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In einem Interview verriet Oliver Reck, dass er im Sommer 2019 fast zu seinem Ex-Club Werder Bremen zurückgekehrt wäre.

Ex-Torhüter spricht über Fast-Rückkehr nach Bremen

Ex-Bremer Oliver Reck: „Geisterspiele wären für Werder fatal“

Bremen - Für den langjährigen Torhüter Oliver Reck hätten Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga vor allem für seinen Ex-Club Werder Bremen negative Auswirkungen. „Geisterspiele wären für Werder fatal“, sagte Reck im Interview mit „buten un binnen“. 

Der 55-Jährige erinnerte daran, dass die Zuschauer beim SV Werder Bremen in den vergangenen Jahren auch in schweren Zeiten immer hinter dem Verein standen. „Das Publikum ist für Werder ein großes Faustpfand“, betonte Oliver Reck.

Die Bremer stecken als Tabellen-17. tief im Abstiegskampf fest und haben auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz bereits acht Punkte Rückstand. Der heutige Trainer des niedersächsischen Regionalligisten SSV Jeddeloh II rechnet damit, dass im Fall einer Wiederaufnahme der Ligasaison der Klassenerhalt für Werder Bremen „nur noch über die Relegation“ möglich sei. Derzeit ist der Spielbetrieb in der Bundesliga und in der 2. Bundesliga wegen der Coronavirus-Krise bis zum 30. April ausgesetzt.

Oliver Reck über Rückkehr zu Werder Bremen: „Im vergangenen Sommer wäre ich fast zurückgekehrt“

Reck stand zwischen 1985 und 1998 im Tor des SV Werder und bestritt in dieser Zeit 453 Pflichtspiele für die Norddeutschen. In dieser Zeit gewann er zweimal die Deutsche Meisterschaft, zweimal den DFB-Pokal und einmal den Europapokal der Pokalsieger. Als Spieler war Reck zudem für den FC Schalke 04 und Kickers Offenbach aktiv, ebenso wie als Trainer

Da liegt die Frage nahe, ob sich der Ex-Keeper nicht eine Rückkehr an die Weser als Trainer vorstellen könnte? Reck dazu: „Wenn ich ganz ehrlich bin: Im vergangenen Sommer wäre ich fast zu Werder zurückgekehrt. In welcher Funktion bleibt aber mein Geheimnis. Ich habe immer noch viele Kontakte zu Werder und bin gerne im Stadion. Ich habe den Club immer im Blick und kenne noch viele Leute im Verein. An höchster Stelle natürlich Marco Bode.“ (mwi/dpa)

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