Oliver Reck, ehemaliger Keeper des SV Werder Bremen und aktueller Trainer beim SSV Jeddeloh, wünscht sich, dass die Grün-Weißen vermehrt auf den eigenen Nachwuchs setzen.
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Oliver Reck, ehemaliger Keeper des SV Werder Bremen und aktueller Trainer beim SSV Jeddeloh, wünscht sich, dass die Grün-Weißen vermehrt auf den eigenen Nachwuchs setzen.

Ex-Torhüter spricht über Fast-Rückkehr nach Bremen

Ex-Bremer Reck fordert: Werder muss mehr auf eigenen Nachwuchs setzen

Bremen - Der ehemalige Bundesliga-Torwart Oliver Reck hat seinem Ex-Club Werder Bremen mehr Vertrauen in den eigenen Nachwuchs empfohlen. Es gebe im Club „genug junge Spieler, die in der Bundesliga eine Chance verdient hätten, aber keine Einsatzzeiten erhalten“, sagte der 55 Jahre alte Europameister von 1996 dem „kicker“.

„Und wenn ich jetzt sehe, dass ein Johannes Eggestein nach Linz ausgeliehen wird und dort auf Anhieb funktioniert und regelmäßig trifft, dann zeigt das ja, dass die Qualität eigentlich vorhanden ist. Sie muss nur geweckt werden.“

Oliver Reck sieht bei Werder Bremen genug junge Spieler mit Potenzial für die Bundesliga

Werder Bremen steht in der Tabelle der Fußball-Bundesliga nach dem elften Spieltag auf Rang 13. Oliver Reck stand zwischen 1985 und 1998 an der Weser zwischen den Pfosten und wurde mit Bremen in dieser Zeit zwei Mal deutscher Meister sowie zweimal DFB-Pokalsieger. Seine Karriere als Profi beendete er 2004 beim FC Schalke 04, inzwischen arbeitet er als Trainer. Seit einem Jahr ist er Cheftrainer des SSV Jeddeloh II in der Regionalliga Nord. (dpa)

Zur letzten Meldung vom 10. April 2020:

Ex-Profi Oliver Reck: „Geisterspiele wären für Werder Bremen fatal“

Bremen - Für den langjährigen Torhüter Oliver Reck hätten Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga vor allem für seinen Ex-Club Werder Bremen negative Auswirkungen. „Geisterspiele wären für Werder fatal“, sagte Reck im Interview mit „buten un binnen“. Der 55-Jährige erinnerte daran, dass die Zuschauer beim SV Werder Bremen in den vergangenen Jahren auch in schweren Zeiten immer hinter dem Verein standen. „Das Publikum ist für Werder ein großes Faustpfand“, betonte Oliver Reck.

Die Bremer stecken als Tabellen-17. tief im Abstiegskampf fest und haben auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz bereits acht Punkte Rückstand. Der heutige Trainer des niedersächsischen Regionalligisten SSV Jeddeloh II rechnet damit, dass im Fall einer Wiederaufnahme der Ligasaison der Klassenerhalt für Werder Bremen „nur noch über die Relegation“ möglich sei. Derzeit ist der Spielbetrieb in der Bundesliga und in der 2. Bundesliga wegen der Coronavirus-Krise bis zum 30. April ausgesetzt.

Oliver Reck über Rückkehr zu Werder Bremen: „Im vergangenen Sommer wäre ich fast zurückgekehrt“

Reck stand zwischen 1985 und 1998 im Tor des SV Werder und bestritt in dieser Zeit 453 Pflichtspiele für die Norddeutschen. In dieser Zeit gewann er zweimal die Deutsche Meisterschaft, zweimal den DFB-Pokal und einmal den Europapokal der Pokalsieger. Als Spieler war Reck zudem für den FC Schalke 04 und Kickers Offenbach aktiv, ebenso wie als Trainer

Da liegt die Frage nahe, ob sich der Ex-Keeper nicht eine Rückkehr an die Weser als Trainer vorstellen könnte? Reck dazu: „Wenn ich ganz ehrlich bin: Im vergangenen Sommer wäre ich fast zu Werder zurückgekehrt. In welcher Funktion bleibt aber mein Geheimnis. Ich habe immer noch viele Kontakte zu Werder und bin gerne im Stadion. Ich habe den Club immer im Blick und kenne noch viele Leute im Verein. An höchster Stelle natürlich Marco Bode.“ (mwi/dpa)

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