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Nuri Sahin nimmt seinen Teamkollegen Marco Friedl in Schutz.

Rückendeckung für einen jungen Kollegen

Sahin und der Sonnenschein

Bremen - Florian Kohfeldt hat es schon gemacht, nun folgte Nuri Sahin mit besonderer Rückendeckung für Marco Friedl. Der Werder-Profi hatte am Sonntag bei der 2:6-Pleite gegen Leverkusen einen rabenschwarzen Tag erwischt.

„Ich hatte das große Glück, dass ich auch schon in jungen Jahren Profi war. Bei mir war auch nicht immer nur Sonnenschein“, erinnerte sich der 30-Jährige und forderte: „Es wäre absolut fatal, die Niederlage nur an Marco festzumachen. Er hat herausragende Qualitäten. Sicherlich hatte er am Wochenende einen schweren Stand – aber den hatten wir alle.“

Sahin über Friedl: „Er ist sehr selbstkritisch“

Friedl war etwas überraschend in die Startelf gerückt. Der 20-Jährige, der noch bis Saisonende vom FC Bayern ausgeliehen ist, wirkte sehr nervös und spielte einige fatale Fehlpässe. Gegen Nationalspieler Karim Bellarabi hatte er große Probleme. „Es ist wichtig, die Dinge direkt anzusprechen. Es liegt dann an dem Spieler selbst, ob er sie annimmt oder nicht“, meinte Sahin: „Bei Marco habe ich ein gutes Gefühl. Er weiß, was er richtig und was er falsch macht, er ist sehr selbstkritisch.“ 

Friedl sei auch kein Spieler, der nun mit dem Druck nicht umgehen könne. „Er ist schon eine Frohnatur und besitzt ein natürliches Selbstvertrauen“, meinte Sahin und prophezeite seinem Teamkollegen: „Er wird noch sehr, sehr gute Spiele für Werder machen.“

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