Werder Bremens Romano Schmid befindet sich weiter auf dem Weg zu alter Stärke - dabei hilft auch die Nominierung für Österreich.
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Werder Bremens Romano Schmid befindet sich weiter auf dem Weg zu alter Stärke - dabei hilft auch die Nominierung für Österreich.

Schmid für Länderspiele nominiert

„Riesenwertschätzung“: Werder-Profi Romano Schmid weiter im Aufwind

Für Romano Schmid begann das Jahr mit einer bitteren Verletzungen, die den jungen Österreicher fast die gesamte Rückrunde außer Gefecht setzte. Jetzt ist der Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen auf dem Weg zu alter Stärke. Dabei hilft auch die jüngste Nominierung für die Nationalmannschaft.

Bremen – Dass Romano Schmid nicht auf dem Platz steht, wenn Werder Bremens Cheftrainer Ole Werner seine Profis zum Training bittet, war im Kalenderjahr 2023 bisher wahrlich keine Seltenheit. Erst der Innenbandanriss im Knie, zugezogen während des Winter-Trainingslagers in Spanien, später dann ein Infekt – wochenlang mussten die Bremer auf Schmid verzichten. Nun fehlt er erneut. Allerdings aus einem erfreulichen Grund. Für Österreichs EM-Qualifikationsspiele gegen Aserbaidschan (24. März) und Estland (27. März) wurde der 23-Jährige von Nationaltrainer Ralf Rangnick nachnominiert, was Werder-Coach Werner eine „Riesenwertschätzung und Auszeichnung“ nennt.

Werder Bremen froh über Rückkehr von Romano Schmid: „Total positiv für ihn und uns“

„Das ist total positiv für ihn und uns“, betont der 34-Jährige, der darauf setzt, dass der Ausflug zum Nationalteam für zusätzlichen Aufwind bei Romano Schmid sorgt. Nach seiner Knieverletzung ist der offensive Mittelfeldspieler bis heute nicht über Kurzeinsätze in der Bundesliga hinausgekommen. Der bis dato letzte davon ließ allerdings erahnen, dass Schmid nicht mehr allzu weit von starker Fitness und Form entfernt ist. Nach seiner Einwechslung während des 2:2 in Gladbach sorgte er für eine spürbare Belebung des Bremer Spiels und brachte das zwischenzeitliche 1:1 für Werder Bremen mit einem tollen Pass auf den Weg. „Was er zu leisten imstande ist, hat man in Gladbach gesehen während der halben Stunde, die er auf dem Platz stand“, hebt Werner hervor. Nun gehe es für Schmid darum, „dass er seinen Rhythmus wiederfindet“.

Österreichs Trainerteam sei über die jüngsten Verletzungsprobleme des Bremer Profis informiert, sodass Werner keinerlei Sorge hat, sein Spieler könnte überbeansprucht werden. Im Gegenteil: Werner freut sich auf die Rückkehr eines fitten Romano Schmid, der im kommenden Bundesliga-Heimspiel des SV Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim (Sonntag, 2. April, 17.30 Uhr) vielleicht schon wieder ein Kandidat für mehr als nur für einen weiteren Kurzeinsatz ist. (dco)

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