Philipp Bargfrede macht beim SV Werder Bremen nicht nur als Spieler weiter, sondern ist künftig auch als Co-Trainer in der U 17 tätig.
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Philipp Bargfrede macht beim SV Werder Bremen nicht nur als Spieler weiter, sondern ist künftig auch als Co-Trainer in der U17 tätig.

Ex-Profi künftig Co-Trainer bei Werders U17

Philipp Bargfrede macht bei Werder Bremen weiter – nicht nur als Spieler

Bremen – Noch weilt Philipp Bargfrede im Urlaub, legt ein wenig die Beine hoch und genießt das Leben. Das könnte der inzwischen 33-Jährige eigentlich sogar noch viel länger tun, doch es gibt da einen wichtigen Termin: Am kommenden Montag startet die U23 des SV Werder Bremen in die Vorbereitung für die neue Saison – und Bargfrede ist nach Informationen der DeichStube auch dieses Mal dabei. Der Ex-Profi wird seine aktive Karriere nämlich auch jetzt nicht beenden, sondern noch ein wenig ausdehnen. Und nicht nur das: So gehört der Mittelfeldakteur künftig auch zum Trainerstab von Werders U17.

Die Talente von Werder Bremen sind in der B-Junioren-Bundesliga unterwegs, Chefcoach ist Björn Dreyer. Philipp Bargfrede soll dem ebenfalls 33-Jährigen mit seiner Expertise als Assistent zur Seite stehen – und gleichzeitig weitere Feinheiten des Trainerjobs lernen. Denn der gebürtige Zevener feilt auch diesbezüglich an seiner Zukunft, ab August wird er den Erwerb der Trainerlizenz B+ in Angriff nehmen, bei der es laut DFB (Deutscher Fußball-Bund) explizit um die leistungsbezogene Förderung junger Talente geht.

Philipp Bargfrede macht bei Werder Bremen weiter – nicht nur als Spieler

Werder Bremen profitiert also gleich in doppelter Hinsicht. Denn auch in der U23, wo Trainer Konrad Fünfstück gerade seinen Vertrag verlängert hat, ist Philipp Bargfrede ein wichtiger Faktor. Neben Torhüter Ole Springer (30) ist er der einzige ältere Spieler im Kader, der somit auf und neben dem Platz eine zentrale Rolle einnimmt. Das zeigte sich auch in der vergangenen Saison, in der die Bremer Dritte der Regionalliga Nord wurden. In der ersten Hälfte führte Bargfrede sein Team als Kapitän souverän in die spätere Meisterrunde, wo die Mannschaft dann unter den Folgen personeller Abgänge und einer großflächigen Corona-Infektion litt. Zudem konnte Bargfrede gerade einmal zwei Partien absolvieren, ansonsten fehlte er verletzt. Auch deshalb hatte sich das Thema Drittliga-Aufstieg schnell erledigt.

Diverse Blessuren hatten Philipp Bargfrede auch zu Profizeiten immer wieder ausgebremst. Trotzdem absolvierte er zwischen 2009 und 2020 insgesamt 240 Pflichtspiele für Werders Profis, das letzte sogar noch während der Abstiegssaison in Liga zwei, als er kurzfristig auf Bitten des damaligen Trainers Florian Kohfeldt noch einmal ins defensive Mittelfeld zurückkehrte. Inzwischen sind solche Ausflüge nicht mehr vorgesehen. Bargfrede hat andere Pläne. Aber Werder Bremen spielt dabei weiter eine große Rolle. (mbü/kni)

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