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Wird beim SV Werder Bremen gerade nicht gebraucht und könnte den Club im Sommer verlassen: Ex-BVB-Star Nuri Sahin.

Sahin bei Werder Bremen aussortiert

Nuri Sahin vor Wechsel zu Fenerbahce? Werder-Sportchef Baumann: „Noch nichts final entschieden“

Bremen – Erst verzichtbar, jetzt verletzt: Nuri Sahins Zeit beim SV Werder Bremen geht offenbar alles andere als glanzvoll zu Ende.

Nuri Sahin fehlte am Sonntag nach dem 1:0-Sieg gegen Schalke 04 beim sogenannten „Spielersatztraining“ der Reservisten. Laut Mitteilung von Werder Bremen laboriert der 31-Jährige an einer Hüftverletzung und muss sich nun weiteren Untersuchungen unterziehen. Werder-Trainer Florian Kohfeldt hatte den Mittelfeldspieler in den vergangenen drei Partien nicht in den Bremer Kader berufen, zuletzt war Sahin am 1. Februar (1:2 beim FC Augsburg) zum Einsatz gekommen. Danach ging es zunächst auf die Bank und von dort weiter aufs heimatliche Sofa.

Werder Bremen: Nuri Sahin vor Wechsel - Frank Baumann: „Vorgespräch geführt“

Mittlerweile erscheint es ausgeschlossen, dass zu Nuri Sahins bislang 36 Bundesliga-Einsätzen für Werder Bremen noch weitere dazukommen werden. Sein Vertrag läuft am 30. Juni aus, ein Angebot zur Vertragsverlängerung wurde nicht gemacht. Alles deutet also auf eine Trennung hin, Werder-Sportchef Frank Baumann zögert aber mit der offiziellen Bestätigung: „Wir haben ein Vorgespräch geführt, wie sich beide Seiten die Zukunft vorstellen. Es ist aber noch nichts final entschieden.“

Allerdings ist es kaum vorstellbar, dass Nuri Sahin bei Werder Bremen bleiben soll oder bleiben will. Angeblich steht der 52-malige türkische Nationalspieler vor einem Wechsel zu Fenerbahce Istanbul. Laut türkischen Medienberichten hat er bereits Einigung mit den Clubchefs erzielt. Demnach wird er in der kommenden Saison ein neuer Teamkollege von Ex-Werder-Kapitän Max Kruse. (csa)

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Fraglich bleibt, was die Wende der Grün-Weißen am Ende wert sein wird. Denn eine erneute Wende im Abstiegskampf wäre für Werder Bremen das Ende.

Zur letzten Meldung vom 28. Mai 2020:

Bei Werder Bremen aussortiert: Wechselt Nuri Sahin in die Türkei?

Bei Werder Bremen ist Nuri Sahin von Trainer Florian Kohfeldt aussortiert worden – zählte in den vergangenen beiden Partien in Freiburg und gegen Gladbach nicht einmal mehr zum 20er-Kader der Grün-Weißen. Und das, obwohl gegen die Fohlen mit Philipp Bargfrede (Gelb-Sperre) und Kevin Vogt (angeschlagen) gleich zwei direkte Konkurrenten passen mussten. Macht der Ex-BVB-Star jetzt den Abflug in die Türkei?

Einem Bericht der türkischen Tageszeitung „Milli Gazete“ zufolge, soll Fenerbahce Istanbul seine Fühler nach Nuri Sahin, dessen Vertrag bei Werder Bremen im Sommer ausläuft, ausgestreckt haben und sich sogar schon mit dem Spieler getroffen haben. 

Und tatsächlich scheint ein Türkei-Wechsel für Sahin nicht ganz unrealistisch zu sein. Schließlich spielt der 31-Jährige in Bremen schon länger keine gewichtige Rolle mehr. Im Kalenderjahr 2020 kam Nuri Sahin bei den Grün-Weißen in nur drei von möglichen zehn Bundesliga-Partien zum Einsatz, saß dann fünfmal ohne Einsatz auf der Bank, ehe Florian Kohfeldt ihn zuletzt gleich zweimal in Folge aus dem Kader verbannte.

Werder Bremen: Sogar U23-Leihgabe Christian Groß erhält den Vorzug vor Nuri Sahin

Zwar wollte Werder-Sportchef Frank Baumann zuletzt nicht ausschließen, dass Nuri Sahin den Weg zurück in den Kader schaffen könnte („Nuri hat im Training die Möglichkeit, seine Situation zu verbessern“), aber dennoch scheint Sahins sportlicher Niedergang ein Indiz für dessen Zukunft an der Weser zu sein. Denn: Eine Verlängerung des auslaufenden Vertrags gilt als sehr unwahrscheinlich. Dass Florian Kohfeldt zuletzt sogar U23-Leihgabe Christian Groß den Vorzug vor dem Ex-Profi von Real Madrid, Borussia Dortmund und dem FC Liverpool gegeben hatte, dürfte bei Sahin jedenfalls für wenig Begeisterung gesorgt haben. (mwi)

Zur letzten Meldung vom 27. Mai 2020:

Aussortierter Nuri Sahin soll um seine Chance bei Werder Bremen kämpfen

Florian Kohfeldt hat es schon wieder getan: Der Cheftrainer des SV Werder Bremen verzichtete auch gegen Mönchengladbach wie schon in Freiburg auf die Dienste von Nuri Sahin.

Für den Sechser Nuri Sahin war kein Platz im Kader des SV Werder Bremen, obwohl seine direkten Konkurrenten Kevin Vogt und Philipp Bargfrede fehlten. Florian Kohfeldt entschied sich für den erst 20-jährigen Ilia Gruev, der noch kein Bundesligaspiel bestritten hat. Ein eindeutiger Fingerzeig, dass es wohl keine weitere Zusammenarbeit mit Sahin geben wird. Der Vertrag des 31-Jährigen läuft am 30. Juni aus.

Ex-BVB-Star Nuri Sahin spiele bei Werder Bremen aktuell keine Rolle

„Es geht darum, den Kader so zusammenzustellen, was in dieser Situation benötigt wird und was am meisten erfolgsversprechend ist“, sagte Sportchef Frank Baumann auf Nachfrage der DeichStube, wollte die Tür für Nuri Sahin aber keineswegs zuschlagen: „Nuri hat im Training die Möglichkeit, seine Situation zu verbessern.“ Worte, die einem einst so erfolgreichen Fußballer wie Sahin, der für Borussia Dortmund, Real Madrid und dem FC Liverpool gespielt hat, wenig gefallen und an seinem Selbstverständnis kratzen dürften. Aber er lässt sich nichts anmerken, am Mittwoch trainierte er ganz normal mit den Reservisten. (kni)

Letzte Meldung vom 25. Mai 2020:

Wird Nuri Sahin beim SV Werder Bremen jetzt doch wieder gebraucht?

Er hat mit Borussia Dortmund die Meisterschaft geholt, hat für Real Madrid und den FC Liverpool gespielt, doch für Werder Bremen ist Nuri Sahin im Abstiegskampf scheinbar zu schlecht

Jedenfalls verzichtete Florian Kohfeldt ausgerechnet im Schicksalsspiel in Freiburg auf den 31-Jährigen, nahm 21 (!) andere Spieler mit, darunter viele Jung-Profis. Doch ausgerechnet nach dem so wichtigen 1:0-Sieg könnte Kohfeldt gezwungen sein, wieder auf Nuri Sahin bauen zu müssen. Denn es gibt Probleme im Mittelfeld.

Schon nach zehn Minuten hatte Kevin Vogt einen Schlag auf die Hüfte bekommen. Bis zur 35 Minute quälte er sich durch die Partie und war dabei einer der besten Bremer. Vogt gab sowohl defensiv als auch offensiv als Sechser den Takt an, an ihm richteten sich die Kollegen auf, weil er um jeden Zentimeter kämpfte. Als Vogt runter musste, gab es einen Bruch im Spiel von Werder Bremen.

Werder Bremen: Nuri Sahin nicht gut genug?

Philipp Bargfrede konnte Vogt nicht ersetzen, machte seine Sache als Sechser trotzdem insgesamt ordentlich. Wenn da nicht diese beiden Fouls gewesen wären, die ihm letztlich in der 88. Minute die Gelb-Rote Karte einbrachten. Im Werder-Heimspiel am Dienstag gegen Borussia Mönchengladbach ist Bargfrede gesperrt. Bei Vogt ist noch offen, ob er dabei sein wird. „Es kann was an den Nerven sein oder eine starke Prellung“, berichtete Kohfeldt und wagte keine Prognose.

Fallen beide Sechser aus, müsste eigentlich Nuri Sahin wieder ein Thema werden – zumindest für den Kader. Zu Beginn der Saison, als Bargfrede noch fehlte und Vogt bei Hoffenheim spielte, da hatte Sahin als Sechser durchaus Verantwortung übernommen und überzeugt. Vor allem spielerisch, manchmal auch kämpferisch – wie beim 2:1-Sieg bei Union Berlin. Doch je mehr Werder in den Abstiegsstrudel geriet, desto weniger Akzente konnte Sahin setzte. Er tauchte auch in der öffentlichen Wahrnehmung total ab. Überließ die nicht immer angenehmen Medientermine jüngeren Spielern wie Maximilian Eggestein. Es wirkte fast so, als würde sich Sahin verstecken.

Werder Bremen: Nuri Sahin und Florian Kohfeldt eng verbunden

In den vergangenen sechs Spielen kam der Ex-Dortmunder, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft, überhaupt nicht mehr zum Einsatz. Dass er es jetzt nicht einmal mehr in den Kader schaffte, ist die Krönung. Dabei gelten Kohfeldt und Sahin eigentlich als eng verbunden, beide schätzen sich sehr, haben das stets öffentlich betont. Im Abstiegskampf zählt das offenbar nicht mehr. Es wird spannend, ob Kohfeldt den erfahrenen Profi zurückholt und der Werder Bremen dann wirklich helfen kann. (kni)

Zur letzten Meldung vom 23. Mai 2020

Kohfeldts Wahl: Werder Bremen ohne Nuri Sahin und Jojo Eggestein in Freiburg

Bremen – Nicht krank, nicht verletzt und trotzdem nicht dabei: Nuri Sahin und Johannes Eggestein gehören nicht zum Kader des SV Werder Bremen für die Auswärtspartie beim SC Freiburg.

Als das Team des SV Werder Bremen am Freitagnachmittag für den Flug in den Breisgau am Flughafen Bremen eincheckte, fehlten Nuri Sahin und der jüngere Eggestein-Bruder Johannes. Wie die DeichStube erfuhr, hat Trainer Florian Kohfeldt die Profis aussortiert.

Werder Bremen: Florian Kohfeldt sortiert Nuri Sahin und Johannes Eggestein aus

Gegen Bayer Leverkusen hatten sowohl Sahin als auch Johannes Eggestein noch auf der Ersatzbank gesessen, Eggestein wurde sogar noch eingewechselt. Dass er vier Tage später im Aufgebot fehlt, sagt viel darüber aus, was Kohfeldt von der Leistung des 22-Jährigen gehalten haben muss. Sahin, einer der erfahrensten Akteure im Kader des SV Werder Bremen, muss gegen den SC Freiburg für den nach Gelbsperre wieder spielberechtigten Vize-Kapitän Davy Klaassen Platz machen. Statt Eggestein taucht der vor wenigen Tagen 20 Jahre alt gewordene Ilia Gruev (noch ohne Bundesliga-Einsatz) in Kohfeldts Aufgebot auf. Es bleibt also spannend, welche Startelf- Werder-Coach Kohfeldt gegen den SC Freiburg aufstellt.

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