Nach dem Aufstieg des SV Werder Bremen kam es zu einem Platzsturm der Fans. Der Club soll dafür eine Strafe bezahlen, will das aber nicht akzeptieren.
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Nach dem Aufstieg des SV Werder Bremen kam es zu einem Platzsturm der Fans. Der Club soll dafür eine Strafe bezahlen, will das aber nicht akzeptieren.

Werder wehrt sich

Einspruch gegen DFB-Urteil: SV Werder Bremen akzeptiert Geldstrafe nicht

Bremen – Am Dienstag war der SV Werder Bremen vom DFB-Sportgericht wegen unsportlichen Verhaltens seiner Fans im Heimspiel gegen Jahn Regensburg mit einer Geldstrafe in Höhe von insgesamt 47800 Euro belegt worden. Nun verkündete der Bundesliga-Aufsteiger, dass er das Urteil nicht akzeptieren wird und dagegen Einspruch eingelegt hat.

„Unser Einspruch richtet sich gegen die gegen uns ausgesprochene Strafe wegen des Platzsturms. Es waren von unserer Seite – auch durch die Polizei anerkannt – alle erdenklichen Maßnahmen im Vorfeld getroffen worden, aber dieser Platzsturm war nicht zu verhindern“, wird Werder Bremens Präsident Hubertus Hess-Grunewald in einer Clubmitteilung zitiert: „Es gab keine Möglichkeit eines rechtmäßigen Alternativverhaltens. Daher halten wir die Bestrafung für einen Vorfall, den wir nicht hätten verhindern können, für nicht berechtigt.“ Nach dem Einspruch des SV Werder dürfte es nun zu einer erneuten mündlichen Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht kommen.

Strafe wegen Platzsturm: Werder Bremen legt Einspruch gegen DFB-Urteil ein

Rückblick: Während der letzten Zweitliga-Partie der Grün-Weißen gegen Regensburg waren in der Ostkurve laut DFB-Angaben mindestens 38 pyrotechnische Gegenstände gezündet worden. Darüber hinaus hätten etwa 1500 bis 2000 Zuschauer den Rasen nach dem Schlusspfiff gestürmt, um den Aufstieg des SV Werder Bremen zu feiern, wobei mehrere Rauchtöpfe gezündet und fünf Personen verletzt worden seien. (mwi)

Zur ersten Meldung vom 2. August 2022:

Hohe Geldstrafe nach Werder Bremens Aufstiegsparty: DFB-Sportgericht fällt Urteil nach Pyro und Platzsturm

Bremen – Die Aufstiegsparty im Wohninvest Weserstadion nach dem letzten Zweitliga-Heimspiel gegen Jahn Regensburg kommt den SV Werder Bremen teuer zu stehen. So muss der Verein eine Geldstrafe von insgesamt 47.800 Euro wegen des Fehlverhaltens seiner Fans zahlen. Diese Entscheidung hat nun das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) getroffen.

Schon während der Partie des SV Werder Bremen gegen Jahn Regensburg waren in der Ostkurve laut DFB-Angaben mindestens 38 pyrotechnische Gegenstände gezündet worden, was ein juristisches Nachspiel hatte. Darüber hinaus hätten etwa 1500 bis 2000 Zuschauer den Rasen nach dem Schlusspfiff gestürmt, wobei mehrere Rauchtöpfe gezündet und fünf Personen verletzt worden seien.

Werder Bremens teure Aufstiegsparty: Nach Platzsturm und Pyrotechnik muss der Bundesligist knapp 50.000 Euro Strafe zahlen

Werder Bremen hat nun die Möglichkeit, von den verhängten 47.800 Euro Strafe bis zu 15.900 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen zu verwenden. Dies muss dem DFB bis zum 31. Dezember 2022 nachgewiesen werden. (mbü)

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