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Präsident Hubertus Hess-Grunewald bittet die Fans des SV Werder Bremen bei Neuzugängen um Geduld.

Im Trainingslager des SV Werder Bremen

Hess-Grunewald appelliert an die Fans: „Kein Grund für allzu große Skepsis“

Zell - Der Präsident ergriff das Wort. Das Training am Vormittag war gerade vorbei, als Hubertus Hess-Grunewald in einer schnellen, aber offiziellen Runde die mit ins Zillertal gereisten Werder-Fans begrüßte. Die kommen aus Sachsen, aus dem Saarland, aus Baden-Württemberg und Bayern, aber natürlich auch viele, viele aus dem Norden.

Trotz der bunten Mischung sei das Trainingslager wieder „fast ein Familientreffen“, sagte Hubertus Hess-Grunewald, der sich in seiner Doppelfunktion als Geschäftsführer der Kapitalgesellschaft und Präsident des Restvereins besonders über die Nähe zwischen Verein und Fans freut: „Das ist eine wundervolle Geschichte für uns.“

Werder Bremen: Präsident Hess-Grunewald glaubt an Begeisterungsfähigkeit des Clubs

Es sollen wieder mehr als tausend grün-weiße Freunde sein, die sich auf den Weg ins Zillertal gemacht haben, bei Hess-Grunewalds Ansprache waren es aber nur mehrere Dutzend, die am Parkstadion vor Ort waren. Ein paar von ihnen hatten ein großes Banner mit einem „Danke“ und der Botschaft Europa als Ziel für 2020 aufgehängt. Hess-Grunewald wertete dieses Banner als weiteres Zeichen, „dass wir die Menschen wieder mitnehmen und begeistern können“.

Das war so in der vergangenen Saison, das soll auch in der kommenden Spielzeit so sein. Hess-Grunewald: „Ich spüre das Gefühl bei vielen, das besagt: Das kann noch nicht alles gewesen sein. Es muss Schritt für Schritt weitergehen!“ Den Wunsch vieler Fans, dafür weiter in die Mannschaft zu investieren, will Werder gerne erfüllen – „wenn sich die Chance bietet“, erklärte der Geschäftsführer und rief den Fans zu: „Wir haben noch bis Ende August Zeit. Macht euch nicht verrückt. Zu allzu großer Skepsis gibt es keinen Anlass. Ich gehe mit einem positiven Grundgefühl in die Saison.“ Applaus und Abgang Hubertus Hess-Grunewald.

Unterdessen hat Frank Baumann mit einer Äußerung für leichte Verwunderung gesorgt. Auf die Frage, warum die Grün-Weißen kein Testspiel gegen den ebenfalls im Zillertal befindlichen FC St. Pauli ausrichten würden, behauptete der Werder-Sportchef sie seien „zu stark“.

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