Philipp Bargfrede könnte für Werder Bremen in der entscheidenden Phase der Saison noch einmal ein wichtiger Faktor werden - aber wann kehrt er zurück?
+
Philipp Bargfrede könnte für Werder Bremen in der entscheidenden Phase der Saison noch einmal ein wichtiger Faktor werden - aber wann kehrt er zurück?

Keine Prognose für die Rückkehr

Bargfrede auf dem Weg zur Normalität - und Werder wartet auf sein Comeback

Bremen – Sein persönlicher Minusrekord steht bei elf. Weniger Bundesliga-Einsätze in einer Saison hat Philipp Bargfrede noch nie gehabt in den mittlerweile mehr als zehn Jahren als Werder-Profi. Oder anders gesagt: Auf elf Spiele ist er noch immer und allen Verletzungen zum Trotz gekommen.

Auch in der laufenden Spielzeit wird er diesen Wert wohl erreichen – wenn denn von jetzt an alles gut verläuft. Aktuell bereitet sich Philipp Bargfrede mal wieder auf sein Comeback vor. Und gerne würde man in dem kampfstarken Mittelfeldspieler so etwas wie eine Geheimwaffe für den Bremer Abstiegskampf sehen, doch ob Bargfrede dafür wirklich taugt, ist derzeit eine noch unbeantwortete Frage. Denn es ist völlig unklar, wann der 30-Jährige Werder Bremen tatsächlich wieder zur Verfügung stehen wird.

Am Montag kam Bargfrede wieder mit den Kollegen aus der Kabine. Training im Weserstadion – er war dabei. Weshalb sich durchaus sagen lässt, dass er Fortschritte macht. Die Wadenverletzung, aufgetreten im Trainingslager aus Mallorca, ist auskuriert, Knie- und Achillessehnenprobleme wohl auch. 

Werder Bremen traut sich nicht, bei Philipp Bargfrede eine Prognose für das Comeback zu geben

Bargfredes Weg führt langsam zurück zur Normalität. Hinsichtlich einer Prognose traut sich bei Werder dennoch niemand aus der Deckung. „Philipp muss sich jetzt erstmal konditionell auf Stand bringen. Wenn er gesund und fit ist, kann er wieder eine Hilfe sein“, erklärt beispielsweise Sportchef Frank Baumann.

Das kann alles heißen – zeitnahes Comeback oder noch wochenlanges Aufbautraining. Bargfrede selbst hat sich Geduld auferlegt. „Ich hoffe, dass ich die nächsten Tage im Training nochmal nutzen kann, um auch fitnessmäßig voranzukommen“, hatte er in der vergangenen Woche gesagt und sich nicht mal annähernd an einen Zeitpunkt für seine Rückkehr auf den Platz herangewagt.

Werder Bremen: Philipp Bargfrede könnte „in der Endphase ein wichtiges Puzzleteil sein“

Baumann gibt zwar eine kleine Orientierung, die ist aber von maximaler Vorsicht geprägt. Der Geschäftsführter blättert im Kalender schon bis weit in den April vor. Bargfrede könne „in der Endphase der Saison ein wichtiges Puzzleteil“ sein, sagt er. Endphase – das hieße fünf, sechs Spiele vor Schluss.

Ob die noch reichen würden, um Werder im Kampf um den Klassenerhalt zu helfen? Auf jeden Fall würde es reichen, um einen neuen persönlichen Bargfrede-Minusrekord zu verhindern. 2016/17 kam er wegen diverser Verletzungen auf nur elf Einsätze, in der laufenden Saison sind es bislang neun. (csa)

Zur letzten Meldung vom 26. Februar 2020:

Bargfrede bei Werder zurück im Teamtraining

Ein guter, alter Bekannter ist zurück im Teamtraining des SV Werder Bremen. Philipp Bargfrede stand am Dienstagnachmittag wieder mit der Mannschaft auf dem Platz, nachdem er seit der Rückrundenvorbereitung ausgefallen war.

Nun nähert sich der 30-Jährige dem Comeback. Ein Einsatz am Wochenende im Spiel von Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt kommt jedoch noch deutlich zu früh für den Mittelfeldspieler.

Philipp Bargfrede absolvierte am Dienstag nur einen Teil des Teamtrainings, stieg dann aus. Doch das war so geplant, gehört bei Bargfrede zum Programm. Nachdem er im Trainingslager auf Mallorca 50 Minuten im Testspiel gegen den AC Monza gespielt hatte, war er wegen diverser Beschwerden nicht mehr im Mannschaftstraining aufgetaucht. Achillessehne, Knie – irgendwas war immer. Läuft nun alles geradeaus, könnte Bargfrede gegen Hertha BSC wieder ein Thema für den Kader sein.

Werder Bremen schont Leonardo Bittencourt

Leichte Sorgen musste sich Werder Bremen zuletzt auch um Leonardo Bittencourt machen. Nach einem Schlag auf das ohnehin schon lädierte Sprunggelenk musste er gegen Borussia Dortmund ausgewechselt werden. Doch Untersuchungen haben ergeben, dass kein neuer Schaden entstanden ist. Dennoch wird Bittencourt nun erstmal geschont – was allerdings auch in den vergangenen Wochen nicht anders war. Auch Niklas Moisander und Claudio Pizarro, die beiden Kader-Ältesten, standen zu Beginn der Trainingswoche nicht mit den Kollegen auf dem Platz.

Marco Friedl verpasste den Trainings-Dienstag wegen einer leichten Erkrankung. Eine Prognose für das Wochenende gibt es bei ihm noch nicht. (csa)

Auch interessant

Neu und nur in der DeichStube!

DIE DEICHSTUBE ALS KOSTENLOSE APP

Die DeichStube gibt es jetzt auch als kostenlose App. Einfach downloaden!

Kommentare