Thomas Delaney
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Thomas Delaney ist gegen Borussia Dortmund für die Startelf eingeplant. Der Däne sei „definitiv soweit, am Samstag zu spielen“, sagt Trainer Alexander Nouri.

Nur noch Fritz und Delaney fit

Plötzlich werden die Sechser knapp

Bremen - Fünf Spieler konkurrieren um zwei Plätze in der Startelf: Bei Werder gibt es keine Position, die personell besser besetzt ist als das defensive Mittelfeld. So weit zumindest die Theorie. In der Praxis sieht es aktuell ganz anders aus.

In Philipp Bargfrede (Achillessehnenprobleme) sowie den beiden österreichischen Nationalspielern Florian Grillitsch (Schulterprobleme) und Zlatko Junuzovic (Wadenzerrung) fallen gleich drei Akteure verletzt für das Heimspiel am Samstag gegen Borussia Dortmund aus. „Die Situation ist leider so“, sagte Werder-Trainer Alexander Nouri, der sich nun immerhin keine großen Gedanken mehr darüber machen muss, wer im ersten Pflichtspiel des Jahres vor der Abwehr aufläuft. Die Entscheidung ist leicht, es bleiben nur Kapitän Clemens Fritz und Neuzugang Thomas Delaney.

Beide standen bis zu Fritz’ Auswechslung auch in Braunschweig 70 Minuten lang gemeinsam auf dem Platz und harmonierten ziemlich gut. „Thomas ist fast zwölf Kilometer gerannt und war sehr präsent“, lobte Nouri den Dänen Delaney und sagte über dessen erste zwei Wochen bei Werder: „Er hat sich gut eingefunden und ist definitiv soweit, am Samstag zu spielen.“

Nebenmann Fritz, der sich mit Delaney auf Englisch verständigt, sieht das ganz ähnlich: „Er ist immer anspielbar und will Verantwortung übernehmen. Solche Spieler brauchen wir.“ Überhaupt sei der 25-Jährige ein „smarter Bursche“.

Dass sich Fritz und Delaney gut verstehen, kann Nouri nur freuen – schließlich ist nicht absehbar, wann die anderen Sechser aus dem Krankenlager zurückkehren. Junuzovics Wadenzerrung scheint hartnäckiger zu sein als zunächst angenommen, Grillitsch sucht wegen seiner lädierten Schulter morgen einen Spezialisten auf, um sich eine weitere Meinung einzuholen. Und wann Bargfrede, der sich in den sechs Einsätzen seit seinem Comeback das Prädikat „als Startelfspieler gesetzt“ verdient hatte, wieder mit der Mannschaft trainieren kann, steht noch überhaupt nicht fest.
dco

Quelle: kreiszeitung.de

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