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Nächster Preis für die Legende von Werder Bremen - Claudio Pizarro (2. v. r.) wurde am Mittwochabend mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet. Jürgen L. Born, Björn Fecker und Birger Winkelvoss (v.l.) freuten sich mit ihm. 

Werder-Oldie erhält Preis

Nächste Auszeichnung für Pizarro: Amateurfußballer ehren Werder-Legende

Bremen – An Preisen und Pokalen mangelt es diesem Mann nun wahrlich nicht, aber eine Trophäe, auf der sein eigenes Konterfei eingraviert ist – die hatte selbst Claudio Pizarro noch nicht. Bis Mittwochabend. Da wurde die Legende von Werder Bremen mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet.

Vorrangig, weil Pizarro seit dem 16. Februar 2019 der älteste Torschütze der Bundesliga-Geschichte ist, aber eigentlich noch aus einem ganz anderen Grund, wie Birger Winkelvoss, der Präsident des Bremer Fünftligisten FC Oberneuland, in seiner Laudatio erzählte. „Claudio Pizarro ist für uns Amateurfußballer durch sein sportliches Leben, seine Fairness, seinen Teamgeist und seine vielen Erfolge ein sehr großes Vorbild“, betonte der Vereinschef – und sagte bezogen auf Pizarros Alter: „40 Jahre sind in der Bundesliga etwas dinohaftes, für uns Amateure sind sie aber nichts Besonderes.“ 

Die Akteure in den Ü40 und Ü50-Teams seien vielmehr wichtige Stützen des Vereinslebens. Pizarro selbst hörte diesen Worten in der ersten Reihe aufmerksam zu. Knapp 50 Gäste waren zu seiner Ehrung in die Räume der Silbermanufaktur „Koch und Bergfeld“ gekommen, die unter anderem die Meisterschale, den DFB-Pokal und die Champions-League-Trophäe fertigt – und eben auch diesen speziellen Pizarro-Pokal hergestellt hat.

Werder Bremen: Pokal für Claudio Pizarro musste überarbeitet werden

„Gefällt mir“, sagte der Stürmer mit Blick auf das Bild von ihm, verewigt in glänzendem Silber. „Dieser Preis ist etwas Besonderes für mich, weil er von den Amateuren kommt.“ Und eine besondere Geschichte, die hat dieser Pokal auch. 

Eingraviert war zunächst nämlich das Datum, an dem Claudio Pizarro erstmals den Rekord des ältesten Bundesliga-Torschützen verbesserte. Danach hat er sich mit zwei weiteren Toren für Werder Bremen allerdings noch selbst übertroffen. „Wir haben nachträglich eine Manschette angebracht“, erklärte Winkelvoss, „der Sockel lässt sich jetzt jederzeit weiter erhöhen.“ Ist vielleicht besser so. (dco)

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