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Per Mertesacker spielte von 2006 bis 2011 als Innenverteidiger für den SV Werder Bremen.

Ex-Verteidiger von Werder Bremen 

Per Mertesacker rät Werder Bremen zu Neuaufbau mit Trainer Florian Kohfeldt

Bremen – Eigentlich möchte sich Per Mertesacker gar nicht damit beschäftigen, dass der SV Werder Bremen absteigen könnte. Doch sein Ex-Club steht nun einmal unter dem berühmten Strich, der Klassenerhalt ist arg in Gefahr.

Also spricht Mertesacker im „kicker meets DAZN“-Podcast auch über die Zukunft des SV Werder Bremen – und dabei spielt der aktuelle Trainer Florian Kohfeldt eine wichtige Rolle. „Es ist nicht neu, dass man in Bremen mal im Abstiegskampf sein kann, das muss man ja auch klar sagen. Das ist eigentlich schon erprobt, die Fans sind erprobt“, betont der 35-Jährige. Er begrüßt auch die „Loyalität zu einem Trainer, der unglaublich tolle Fähigkeiten hat“. 

Werder Bremen: „keine richtige Symbiose“ zwischen Mannschaft und Trainer

Der Ex-Nationalspieler merkt aber auch durchaus kritisch an, dass Kohfeldts Können, „im Moment, wie es scheint, aber nicht wirklich zum Tragen kommt. Zwischen Mannschaft und Trainer gibt es im Moment keine richtige Symbiose.“ Damit will er Kohfeldt aber keineswegs in Frage stellen. Im Gegenteil: Wenn auch etwas widerwillig beschäftigt sich Per  Mertesacker in dem Podcast auch mit dem möglichen Abstieg. „Aber wer wäre denn die richtige Person, einen Neuaufbau zu starten, wenn es dazu kommen könnte?“, fragt der Ex-Profi und antwortet selbst mit einer Frage: „Warum nicht mit Florian Kohfeldt komplett neu anfangen? Man hat großes Vertrauen in diese Person, wie auch immer es ausgeht.“

Mertesacker spielte von 2006 bis 2011 für Werder Bremen, wechselte dann zum FC Arsenal zog. 2018 beendete er seine Karriere und leitet seitdem die Nachwuchsakademie der „Gunners“. (kni)

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