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Nuri Sahin hat trotz der verkorksten Saison des SV Werder Bremen Hoffnung auf eine Kehrtwende.

Hoffnung auf Trendwende

Krise verdrängt Krise: Sahin sieht Chance für Werder

Bremen - Aus Sicht von Mittelfeldspieler Nuri Sahin kann die Zwangspause wegen der Coronavirus-Krise für den SV Werder Bremen, den Tabellenvorletzten der Fußball-Bundesliga, auch eine Chance sein.

„Jetzt fängt im Kopf alles wieder bei null an - und keiner denkt an die sportliche Krise, sondern an die Krise, die die ganze Welt beschäftigt. Das kann auch von Vorteil sein“, sagte der 31-Jährige im Podcast „Kicker meets DAZN“. 

Werder Bremen: Nuri Sahin hat vor der Coronavirus-Pandemie eine kleine Trendwende ausgemacht

Unmittelbar vor der Coronavirus-Pandemie hat Nuri Sahin bei Werder Bremen allerdings auch eine kleine Trendwende ausgemacht. „In den letzten Wochen, wo alles noch normal war, hatte man das Gefühl, dass die Trainingsqualität steigt“, sagte er. „Da war ich auch ein bisschen zuversichtlich, dass vielleicht ein kleiner Lauf kommt. Und jetzt hast du ein abruptes Stoppschild hingestellt bekommen.“

Ein Grund für die prekäre Situation der Bremer sei das große Verletzungspech. „Ich suche nicht nach Ausreden, aber unser Verletzungspech sucht seinesgleichen“, sagte Sahin. „In 15, 16 Jahren Profi-Karriere habe ich sowas nicht erlebt. Wir hatten zwölf, 13 Verletzte, die gefühlt immer einen Monat raus waren. Das hat uns schon aus der Bahn geworfen.“ (dpa)

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