Olaf Rebbe wurde bei Werder Bremen im Management ausgebildet, nun wird der 42-Jährige Sportdirektor beim 1. FC Nürnberg.
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Olaf Rebbe wurde bei Werder Bremen im Management ausgebildet, nun wird der 42-Jährige Sportdirektor beim 1. FC Nürnberg.

Ehemaliger Marketingleiter des SV Werder

Ex-Werderaner Olaf Rebbe wird Sportdirektor beim 1. FC Nürnberg

Nürnberg - Der 1. FC Nürnberg hat den früheren Wolfsburger Manager Olaf Rebbe als neuen Sportdirektor verpflichtet. Als ehemaliger Weggefährte von „Club“-Sportvorstand Dieter Hecking kommt der 42-jährige Manager von PAOK Thessaloniki zum Zweitligisten. Seinen Vertrag in Griechenland löste Rebbe, der einst beim SV Werder Bremen im Marketing tätig war, auf. Beim abstiegsgefährdeten Traditionsclub werde er „zeitnah“ seine Arbeit aufnehmen, heißt es in einer Mitteilung der Nürnberger.

Dieter Hecking und Olaf Rebbe haben bereits von 2013 bis 2016 beim VfL Wolfsburg zusammengearbeitet, als Hecking dort Trainer war. Rebbe war von 2012 bis 2018 bei den Niedersachsen tätig. Danach heuerte er als Sportdirektor bei Huddersfield in England an. „Ich freue mich sehr, dass wir für die Position des Sportdirektors einen so geeigneten Mitstreiter für uns gewinnen konnten. Olaf wird dem Lizenzspieler- und Scouting-Bereich vorstehen“, sagte Hecking, der angab, dass Rebbe aus familiären Gründen zurück nach Deutschland komme. Deshalb habe man mit ihm Kontakt aufgenommen.

Olaf Rebbe wurde bei Werder Bremen im Management ausgebildet

Der frühere Nürnberg-Trainer Hecking, der in seiner Wolfsburger Zeit im Jahr 2015 DFB-Pokalsieger wurde, ist seit dem vergangenen Jahr als Vorstand in Nürnberg zurück. Der 56-Jährige hatte damals die Suche nach einem Sportdirektor als nicht vorrangig bezeichnet. Nun wurde die Stelle besetzt. „Für den Club die Aufgabe als Sportdirektor zu übernehmen, ist reizvoll für mich, weil es einen klaren Plan und eine langfristige Perspektive gibt“, wird Rebbe zitiert. Olaf Rebbe war einst beim SV Werder Bremen im Management ausgebildet worden, wurde erst Marketingleiter und danach rechte Hand des damaligen Geschäftsführers Klaus Allofs. Später gingen Allofs und Rebbe zum VfL Wolfsburg. Nach Allofs‘ Abschied als Sportgeschäftsführer hatte Rebbe 2016 die Position des Sportdirektors beim VfL übernommen. (dpa/tst) Auch Interessant: Werder-Coach Florian Kohfeldt verteidigt seinen Matchplan gegen den 1. FC Köln als „ergebnisorientiert“.

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