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Früher war er Profi bei Werder Bremen, jetzt will Per Mertesacker in seiner Funktion als Leiter der Nachwuchs-Akademie des FC Arsenal dem Ex-Club bei Spieler-Transfers helfen.

Rückkehr der Legende zu Werder?

Per Mertesacker über Transfers: „Ich tue alles, um Werder Bremen zu helfen“

Bremen - Gute Freunde sind so wichtig – auch oder gerade im Fußball. Per Mertesacker hat fünf Jahre lang für den SV Werder Bremen gespielt, 2009 mit dem Verein den DFB-Pokal geholt, jetzt ist er Leiter der Nachwuchsakademie des FC Arsenal in London. Und in dieser Funktion denkt Mertesacker auch an seinen Ex-Verein, besonders was das Ausleihen von Talenten des englischen Topvereins betrifft.

„Ich tue alles, was in meiner Macht steht, um Werder zu helfen“, sagte Per Mertesacker. Ob das schon in diesem Sommer in einen Transfer mündet, sei aber eher unwahrscheinlich, meinte der 34-Jährige Ex-Spieler von Werder Bremen am Tag der Fans in Bremen. 

Per Mertesacker war natürlich nicht zufällig an seine alte Wirkungsstätte zurückgekommen. Er gehört zu den Pokalsiegern von 2009, die am Samstag groß von Werder Bremen gefeiert wurden. Und Mertesacker genießt diese Momente, ins Weserstadion zurückzukehren: „Das war einfach eine tolle Zeit für mich.“ Von 2006 bis 2011 trug der Weltmeister von 2014 Grün und Weiß. Dann wechselte er in die Premier League zum FC Arsenal. Vor einem Jahr beendete er seine Karriere, wurde Leiter der Nachwuchsakademie der Londoner.

Per Mertesacker im engen Austausch mit Werder Bremen und Freund Clemens Fritz

Der Kontakt zu Werder Bremen ist nie ganz abgebrochen, nun aber noch intensiver geworden. Mit Sportchef Frank Baumann hat er genauso selbst zusammen gespielt wie mit Clemens Fritz, der bei Werder für die Leihspieler zuständig ist. „Natürlich tauschen wir uns aus, die Drähte sind kurz“, sagt Mertesacker: „Wir vertrauen uns. Es gehen im Moment viele junge Spieler aus England nach Deutschland. Darüber sprechen wir natürlich.“ 

Nach den guten Erfahrungen von Jadon Sancho, der bei Borussia Dortmund binnen kürzester Zeit zum Superstar wurde und seinen Marktwert auf 100 Millionen Euro katapultiert hat, wollen viele Talente dem 19-Jährigen nacheifern. Bremen sei da eine gute Alternative, sagt Per Mertesacker: „Mal schauen, was man in Zukunft mit Ausleihen machen kann, um dieses Umfeld hier zu nutzen. Das hat sich in der Vergangenheit schon oft bewährt.“

Per Mertesacker flirtet mit Rückkehr zu Werder Bremen

Und Per Mertesacker selbst? Strebt er irgendwann zurück nach Deutschland, zurück nach Bremen zu Werder? „Ich fühle mich noch nicht in der Lage, die Rolle eines Sportchefs oder eines Geschäftsführers Sport zu übernehmen, aber in die Richtung geht es natürlich für mich“, sagt Mertesacker und will eine Rückkehr zu Werder Bremen nicht ausschließen: „Die Identifikation ist da. Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt.“

Zwei Jahre steht er noch bei Arsenal unter Vertrag. Dass er schon jetzt als möglicher Nachfolger von Frank Baumann für die Zukunft gehandelt wird, schmeichelt ihm, weil er seinen ehemaligen Kapitän so sehr schätzt: „Bei ihm hat man immer das Gefühl, er hat alles im Griff. Das fasziniert mich.“ Und mit einem breiten Grinsen fügt Per Mertesacker noch an: „Frank hat bestimmt seinen Langzeitplan und weiß, wann er aufhören wird. Da muss man parat stehen.“

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Unterdessen haben Fan-Utensilien bei den Grün-Weißen für Aufsehen gesorgt. Werder Bremen will den Fanschal von Atlas Delmenhorst nicht mehr in seinem Fanshop haben. Derweil hat Werder Bremen beim 0:0 gegen die 300-Millionen-Euro-Elf des FC Everton gezeigt, dass teurer nicht immer auch besser bedeuten muss. Werder Bremen hat einen Weltmeister: „MoAuba“ triumphiert beim FIFA eWorld Cup in London!

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