Gute Laune trotz Niederlage: Die Profis des SV Werder Bremen dürfen wegen der anstehenden Länderspielpause ein paar Tage ausspannen.
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Gute Laune trotz Niederlage: Die Profis des SV Werder Bremen dürfen wegen der anstehenden Länderspielpause ein paar Tage ausspannen.

Nach Wolfsburg-Niederlage

Der SV Werder Bremen macht eine Pause, und das gilt nicht nur für die Profis

Bremen – Es wird ruhig am Weserstadion – der SV Werder Bremen macht Pause. Also nicht der komplette Verein, aber seine wichtigsten Angestellten. Und das gilt nicht nur für die Profis. Auch Sportchef Frank Baumann gönnt sich eine Auszeit, zieht sich für eine Woche raus, weil er seit Sommer durchgearbeitet hat. Eine Winterpause gab es in diesem Jahr nicht. Da bietet sich die zweiwöchige Bundesliga-Unterbrechung aufgrund der Länderspiele natürlich an. Die Nicht-Nationalspieler haben allerdings nur bis Mittwoch frei, teilte Coach Florian Kohfeldt nach dem Wolfsburg-Spiel mit.

Die nächsten beiden Wochen hat der Werder-Trainer in zwei Blöcke unterteilt. Los geht es mit einigen Tagen Regeneration. „Wir haben zuletzt sehr viel gespielt und werden noch viel spielen. Da habe ich mich mit dem einen oder anderen Kollegen aus England ausgetauscht, der diese Erfahrung schon gemacht hat, also durchgespielt hat, was wir in Deutschland ja nicht kennen“, erinnerte Florian Kohfeldt an die erstmals in der Bundesliga ausgefallene Winterpause. Sein Ansprechpartner sei diesmal aber nicht Liverpool-Coach Jürgen Klopp gewesen, betonte Kohfeldt ausdrücklich. Aber auch die anderen Kollegen gaben dem Trainer des SV Werder Bremen einen klaren Tipp: „Mir haben alle gesagt, dass diese Pause jetzt brutal wichtig ist, um bis zum Ende durch die Saison zu kommen.“

Werder Bremen: Längere Pause für die Profis aufgrund ausgefallener Winterpause

Kohfeldts Profis sind ihm durchaus dankbar dafür. „Mein Körper wird es genießen“, sagte Theodor Gebre Selassie im Vereins-TV. Allerdings hat auch er in Corona-Zeiten so seine liebe Mühe, die Freizeit zu gestalten: „Man kann ja nichts Besonderes machen. Also werde ich meinem Sohn beim Fußball-Training zuschauen, viel im Bürgerpark spazieren gehen – also viel mit der Familie machen.“

Am Mittwoch geht es für Gebre Selassie und seine Kollegen, die nicht in der WM-Qualifikation im Einsatz sind, am Weserstadion weiter. Florian Kohfeldt hat einen „acht, neun Tage langen Trainingsblock in Richtung Stuttgart“ angesetzt. Der VfB ist in knapp zwei Wochen der nächste Gegner des SV Werder Bremen. „Wir wollen an der Spieleröffnung und an Tempoaktionen ins letzte Drittel arbeiten“, kündigte Kohfeldt an. Aber vorher legt auch der 38-Jährige für ein paar Tage die Beine hoch und widmet sich seiner Familie. (kni) Auch interessant: Verwirrung um Absage des Oster-Spieltags - Werder weiß von nichts.

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