziel. Note 3,5

Mitchell Weiser (bis 83.): Hatte es anfangs schwer, auf seiner rechten Angriffsseite mal durchzukommen. Bemühte sich aber redlich, wurde immer besser und war gegen seinen früheren Club oft nur per Foul zu stoppen. Holte sich aber auch eine unnötige Gelbe Karte ab, weil er die Ausführung eines Freistoßes verzögerte. Im Glück, dass er kurz danach nach einem rüderen Foul nicht direkt Gelb-Rot sah. Vergab noch eine Top-Gelegenheit (82.). Note 2,5

Amos Pieper: Vieles machte er richtig, die eine oder andere Ungenauigkeit schlich sich trotzdem ein. Häufig bügelte er den Fehler gleich selbst wieder aus, aber eben nicht immer. Note 3

Milos Veljkovic: Führte die Mannschaft in Abwesenheit des gesperrten Marco Friedl als Kapitän auf den Platz, war ein umsichtiger Abwehrchef und hatte meistens alles im Griff. Note 3

Niklas Stark: Als Friedl-Ersatz auf der linken Position in der Abwehrkette aufgeboten. War gegen seinen Ex-Verein vorrangig um Sicherheit bemüht, was ihm in Durchgang eins die beste Zweikampfquote aller Bremer einbrachte (66,7 Prozent). Dadurch sahen seine Aktionen nicht immer elegant aus, waren aber immerhin sachdienlich. Note 2,5

Werder Bremen-Noten gegen Hertha BSC: Romano Schmid und Marvin Ducksch schwach

Anthony Jung: Verlor etliche Zweikämpfe im Mittelfeld, wodurch über seine Seite offensiv fast gar nichts ging. Auch nach hinten mit der einen oder anderen Unsicherheit gegen die schnellen Berliner. Dann gelang ausgerechnet ihm die Flanke zum 1:0. Deshalb noch Note 3,5

Ilia Gruev (bis 83.): Erhielt als Sechser den Vorzug vor dem wieder genesenen Christian Groß und gefiel mit einer kompromisslosen Zweikampfführung. Forderte zudem häufig den Ball, war viel unterwegs und richtete stets den Blick eher nach vorn als zur Seite oder nach hinten. Nach der Bittencourt-Auswechslung wieder als Achter unterwegs – auch das machte er gut. Note 2,5

Romano Schmid: Traf zunächst viele falsche Entscheidungen und leistete sich einige Fehlpässe. Steigerte sich später ein wenig, der ganz große Wurf gelang trotz manch wichtiger Balleroberung aber nicht mehr. Note 4,5

Leonardo Bittencourt (bis 63.): Erstmals seit dem vierten Spieltag wieder in der Startelf. Legte einige Bälle gut ab, schaltete zudem auch immer wieder den Rückwärtsgang ein und half beim Verteidigen. Den so dringend benötigten finalen Pass in die Spitze hatte er auf der Gegenseite aber nicht zu bieten. Note 4

Marvin Ducksch (bis 90.+1): Vergab die erste richtig gute Chance des Spiels – allerdings recht kläglich (26.). Auch zwei Freistöße aus seiner Lieblingsposition setzte er nur in die Mauer (45.+1) oder übers Tor (59.). Auch sonst gab es bei seiner Ausführung von ruhenden Bällen kaum Gefahr. Note 5

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Werder Bremen-Noten gegen Hertha BSC: Niclas Füllkrug zeigt beim Tor seine große Klasse

Niclas Füllkrug: Auch der Stürmer musste einen Schlag ins Gesicht einstecken, spielte danach mit einem Veilchen am Auge weiter. Im Pech, dass Hertha-Keeper Christensen gegen seinen schönen Versuch auf dem Posten war (31.). Musste sich ansonsten viele Bälle selbst holen. Dann kam endlich eine Flanke – und Füllkrug zeigte mit dem 1:0 seine große Klasse (84.). Note 2

Christian Groß (ab 63.): Sogar bei einigen Vorstößen dabei, aber wesentlich gemächlicher und auch insgesamt unauffälliger als Vorgänger Gruev. Note -

Jens Stage (ab 83.): Warf in der Schlussphase alles rein. Note -

Felix Agu (ab 83.): Half im Endspurt mit. Note -

Oliver Burke (ab 90.+1): Hätte fast noch getroffen. Note -

Zum Aufstellungs-Text:

Werder Bremen-Aufstellung gegen Hertha BSC: Mit drei Rückkehrern in der Startelf - Christian Groß auf der Bank

Der SV Werder Bremen spielt am Freitag gegen Hertha BSC. So könnte die Startelf-Aufstellung von Werder-Trainer Ole Werner gegen die Berliner aussehen!

Update (28. Oktober, 19.30 Uhr): Jetzt ist die Aufstellung da - Milos Veljkovic, Niklas Stark und Leonardo Bittencourt starten, Christian Groß sitzt auf der Bank! Die ganze Startelf und alles Weitere lest Ihr im Live-Ticker zum Spiel des SV Werder Bremen gegen Hertha BSC!

Bremen – Eigentlich ist Ole Werner überhaupt kein Freund davon, seine Startelf auf vielen Positionen zu verändern. Notgedrungen hat der Trainer des SV Werder Bremen am vergangenen Spieltag gegen den SC Freiburg (0:2) eine Elf auf den Platz geschickt, die im Vergleich zur vorherigen DFB-Pokal-Partie in Paderborn krankheits- und verletzungsbedingt drei Umstellungen beinhaltete. Da sich die Bremer Personalsituation vor dem Heimspiel gegen Hertha BSC (Freitag, 20.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) nun aber sichtlich entspannt hat und weil Kapitän Marco Friedl rotgesperrt fehlt, könnte es für Werner-Verhältnisse zu großflächigen Umbaumaßnahmen der Startelf-Aufstellung kommen.

Werder Bremen-Aufstellung gegen Hertha BSC: Leonardo Bittencourt in der Startelf - Milos Veljkovic auch?

So dürfte Leonardo Bittencourt, der unter der Woche vorzeitig seinen Vertrag bei den Grün-Weißen verlängert hat, nach vollständig auskuriertem Infekt ebenso in die Startelf zurückkehren wie der zuletzt wegen einer Fußprellung fehlende Abwehrmann Niklas Stark. Der Ex-Herthaner könnte dabei wie zuletzt den rechten Part in der Dreierkette des SV Werder Bremen bekleiden. An seine Seite könnte Milos Veljkovic rücken, der seine muskulären Probleme überwunden hat, wegen derer er zuletzt sowohl gegen Mainz 05 als auch gegen Freiburg hatte aussetzen müssen. Die Dreierreihe komplettieren dürfte Amos Pieper, der dann den Posten des gesperrten Friedl übernimmt.

Werder Bremen-Startelf-Aufstellung gegen Hertha BSC: Verdrängt Lee Buchanan erstmals Anthony Jung?

Dauerbrenner Mitchell Weiser hat während der kräftezehrenden Englischen Woche zwar Körner gelassen, ist aber wieder voll im Saft und auf der rechten Außenbahn fraglos gesetzt. Links könnte sich gegen Hertha BSC dagegen eine kleine Überraschung anbahnen: Gegen den pfeilschnellen Rechtsaußen Dodi Lukebakio, der in bislang vier Duellen mit Werder Bremen drei Tore erzielt hat, könnte Lee Buchanan nach seiner Premiere gegen Freiburg erneut eine Startelf-Chance erhalten. Es wäre zugleich das erste Mal, dass sich der junge Engländer gegen den erfahrenen, aber auch langsameren Kollegen Anthony Jung im Kampf um einen Platz in der Aufstellung behaupten würde.

Im Mittelfeld könnte Ilia Gruev nach zuletzt sechs Startelf-Einsätzen in Serie mal wieder eine kleine Pause erhalten, weil Christian Groß seinen Infekt auskuriert hat und nach knapp zwei Spielen Pause etwas mehr Benzin im Tank hätte. Vorne bleibt dagegen vermutlich alles beim Alten: Romano Schmid bekleidet die zweite Achterposition, während Niclas Füllkrug und Marvin Ducksch nach zuletzt zwei torlosen Auftritten des SV Werder Bremen wieder für Tore sorgen sollen. (mwi)

So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen im Bundesliga-Spiel gegen Hertha BSC aussehen.

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