Torsten Frings (mitte) zu Gast im DeichStube-Podcast eingeDEICHt: Die Club-Legende macht sich im Gespräch mit Björn Knips (li.) und Timo Strömer für eine Vertragsverlängerung von Ömer Toprak bei Werder Bremen stark.
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Torsten Frings (mitte) zu Gast im DeichStube-Podcast eingeDEICHt: Die Club-Legende macht sich im Gespräch mit Björn Knips (li.) und Timo Strömer für eine Vertragsverlängerung von Ömer Toprak bei Werder Bremen stark.

Werder-Legende Frings im DeichStube-Podcast eingeDEICHt

Torsten Frings wünscht sich Verbleib von Ömer Toprak: Vereins-Legende rät Werder zur Vertragsverlängerung

Bremen – Seit Mitte März plagt sich Ömer Toprak nun schon (einmal mehr) mit einer hartnäckigen Wadenverletzung herum. Im heißen Endspurt der Saison konnte er dem SV Werder Bremen deshalb bis dato kaum helfen, was natürlich einen herben sportlichen Verlust, andererseits aber auch nur ein weiteres Beispiel für die Kernproblematik im Falle Toprak darstellt. Ist der Verteidiger fit, hebt er Werders Defensive sofort auf ein höheres Level – allerdings ist Toprak eben nur selten über einen längeren Zeitraum einsatzbereit, was die Frage nach seiner Zukunft in Bremen besonders spannend macht. Der Vertrag des 32-Jährigen läuft im Sommer aus. Werders Ex-Profi Torsten Frings hat nun erklärt, wie es in seinen Augen mit dem Abwehrchef weitergehen muss – nämlich unbedingt bei Werder.

„Für mich ist Ömer Toprak ein absoluter Führungsspieler, ein Leader, der den Laden da hinten dichthält“, betont Torsten Frings in der aktuellen Folge des DeichStube-Podcasts eingeDEICHt – und antwortet auf die Frage, ob Werder Bremen den Vertrag mit dem Innenverteidiger verlängern sollte: „Ja, absolut.“ Natürlich ist auch dem 45-Jährigen bewusst, dass Toprak während seiner Bremer Zeit etliche Spiele verletzungsbedingt verpasst hat, was ihn für einen Trainer nicht gerade zur verlässlichen Größe macht. Das muss Toprak in den Augen von Frings aber auch gar nicht sein.

Darum hofft Club-Legende Torsten Frings auf eine Vertragsverlängerung von Ömer Toprak beim SV Werder Bremen

Der ehemalige Nationalspieler hat nach seiner Zeit als Co-Trainer bei Werder Bremen (2014 bis 2016) den SV Darmstadt 98 und später den SV Meppen als Chefcoach betreut und hat einen ganz speziellen Vorschlag für den künftigen Umgang mit der Personalie Ömer Toprak. „Er kann ja nichts dafür, dass er anfällig für Verletzungen ist. Ich würde das hinnehmen“, sagt Torsten Frings – und erklärt: „Man kann ihn ja auch etwas nebenher laufen lassen, ohne fest mit ihm zu planen, und wenn er fit ist, freut man sich umso mehr.“ Ähnlich war Werder in der Vergangenheit mit Spielern wie Claudio Pizarro und Philipp Bargfrede verfahren. Für Frings wäre nun Toprak ein geeigneter Kandidat für diese Art des Teilzeit-Modells, gerade bei einer Rückkehr in die Bundesliga. Denn: „Er bringt einfach sehr viel Erfahrung mit. Es geht bei ihm ja nicht nur um die 90 Minuten auf dem Platz, sondern auch um die Zeit unter der Woche, im Training oder im Trainingslager. Die Gespräche, die er mit den jungen Spielern führt, können manchmal mehr wert sein, als Einsätze am Wochenende.“

Verfolgt das Zweitliga-Spiel des SV Werder Bremen gegen Holstein Kiel im Live-Ticker der DeichStube!

Torsten Frings schlägt Sonderrolle für Ömer Toprak bei Werder Bremen vor

Ob sich Ömer Toprak eine solche Rolle beim SV Werder Bremen vorstellen kann, ob der Verein sie überhaupt für denkbar hält, ist nicht bekannt, denn bisher schweigen sich beide Seiten bei Zukunftsfragen öffentlich aus. Klar ist: Damit das Frings'sche Modell für Werder wirtschaftlich funktionieren kann, müsste Toprak einverstanden sein, einen stark leistungsbezogenen Vertrag zu unterschreiben. Seine Bereitschaft dazu dürfte wiederum stark von den Alternativen abhängen, die sich ihm im Sommer bieten.

Torsten Frings wird die Entwicklung aufmerksam beobachten. Möglichst bald möchte er dann wieder selbst zur handelnden Person im Fußball werden. Noch bis Sommer steht der Ex-Nationalspieler beim SV Meppen unter Vertrag, der ihn vor einem Jahr freigestellt hatte. „Ich warte auf die nächste Möglichkeit und versuche mich in der Zwischenzeit weiterzubilden“, sagt der ehemalige Kapitän des SV Werder Bremen im eingeDEICHt-Podcast – und betont: „Fußball ist mein Leben. Ich brauche das einfach, das Adrenalin, die frische Luft und den Duft des Rasens.“ (dco) So dürfte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen Holstein Kiel aussehen!

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