Ex-Werder Bremen-Spieler bei der WM 2022: Kevin De Bruyne muss mit Belgien bereits nach der Vorrunde die Koffer packen.
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Ex-Werder Bremen-Spieler bei der WM 2022: Kevin De Bruyne muss mit Belgien bereits nach der Vorrunde die Koffer packen.

Dritter WM-Spieltag

Ex-Werder-Spieler bei WM 2022: Vorrunden-Aus für De Bruyne und Casteels - Belgiens „goldene Generation“ bleibt titellos

Doha/Katar - Sechs ehemalige Spieler des SV Werder Bremen sind bei der WM 2022 in Katar dabei. Für Kevin De Bruyne und Koen Casteels endet die Weltmeisterschaft aber bereits nach der Vorrunde. Durch das 0:0 am letzten Spieltag gegen Kroatien landeten die Belgier nur auf Platz 3 in der Gruppe. Damit bleibt Belgiens „Goldene Generation“ auf tragische Art und Weise titellos.

Das entscheidende Tor lag an diesem Abend in der Luft für die Belgier. Doch der Ball wollte einfach nicht reingehen. Die tragische Figur war dabei kein ehemaliger Spieler von Werder Bremen, sondern Romelu Lukaku, der bullige Angreifer von Inter Mailand. Der Stürmer wurde immer wieder mustergültig von Kevin De Bruyne in Szene gesetzt, doch der belgische Rekordtorschütze scheiterte entweder am kroatischen Torhüter, dem Gestänge oder an sich selbst. Durch das torlose Remis war das Ausscheiden von Belgien perfekt. Es ist die zweite große Überraschung, neben dem WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft mit Niclas Füllkrug.

Ehemalige Spieler von Werder Bremen bei der WM 2022: Bitteres Ende der „Goldenen Generation“ für Kevin De Bruyne und Belgien

Im Vergleich zum enttäuschenden Auftritt gegen Marokko (0:2), zeigte Belgien eine deutlich bessere Vorstellung. Allen voran Werder Bremens ehemaliger Mittelfeldstratege Kevin de Bruyne machte eine gute Partie und war der Dreh- und Angelpunkt im belgischen Offensivspiel. Fast alles lief über den 31-Jährigen, doch die belgischen Teamkollegen von de Bruyne waren zu hektisch im Abschluss. Defensiv war es zudem die beste Leistung der „Roten Teufel“ bei dieser WM, Kroatien kam maximal zu Halbchancen. Doch all das nützte am Ende nichts, denn Belgien wäre nur durch einen Sieg weitergekommen. Der andere Ex-Bremer im belgischen Kader, Koen Casteels, saß erneut über 90 Minuten auf der Bank und blieb damit im gesamten Turnierverlauf ohne Einsatz.

In Belgien ist man nach dem Ausscheiden extrem frustriert. Das liegt insbesondere daran, dass die belgische Nationalmannschaft in ihrer Geschichte noch nie so stark besetzt war, wie in den vergangenen Jahren. Bei der letzten WM sind sie sogar Dritter geworden. Doch das Team um den Ex-Spieler von Werder Bremen, Kevin De Bruyne, ist in die Jahre gekommen. Vielversprechende Talente kamen bisher nicht nach, weshalb die „Goldene Generation“, von der in Belgien gesprochen wird, mit einer großen Enttäuschung abdankt. (fwa)

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