Werder Bremen hat das DFB-Pokalspiel beim SC Paderborn verloren - die Bremer Spieler in der Einzelkritik mit Noten!
+
Werder Bremen hat das DFB-Pokalspiel beim SC Paderborn verloren - die Bremer Spieler in der Einzelkritik mit Noten!

Werder fliegt im DFB-Pokal raus

Werder in Noten gegen den SC Paderborn: Fünf Mal Note 5, Pechvogel Leo Bittencourt bester Bremer

Bremen - Der SV Werder Bremen ist in der 2. Runde des DFB-Pokals ausgeschieden. Beim Zweitligisten SC Paderborn verlor das Team von Trainer Ole Werner mit 6:7 (2:2, 0:2) nach Elfmeterschießen. Die Werder-Spieler in der Einzelkritik mit Noten.

Jiri Pavlenka: Sofort mit Problemen bei einem Rückpass. Wirkte danach verunsichert. Beim 0:1 machtlos, das 0:2 geht vor allem auf seine Kappe, weil er zu früh aus dem Tor kam. Beim Elfmeterschießen chancenlos. Note 5

Niklas Stark (bis 74.): Hatte keinen leichten Stand gegen den schnellen Conteh. Vor dem 0:1 ließ er sich erst rauslocken, dann konnte er Jung nicht mehr helfen. Seine Balleroberung leitete immerhin den Anschlusstreffer ein. Musste verletzt runter. Note 4,5

Milos Veljkovic: Nach Verletzung zurück als Abwehrchef. War in Abwesenheit von Friedl Kapitän. Zunächst sicher, doch beim 0:2 viel zu zögerlich gegen Torschütze Sirlord Conteh. Steigerte sich dann wieder. Note 4,5

Werder Bremen in Noten gegen den SC Paderborn: Mitchell Weiser spielfreudig, doch lange Zeit wenig effizient

Amos Pieper: Verteidigte links in der Dreierkette, was für einen Rechtsfuß nicht optimal ist. Machte diesen kleinen Nachteil mit Cleverness, viel Einsatz und etwas Glück wett. Note 3,5

Mitchell Weiser: Hätte Werder sofort per Kopf in Führung bringen müssen. Wieder sehr spielfreudig, doch lange Zeit wenig effizient, weil er oft hängenblieb oder theatralisch abhob. Aber dann! Sein Assist und sein Kopfball-Tor retteten Werder in die Verlängerung. Note 2,5

Ilia Gruev: Rückte für Groß auf die Sechser-Position, wollte dort nicht nur defensiv Zeichen setzen, sondern auch offensiv. Verzettelte sich dabei mehrfach, agierte dann aber kontrollierter. Note 4

Anthony Jung (bis 46.): Startete mit einer guten Flanke zur Weiser-Chance, hatte dann hinten aber Probleme – vor allem beim 0:1, als er Platte gewähren ließ. Blieb in der Pause in der Kabine. Note 5

Werder Bremen in Noten gegen den SC Paderborn: Jens Stage erhält neue Chance in der Startelf - nutzt sie aber nicht

Jens Stage (bis 46.): Neue Chance für den Dänen nach dem Ausfall von Groß. Ihm fehlte oft das Durchsetzungsvermögen, um Akzente zu setzen. Dass er es kann, zeigte sein toller Pass zur Doppelchance von Burke und Füllkrug (40.). Vor dem 0:2 im Zweikampf nicht konsequent genug und dadurch mit einem Ballverlust. Note 5

Romano Schmid (bis 64.): Begann richtig stark mit vielen guten Aktionen. Doch schnell übertrieb der Österreicher das Klein-Klein und verlor viele Bälle – vor dem 0:1 sogar nach einem erfolglosen Hackentrick. Note 5

Niclas Füllkrug: Ohne Partner Ducksch etwas orientierungslos unterwegs. Verlor die Bälle oft zu schnell. Biss sich in die Partie, agierte bei seinen wenigen Chancen aber glücklos und wollte mit dem Kopf durch die Wand. Bitter, dass sein 3:2 nicht zählte. Note 4,5

Auch interessant: So seht Ihr das Bundesliga-Spiel zwischen Werder Bremen und dem SC Freiburg live im TV und im Livestream!

Werder Bremen in Noten gegen den SC Paderborn: Oliver Burke fehlt bei Startelf-Debüt die Bindung zum Spiel

Oliver Burke (bis 57.): Feierte wegen der Suspendierung von Ducksch seine Startelf-Premiere. Physisch sehr präsent, doch ihm fehlte oft die Bindung zum Spiel und die nötige Technik. Aus der guten Stage-Vorarbeit hätte der Schotte mehr machen können (40.). Auch seine zweite Chance verstolperte er. Note 5

Lee Buchanan (ab 46.): Ersetzte Jung, fiel aber eigentlich nur auf, als er nach einem Foul böse auf dem Kopf landete, aber weitermachen konnte. Note 4

Werder Bremen in Noten gegen den SC Paderborn: Leonardo Bittencourt wird zum tragischen Helden des Spiels

Niklas Schmidt (ab 46.): Kam für Stage und startete gleich mit einem tollen Pass zur Burke-Chance. Konnte das Niveau allerdings nicht halten, wurde erst in der Verlängerung wieder auffälliger. Note 4

Eren Dinkci (ab 57.): Wirkte bei seiner Saison-Premiere bei den Profis zunächst gehemmt, dann im Zusammenspiel mit Bittencourt verbessert, aber bei seiner großen Chance zum Ausgleich mit einem Stockfehler. Note 4

Leonardo Bittencourt (ab 64.): Weckte Werder sofort mit seinem abgefälschten Schuss zum Anschlusstreffer auf. Endlich stemmte sich jemand gegen das Pokal-Aus! Kurz darauf fast mit dem 2:2. Dafür führte dann seine Ecke zum Ausgleich. Beim Elfmeterschießen mit seinem Fehlversuch der Unglücksrabe. Note 2

Fabio Chiarodia (ab 74.): Auch der erst 17-Jährige durfte erstmals in dieser Saison bei den Profis ran. Sein angebliches Foul im Paderborner Strafraum sorgte dafür, dass Füllkrugs 3:2 nicht zählte. Note 4 (kni) Schon gelesen? Erste Hälfte „unterirdisch“, Schiri-Entscheidung „bemerkenswert“: Stimmen zu Werder Bremens DFB-Pokal-Aus in Paderborn!

Weiter mit der letzten Meldung:

Werder Bremen-Aufstellung gegen SC Paderborn: Amos Pieper als linker Innenverteidiger, Oliver Burke gibt sein Startelf-Debüt

Update (19. Oktober, 17.00 Uhr): Jetzt ist die Aufstellung da - und Oliver Burke spielt erstmals in einem Werder-Pflichtspiel von Anfang an! Die ganze Startelf und alles Weitere lest Ihr im Live-Ticker zum Spiel des SV Werder Bremen gegen den SC Paderborn!

Klar, in Englischen Wochen wird gerne rotiert, aber Ole Werner hätte darauf am Mittwochabend gegen den SC Paderborn trotzdem gerne verzichtet. Zu wichtig ist der DFB-Pokal für den SV Werder Bremen, um freiwillig Leistungsträger nicht einzusetzen. Bei Marvin Ducksch macht es der Coach trotzdem, weil sich der Stürmer mit seinem Fehlverhalten am vergangenen Sonntag selbst ins Abseits geschossen hat. So dürfte Oliver Burke in die Startelf-Aufstellung rücken.

Werder Bremen-Aufstellung ohne Marvin Ducksch - Milos Veljkovic im DFB-Pokal zurück in der Startelf

Marco Friedl verpasst die Partie beim Zweitligisten dagegen wegen Adduktorenproblemen, Christian Groß ist krank. Bei beiden besteht immerhin die Hoffnung, dass sie am Samstag beim Bundesligaspiel des SV Werder Bremen in Freiburg dabei sein können. Zum Glück haben sich Milos Veljkovic und Leonardo Bittencourt zurückgemeldet. Letzterer dürfte nach seinem wiederholten Ausfall aber zunächst auf der Bank sitzen und dafür Jens Stage als Achter eine neue Chance in der Startelf bekommen. (kni) Schon gelesen? Disco-Party, Corona-Vorgaben missachtet, angeschlagen: Marvin Ducksch sorgt bei Werder Bremen für Ärger!

So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen im DFB-Pokalspiel gegen den SC Paderborn aussehen.

Zum ersten Aufstellungs-Text:

Werder Bremen-Aufstellung gegen SC Paderborn: Amos Pieper muss es mit links machen - Rückt Jens Stage in die Startelf?

Zwei fallen aus, zwei kehren zurück: Beim SV Werder Bremen dreht sich vor dem Spiel in der 2. Runde des DFB-Pokals am Mittwochabend (18 Uhr im DeichStube-Liveticker) beim Zweitligisten SC Paderborn das Personalkarussell. Marco Friedl (Adduktorenprobleme) und Christian Groß (krank) stehen nicht zur Verfügung, dafür sind Milos Veljkovic und Leonardo Bittencourt wieder einsatzfähig. Trainer Ole Werner dürfte sehr konservativ wechseln und auf wilde Umstellungen in der Aufstellung verzichten.

Werder-Bremen-Startelf-Aufstellung gegen SC Paderborn: Eher Amos Pieper als Anthony Jung hinten links

Milos Veljkovic wird in der Startelf wieder seinen Platz als Abwehrchef der Dreierkette des SV Werder Bremen einnehmen und dabei wohl flankiert von Niklas Stark und Amos Pieper. Letzterer müsste somit als Rechtsfuß auf der linken Seite aushelfen. Das ist freilich nicht optimal, aber auch keine ganz neue Geschichte für den 24-Jährigen. Denn auf dieser Position hat er in der vergangenen Saison drei Mal bei Arminia Bielefeld ausgeholfen, wenn auch ergebnistechnisch mit mäßigem Erfolg. Lediglich beim 1:1 gegen den FC Augsburg gab es einen Punkt, gegen Borussia Dortmund (1:3) und den FSV Mainz 05 (1:2) setzte es Niederlagen.

Eine Alternative zu Amos Pieper wäre bei Werder Bremen sicherlich Anthony Jung. Der Linksfuß könnte von außen etwas einrücken und als Schienenspieler von Lee Buchanan in der Startelf ersetzt werden. Doch Trainer Ole Werner ist kein Freund von zu vielen Umstellungen in der Aufstellung. Deshalb ist diese Variante im DFB-Pokal gegen den SC Paderborn eher unwahrscheinlich.

Werder-Bremen-Aufstellung gegen SC Paderborn: Marvin Ducksch und Niclas Füllkrug in der Startelf gesetzt

Den Posten von Christian Groß als Sechser wird ziemlich sicher Ilia Gruev übernehmen. Der Bulgare war ohnehin für diese Position vorgesehen, konnte sich aber bislang gegen Groß nicht durchsetzen, kämpfte sich dann jedoch als Achter in die Startelf. Für ihn musste Jens Stage weichen, der nun eine neue Bewährungschance von Beginn an erhalten sollte. Neben dem Dänen ist aktuell der formstarke Romano Schmid gesetzt. Der wiedergenesene Bittencourt muss sich nach diversen Ausfällen ein bisschen gedulden.

Vorne und ganz hinten herrscht in der Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen derweil weiterhin Klarheit: Jiri Pavlenka wird im Tor stehen, Niclas Füllkrug und Marvin Ducksch sollen für die nötigen Tore zum Weiterkommen im DFB-Pokalspiel beim SC Paderborn sorgen. (kni) Schon gelesen? So sehen Fans das DFB-Pokal-Spiel Werder Bremen gegen SC Paderborn live im TV und im Livestream!

DIE DEICHSTUBE ALS KOSTENLOSE APP

Die DeichStube gibt es jetzt auch als kostenlose App. Einfach downloaden!

Kommentare