+
Claudio Pizarro von Werder Bremen wollte sich nicht zum Finaleinzug der peruanischen Nationalmannschaft bei der Copa America äußern.

Oldie von Werder Bremen spricht nicht über sein Heimatland

Peru im Finale, Pizarro schweigt dazu

Zell - Am Sonntag ist ein großer Tag für Peru. Das Finale der Copa America, der Südamerika-Meisterschaft im Fußball, steht an. Und erstmals seit 1975 ist Peru dabei. Im Endspiel im Maracana gegen Gastgeber Brasilien. Es ist anzunehmen, dass auch Claudio Pizarro ein gewisses Interesse an dem Ausgang der Partie hat. Schließlich ist Peru seine Heimat, sein Herzensland.

Aber Claudio Pizarro mag im Werder-Trainingslager in Zell am Ziller auf Nachfrage der DeichStube nicht über das große Finale sprechen. Es scheint, als hätte er nach dem nur wenige Wochen zurückliegenden Disput mit Nationalcoach Ricardo Gareca erstmal die Nase voll vom Thema.

Werder Bremen: Claudio Pizarro spricht nicht über Peru

Bei dem Streit war es um die angeblich nicht mehr vorhandene Bereitschaft Pizarros gegangen, noch für Peru spielen zu wollen. Alles entpuppte sich letztlich als Missverständnis, die ganze Aufregung war umsonst, und Gareca versuchte, die Situation mit einer Entschuldigung zu befrieden. Es ist wohl nur einigermaßen gelungen.

Pizarro spricht nicht über Peru, Pizarro arbeitet lieber an seiner Fitness. Seit seiner Ankunft im Zillertal absolviert er ein individuelles Programm. Es ist ein Annähern an das Teamtraining. Beim Blitztunier am Sonntag wird er folglich nur Zuschauer sein. „Es macht noch keinen Sinn, ihn spielen zu lassen“, erklärt Trainer Florian Kohfeldt, kündigt aber an, dass der 40-Jährige ab Montag das normale Trainingsprogramm absolvieren soll. „Dann aber auch nicht jede Einheit. Aber das gilt im Trainingslager sowieso für jeden Spieler.“

Auch interessant

Neu und nur in der DeichStube!

DIE DEICHSTUBE ALS KOSTENLOSE APP

Die DeichStube gibt es jetzt auch als kostenlose App. Einfach downloaden!

Was denkst Du über den Artikel?

Kommentare