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Aufatmen bei Ömer Toprak: Der Neuzugang von Werder Bremen ist nicht schlimmer verletzt.

Werder aber weiterhin ohne Langkamp 

Werder Bremen gibt Entwarnung: Ömer Toprak fit für Hoffenheim-Spiel

Bremen – Gute Nachrichten von Neuzugang Ömer Toprak: Der 30-jährige Innenverteidiger, der bei seinem Debüt für Werder Bremen am Samstag gegen Fortuna Düsseldorf angeschlagen ausgewechselt wurde und sogar ins Krankenhaus gebracht werden musste, steht für einen Einsatz am Samstag gegen 1899 Hoffenheim (15.30 Uhr) bereit. 

„Ömer kann spielen. Das war heute der letzte Belastungstest. Er hat  ein paar Läufe gemacht und wenn bei ihm über Nacht keine Reaktion kommt, gehe ich davon aus, dass er morgen wieder normal trainiert“, sagte Florian Kohfeldt am Dienstag über seine Neuverpflichtung. Ömer Toprak hatte bei seiner Bundesliga-Premiere für Werder Bremen im Spiel gegen Fortuna Düsseldorf einen Schlag abbekommen und hatte daraufhin Probleme Atembeschwerden gehabt. Diese scheinen schnell überwunden worden zu sein.

Werder Bremen: Ömer Toprak zurück, Langkamp-Comeback weiter nicht in Sicht

Ein anderes Bremer Sorgenkind findet dagegen nicht so richtig zurück in die Spur. Die Rede ist von Sebastian Langkamp. Der Innenverteidiger fällt bereits seit Anfang Juli mit einem Muskelfaserriss im Oberschenkel aus. Eine Rückkehr des 31-Jährigen ins Teamtraining von Werder Bremen war ursprünglich bereits im zweiten Trainingslager der Sommervorbereitung in Grassau angedacht. Wie Trainer Florian Kohfeldt am Dienstag bekanntgab, ist ein Langkamp-Comeback nach wie vor nicht in Sicht. 

„Der Heilungsverlauf bei Basti Langkamp verläuft sehr schleppend“, schilderte Kohfeldt, „bei ihm handelt es sich nach wie vor um die Verletzung aus der Vorbereitung, da ist auch nichts Neues passiert. Er steigert langsam die Belastung, aber es zieht sich alles sehr lange hin. Leider ist da noch kein Ende absehbar.“ (mwi)

Zur letzten Meldung vom 18. August 2019:

Mäßiges Debüt für Werder-Neuverpflichtung Ömer Toprak: Vom Platz ins Krankenhaus

Diese Zahl, die die Stadionregie des SV Werder Bremen da während der Halbzeit auf die beiden großen Videoleinwände warf – sie war imponierend: 100 Prozent. Innenverteidiger Ömer Toprak hatte während der ersten Spielhälfte gegen Fortuna Düsseldorf jeden seiner Pässe angebracht.

Und schon zu diesem Zeitpunkt war klar, dass die Neuverpflichtung von Werder Bremen nach dem Spiel ein großes Thema sein würde. Das war er dann auch – allerdings weniger im positiven Sinne. Direkt nach Abpfiff war Ömer Toprak für Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht worden.

Der Grund dafür hatte sich bereits in der 28. Minute ereignet, als der 30-Jährige mit Düsseldorfs Stürmer Rouwen Hennings zusammengerauscht war. Die Art der Probleme, mit denen der Verteidiger anschließend zu kämpfen hatte, waren zunächst unklar. „Er hatte Probleme mit dem Kopf“, meinte Kapitän und Nebenmann Niklas Moisander. „Nein, definitiv nichts mit dem Kopf“, erklärte später jedoch Sportchef Frank Baumann.

Werder Bremen: Hätte Coach Florian Kohfeldt bei Ömer Toprak einschreiten sollen?

Und Trainer Florian Kohfeldt klärte auf: „Ömer hat einen Schlag abbekommen und hatte danach Probleme mit der Luft.“ Dennoch habe Toprak noch während der ersten Hälfte das Signal gegeben, dass es für ihn weitergehen könne. In der Halbzeitpause wurde der neue Abwehrspieler, der erst vor einer Woche von Borussia Dortmund gekommen war, vom Mannschaftsarzt untersucht. Ergebnis: Toprak lief zum Beginn der zweiten Hälfte wieder auf. „Das war unsere Einschätzung und auch die des Spielers“, sagte Kohfeldt.

Ömer Toprak, der bereits beim ersten Gegentreffer durch Hennings eine etwas unglückliche Figur abgegeben hatte, kam dann in Durchgang zwei vor dem Düsseldorfer 3:1 zu spät gegen Kaan Ayhan. Hätte der neue Mann also doch lieber ausgewechselt werden sollen? „Es war sicher keine Optimalsituation“, räumte Kohfeldt ein, betonte aber zugleich: „Ich muss mich dann einfach auf die Selbsteinschätzung eines so erfahrenen Spielers verlassen.“

Werder Bremen: Entwarnung bei Ömer Toprak - Verteidiger nicht schlimmer verletzt

Als Vorwurf an den Spieler wollte Kohfeldt diesen Satz ausdrücklich nicht verstanden wissen. „Ich würde auch keines der Gegentore auf Ömers Situation schieben“, sagte er. „Grundsätzlich sehr zufrieden“ sei man sogar mit der Leistung des NeuzugangsÖmer Toprak, sagte Baumann: „Er hat gezeigt, dass er uns besser machen kann.“ Es war ein Urteil, das bis zum Zusammenprall so unterstrichen werden konnte. Danach gab es Abstriche.

Genauere Informationen über eine Diagnose bei Ömer Toprak hatte Kohfeldt kurz nach dem Spiel natürlich noch nicht. Eine erste vorsichtige Einschätzung wagte der Trainer von Werder Bremen aber bereits: „Ich gehe nicht davon aus, dass es etwas Dramatisches ist.“ Baumann vermutet eine Blessur „im Rippen- oder Bauchbereich. Das lassen wir jetzt genauer untersuchen.“

Am späten Samstagabend folgte dann allerdings die Entwarnung: Bei Ömer Toprak blieben die Untersuchungen im Krankenhaus ohne Befund. Allerdings werde die Trainingsbelastung in den nächsten Tagen individuell gesteuert, kündigte Werder Bremen auf seiner Website an. (dco)

Fotostrecke: Fan-Proteste und drei Gegentore zum Saison-Start

Werder Bremen gegen Fortuna Düsseldorf
Werder Bremen gegen Fortuna Düsseldorf © gumzmedia
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Werder Bremen gegen Fortuna Düsseldorf © dpa
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Vorne ohne Coolness, hinten konfus: So verpatzte Werder Bremen gegen Fortuna Düsseldorf den Bundesliga-Start. Nach dem 1:3 sprach Mittelfeldspieler Maximilian Eggestein klipp und klar von einem „Sch***-Start“ - das sind die Stimmen zur Niederlage von Werder Bremen. Und so haben wir die Spieler aus der Partie gegen Düsseldorf benotet: Toprak durchwachsen, Osako engagiert, Rashica blass - die Einzelkritik und Noten für Werder Bremen. Derweil muss der verletzte Ludwig Augustinsson auch das Spiel gegen Hoffenheim abhaken.

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