Christian Groß und Ömer Toprak (hinten) mischten am Dienstag im Mannschaftstraining des SV Werder Bremen mit. Bis zum Comeback wird es aber noch dauern.
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Christian Groß und Ömer Toprak (hinten) mischten am Dienstag im Mannschaftstraining des SV Werder Bremen mit. Bis zum Comeback wird es aber noch dauern.

Werder-Personal vor St.-Pauli-Spiel

Groß und Toprak überraschend im Werder-Mannschaftstraining - Drei Spieler fehlen

Bremen – Angenehme Überraschung beim Training des SV Werder Bremen am Dienstag: Sowohl Christian Groß (nach Knie-OP) als auch Ömer Toprak (Wadenprobleme) übten nach ihren Verletzungen erstmals seit Wochen wieder gemeinsam im Kreise der Kollegen.

Allerdings handelte es sich um eine eher lockere Einheit, bei der taktisches Anlaufen ohne Zweikämpfe und ein paar Technikübungen auf dem Trainingsplan standen. Keine Vollbelastung also. Große Hoffnungen auf einen Einsatz der beiden Defensivspezialisten im Duell gegen den Tabellenführer FC St. Pauli am Samstag (13.30 Uhr) brauchen sich die Fans des SV Werder Bremen nicht zu machen. Ein Comeback käme für beide wohl noch deutlich zu früh.

Werder Bremen: Christian Groß und Ömer Toprak trainieren mit - Felix Agu, Nicolai Rapp und Marco Friedl fehlen

„Aufgrund der kurzen Trainingswoche haben wir gesagt, dass wir Ömer und Grosso heute mit einbauen können”, erklärte Werder-Trainer Markus Anfang die Rückkehr der Routiniers am Rande der Einheit. Er wolle nun aber erst einmal abwarten, wie beide auf die Belastung reagieren. „Bei Ömer sind wir sicherlich noch ein bisschen vorsichtiger. Bei Grosso sieht es schon ein bisschen besser aus. Aber da müssen wir von Tag zu Tag gucken”, so der 47-jährige Coach des SV Werder Bremen. Auf eine Prognose, wann mit einem Comeback des Duos zu rechnen sei, wollte sich Anfang jedenfalls nicht festnageln lassen. „Das wäre nicht seriös.” Nur so viel: „Die Ausfallzeit von Grosso ist kürzer als von Ömer.”

Doch es gab nicht nur frohe Kunde vom Trainingsplatz am Osterdeich. So mussten die Bremer in Felix Agu (individuelles Training), Nicolai Rapp und Marco Friedl auf ein namhaftes Trio verzichten. „Rappo ist umgeknickt und hat ein bisschen mit dem Sprunggelenk zu tun gehabt. Marco hat einen Schlag aufs Sprunggelenk bekommen und hat aktuell eine extreme Schwellung. Deswegen sind sie heute nicht dabei gewesen.” Ob die Blessuren möglicherweise zu einem Ausfall im Duell mit St. Pauli führen könnten, vermochte Anfang aber nicht zu beantworten. (mwi) Schon gelesen? Perfekt: Ex-Werder-Coach Florian Kohfeldt wird Trainer beim VfL Wolfsburg!

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