Mitchell Weiser von Werder Bremen biss sich gegen den VfB Stuttgart in die Partie und bereitete den umjubelten späten Treffer zum 2:2-Ausgleich vor.
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Mitchell Weiser von Werder Bremen biss sich gegen den VfB Stuttgart in die Partie und bereitete den umjubelten späten Treffer zum 2:2-Ausgleich vor.

Weiser Note 2,5

Werder Bremen in Noten gegen den VfB Stuttgart: Mitchell Weiser bester Bremer - die Spieler in der Einzelkritik

Der SV Werder Bremen hat am 2. Spieltag gegen den VfB Stuttgart mit einem 2:2-Unentschieden einen Punkt geholt. Die Spieler in der Einzelkritik - mit Noten.

Jiri Pavlenka: Spielte wegen seines Nasenbeinbruchs mit dickem Tapepflaster im Gesicht und leistete sich zunächst einige Unsicherheiten, die Werder in Not brachten. Bei den Gegentoren allerdings ohne Abwehrchance. Zeigte später starke Paraden gegen Tomas (55.) und Silas (80.). Note 3

Amos Pieper (bis 46.): Agierte auf der rechten Innenverteidigerposition ruhig und umsichtig. Bitter: Bereits nach der ersten Hälfte war das Spiel für den Neuzugang gelaufen, weil er sich bei einem Zusammenprall mit Pavlenka verletzt hatte. Note 3

Milos Veljkovic: Der Abwehrchef gewann viele wichtige Zweikämpfe (vor der Pause sogar 100 Prozent seiner Duelle) und sorgte lange für Sicherheit in Werders Defensive. Im Spielaufbau oftmals Ausgangspunkt der Angriffe. Konnte am Ende aber auch nicht mehr immer für die nötige Ordnung sorgen. Note 3

Marco Friedl: Der Kapitän war nach Pavlenkas Fehler nach einem Schuss von Endo zur Stelle und rettete in höchster Not (32.). Kassierte früh eine Gelbe Karte, was ihn in seinen Defensivaktionen einschränkte. Löste die Aufgabe clever. Note 3,5

Werder Bremen in Noten gegen VfB Stuttgart: Mitchell Weiser beißt sich ins Spiel

Mitchell Weiser: Hatte auf der rechten Seite defensiv zunächst Probleme mit Silas, biss sich dann aber in die Partie und war offensiv ständig um Akzente bemüht, was für viel Schwung im Bremer Spiel sorgte. Brachte mit einem Ballverlust den Stuttgarter Ausgleich auf den Weg, bereitete aber auch Werders Treffer zum 2:2 vor. Note 2,5

Ilia Gruev (bis 84.): Der 22-Jährige ersetzte den kranken Groß auf der Sechserposition und kam so zum zweiten Bundesliga-Einsatz seiner Karriere. Überzeugte anfangs mit kluger Zweikampfführung und einer Passquote von 100 Prozent in Hälfte eins. Hätte offensiv mutiger sein können. Note 3,5

Anthony Jung (bis 84.): Fand mit seiner punktgenauen Flanke den Kopf von Füllkrug und bereitete so das frühe 1:0 vor (4.). Hatte auf der linken Seite in Sachen Geschwindigkeit eindeutig das Nachsehen im Vergleich mit dem schnellen Vagnoman, glich das aber durch sein Stellungsspiel aus. Note 3

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Leonardo Bittencourt (bis 84.): Eroberte den Ball vor dem 1:0 und trat in der Anfangsphase generell entschlossen auf. War viel unterwegs, konnte sich bei seinen Offensivaktionen aber längst nicht immer durchsetzen. Holte sich nach einer Unbeherrschtheit eine unnötige Gelbe Karte ab (71.). Note 4

Werder Bremen in Noten gegen den VfB Stuttgart: Niclas Füllkrug trifft - und taucht später etwas ab

Jens Stage: Der Neuzugang aus Dänemark zeigte zunächst einen energischen Auftritt, war allein vor der Pause 6,5 Kilometer unterwegs und damit laufstärkster Spieler auf dem Platz. Mit direkten Pässen immer wieder um Überraschungsmomente bemüht. Später im Spiel nicht mehr so präsent. Note 3,5

Niclas Füllkrug: Es war ein Kopfball wie aus dem Lehrbuch, mit dem der Stürmer das frühe 1:0 markierte. Kurz danach im Pech, als er mit einem wuchtigen Schuss nur die Latte traf (9.). Sehr präsent in der vordersten Reihe, tauchte später aber mehr und mehr ab. Note 3

Marvin Ducksch: Sprühte zu Beginn nur so vor Spielfreude, überzeugte mit klugen Pässen und traf bei einem Abschluss das Außennetz (8.). In Hälfte zwei erneut mit guter Schusschance (69.), insgesamt aber deutlich unauffälliger. Note 4

Niklas Stark (ab 46.): Kam für den angeschlagenen Pieper ins Spiel und feierte somit hinten rechts in der Dreierkette sein Pflichtspieldebüt für Werder. War vor dem 1:2 weit herausgerückt, wodurch die entscheidende Lücke entstand. Note 4

Werder Bremen in Noten gegen den VfB Stuttgart: Oliver Burke trifft zum späten 2:2-Ausgleich

Romano Schmid (ab 78.): Kam direkt nach dem 1:2 und sollte für neuen Schwung in der Bremer Offensive sorgen. Setzte keine Akzente mehr. Note -

Nicolai Rapp (ab 84.): Kam für den ausgepumpten Gruev. Note -

Oliver Burke (ab 84.): Der Joker aus Schottland stach und traf zum späten 2:2 für Werder Bremen (90.+5). Note -

Lee Buchanan (ab 84.): Sammelte weitere Bundesliga-Minuten. Note -

Werder Bremen-Aufstellung gegen den VfB Stuttgart: Ilia Gruev ersetzt Chrstian Groß in der Startelf

Update (13. August 2022, 14.30 Uhr): Jetzt ist die Aufstellung des SV Werder Bremen da - Ilia Gruev ersetzt Christian Groß! Die ganze Startelf gibt es im Live-Ticker zum Spiel Werder Bremen gegen VfB Stuttgart!

Bremen - Der SV Werder Bremen spielt am zweiten Spieltag gegen den VfB Stuttgart. So könnte die Startelf-Aufstellung von Werder-Trainer Ole Werner aussehen.

Beinahe wie ein Superheld sah Jiri Pavlenka aus, als er im Training von Ball zu Ball hechtete. Was weniger an den Flugeinlagen, denn am Gesichtsschmuck des Keepers des SV Werder Bremen lag. Der 30-Jährige hatte sich am Mittwoch während des Geheimtrainings bei einem Zusammenprall einen Nasenbeinbruch zugezogen, stand am Freitag beim Abschlusstraining aber schon wieder samt schützender Maske zwischen den Pfosten. „Sein Einsatz am Samstag ist nicht gefährdet“, teilten die Bremer parallel mit. Somit muss Chefcoach Ole Werner seine Startelf-Aufstellung gegen den VfB Stuttgart auf dieser Position schon einmal nicht umbauen – an anderer Stelle wahrscheinlich schon.

Werder Bremen-Aufstellung gegen VfB Stuttgart: Ilia Gruev und Jens Stage in der Startelf?

So verpasste nämlich Christian Groß auch die finale Einheit am Osterdeich. Laut Werder Bremen macht dem 33-Jährigen ein hartnäckiger Infekt zu schaffen, eine rechtzeitige Rückkehr zum Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (Samstag, 15.30 Uhr, DeichStube-Liveticker) erscheint deshalb unwahrscheinlich. Somit könnte Ilia Gruev mal wieder in die Startelf rücken, der nominell erster Stellvertreter ist – es sei denn, Ole Werner entscheidet sich für eine komplett andere Variante. Theoretisch könnte schließlich auch Allrounder Nicolai Rapp den Sechser geben, ebenso wie Innenverteidiger Niklas Stark, der bei Ex-Club Hertha BSC schon häufiger im defensiven Mittelfeld unterwegs war.

Etwas weiter vorne, auf der Acht, hofft Romano Schmid nach überstandener Corona-Infektion auf eine Rückkehr in die Aufstellung des SV Werder Bremen, allerdings hat Neuzugang Jens Stage zuletzt gegen den VfL Wolfsburg einen sehr guten Eindruck hinterlassen, weshalb es eigentlich keinen Grund für einen neuerlichen Tausch in der Zentrale gibt. In der Offensive dürfte ebenfalls alles beim Alten bleiben, Niclas Füllkrug, der im Spiel gegen Stuttgart auf Ex-Teamkollege Waldemar Anton trifft, hat nach seiner Muskelprellung ganz normal trainiert und sollte wieder gemeinsam mit Marvin Ducksch auf Torejagd gehen. (mbü) Auch interessant: So kann man das Bundesliga-Spiel Werder Bremen gegen VfB Stuttgart live im TV und im Live-Stream gucken!

So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart aussehen!

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