Bitteres DFB-Pokal-Aus: Der SV Werder Bremen verliert mit 6:7 im Elfmeterschießen gegen den SC Paderborn. Leonardo Bittencourt verschoss den entscheidenden Elfer.
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Bitteres DFB-Pokal-Aus: Der SV Werder Bremen verliert mit 6:7 im Elfmeterschießen gegen den SC Paderborn. Leonardo Bittencourt verschoss den entscheidenden Elfer.

DFB-Pokal: Werder raus!

Leo Bittencourt verschießt, Werder Bremen verliert Elfmeter-Krimi gegen SC Paderborn und fliegt aus dem DFB-Pokal

Ganz bitterer Abend! Der SV Werder Bremen verliert in der 2. Runde des DFB-Pokals nach guter Aufholjagd mit 7:6 im Elfmeterschießen gegen den SC Paderborn und fliegt aus dem Wettbewerb.

Paderborn – Es war ein echter Krimi, das im Vorfeld vermutete Spektakel – und für den SV Werder Bremen ist es nicht gut ausgegangen. In der zweiten Runde des DFB-Pokals schied die Mannschaft von Cheftrainer Ole Werner am Mittwochabend mit 4:5 (2:2, 2:2, 0:2) nach Elfmeterschießen gegen den Zweitligisten SC Paderborn aus. Zum großen Pechvogel avancierte dabei ausgerechnet Leonardo Bittencourt, der seine Mannschaft zuvor überhaupt erst zurück ins Spiel geführt hatte, ehe in der Verlängerung eine äußerst strittige Schiedsrichterentscheidung die Bremer Gemüter erhitzen sollte.

Im Vergleich zum Ligaspiel gegen Mainz (0:2) hatte Werner gleich drei personelle Veränderungen in seiner Anfangsformation vornehmen müssen. Für den angeschlagenen Kapitän Marco Friedl (Adduktorenprobleme) kehrte Milos Veljkovic nach überstandener Verletzung ins Team zurück, während Jens Stage anstelle von Christian Groß (krank) auf dem Spielberichtsbogen stand. Im Sturm feierte derweil Oliver Burke sein Startelfdebüt für Werder Bremen – und zwar als Vertreter des suspendierten Marvin Ducksch. Es waren im ersten Durchgang dann aber die Angreifer des Gegners, die im Mittelpunkt standen. „In den ersten 45 bis 50 Minuten waren wir überhaupt nicht auf dem Platz“, ärgerte sich Ole Werner. 

Werder Bremen scheidet nach Elfmeter-Krimi gegen den SC Paderborn aus dem DFB-Pokal aus

In der 2. Liga hat der SC Paderborn sechs von bisher sieben Spielen im eigenen Stadion gewonnen, 24 seiner insgesamt 32 Treffer hat das Team zu Hause erzielt – und diese Heimstärke sollte Werder Bremen schmerzhaft zu spüren bekommen. Nachdem die Gäste durch Mitchell Weiser früh zu einer Kopfballchance gekommen waren (2.), entwickelte sich eine zerfahrene Partie, in der Paderborn durch große Effizienz glänzen sollte. Unterstützt wurden die Ostwestfalen dabei allerdings von großen Bremer Nachlässigkeiten, die Werner gar von einer „unterirdischen Leistung“ sprechen ließen: „Einige Spieler haben es nicht hinbekommen, Intensität auf den Platz zu bringen und haben jeden entscheidenden Zweikampf verloren.“

Vor dem 1:0 des SC Paderborn hatte Romano Schmid den Ball unnötig in der gegnerischen Hälfte verloren, danach ging es schnell. Nach einem Steilpass hatte Marvin Pieringer das Auge für Sturmpartner Felix Platte, der in der Mitte weder von Anthony Jung noch von Niklas Stark entschieden angegriffen wurde – und den Ball überlegt im Tor unterbrachte (22.).

Es war ein Treffer, der den Gastgebern sichtbar Aufwind verlieh, während Werder Bremen vorne vergeblich anlief. Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte kam der Bundesligist wieder zu einem nennenswerten Abschluss: Nach schönem Pass von Stage brachte Burke den Ball zunächst nicht aufs Tor, ehe Niclas Füllkrug im zweiten Anlauf an Paderborns Keeper Leopold Zingerle scheiterte (40.).

DFB-Pokal-Aus beim SC Paderborn: Werder Bremen verpennt die erste Halbzeit komplett

Wenig später schlug es dann auf der Gegenseite erneut ein, weil sich Werder Bremens Defensive einmal mehr äußerst schläfrig präsentierte. Julian Justvan bediente den schnellen Sirlord Conteh per Steilpass, der Flügelstürmer des SC Paderborn wurde von Milos Veljkovic nur begleitet statt bedrängt – und schob den Ball am herauseilenden Jiri Pavlenka vorbei ins Tor – 2:0. Auch Werders Keeper hatte bei der Szene gar nicht gut ausgesehen, weil keine Notwendigkeit bestanden hatte, die Linie zu verlassen (40.). „Mit dem 0:2 waren wir noch gut bedient“, sagte Werner, der in der Halbzeitpause auf den bis dahin erschreckend schwachen Auftritt seiner Mannschaft reagierte. Lee Buchanan ersetzte Jung, Niklas Schmidt kam für Stage in die Partie. Besser wurde es dadurch zunächst aber nicht. Auch die ersten gefährlichen Abschlüsse nach dem Wechsel gehörten den Hausherren.

In der Halbzeitpause reagierte Werner auf den bis dahin erschreckend schwachen Auftritt seiner Mannschaft: Lee Buchanan ersetzte Jung, Niklas Schmidt kam für Stage in die Partie. Besser wurde es dadurch zunächst aber nicht. Auch die ersten gefährlichen Abschlüsse nach dem Wechsel gehörten den Hausherren: Der SC Paderborn war dem dritten Treffer in dieser Phase eindeutig näher als Werder dem Anschluss, was Werner zwei weitere Male wechseln ließ. Für den blassen Burke kam Eren Dinkci zu seinem Pflichtspieldebüt für Werder Bremen in dieser Saison (57.). Kurz darauf durfte dann auch Leonardo Bittencourt (ersetzte in der 64. Minute Schmid) mitwirken, was sich schnell bezahlt machen sollte.

Leonardo Bittencourt verschießt: SC Paderborn schaltet Werder Bremen im DFB-Pokal aus

Nachdem Stark den Ball erobert hatte, brachte Weiser den Joker in gute Abschlussposition, und Bittencourt traf nur 70 Sekunden nach seiner Einwechslung per abgefälschtem Schuss zum 1:2 (66.). Werder Bremen rannte jetzt immer wieder an, während der SC Paderborn auf den entscheidenden Konter lauerte. In der 76. Minute war es wieder Bittencourt, der nach schönem Doppelpass mit Dinkci für Gefahr sorgte – den Ball allerdings nicht ideal traf. Der 28-Jährige war nun an nahezu jeder Offensivaktion der Bremer beteiligt und brachte dementsprechend auch das 2:2 auf den Weg.

Mit einem Eckball fand er den Kopf von Weiser, der Zingerle im Tor des SC Paderborn keine Chance ließ – 2:2 (84.). Mit diesem Spielstand ging es wenig später in die Verlängerung, was sich Werder Bremen nach einer deutlichen Leistungssteigerung fraglos verdient hatte. Und jetzt wurde es erst so richtig turbulent.

Werder Bremen trifft im DFB-Pokal gegen den SC Paderborn zum vermeintlichen 3:2 - doch das Tor zählt nicht

In der 101. Minute traf Füllkrug per Kopf zum 3:2 für Werder Bremen – dachten zumindest alle. Schiedsrichter Frank Willenborg entschied zunächst auch auf Tor, nahm den Treffer nach Rücksprache mit seinem Assistenten sowie dem 4. Offiziellen aber wieder zurück, weil dieser einen Schubser von Fabio Chiarodia gegen Robert Leipertz gesehen hatte. Eine fragwürdige Entscheidung, die übrigens ohne Videoschiedsrichter getroffen wurde, weil dieser im Pokal erst ab dem Achtelfinale zum Einsatz kommt. Erst nach mehrminütiger Unterbrechung und wütenden Bremer Protesten ging es weiter. „Dass das Tor zurückgenommen wurde, hat mich sehr gewundert“, sagte Werner – und hielt fest: „Vor allem, wenn man weiß, dass die Entscheidung der 4. Offizielle aus sicherer Entfernung getroffen hat. Das ist schon bemerkenswert.“ Und es sorgte dafür, dass Werders Partie beim SC Paderborn im Elfmeterschießen entschieden werden musste.

Nachdem die ersten acht Schützen jeweils souverän verwandelt hatten, avancierte ausgerechnet der starke Bittencourt zum großen Pechvogel und scheiterte an Zingerle. Danach überwand Richmond Tachie Werder Bremens Torwart Pavlenka und schoss den SC Paderborn zum 5:4-Erfolg nach Elfmeterschießen – und damit ins Achtelfinale. (dco/kni)

Weiter mit dem Live-Ticker zum Nachlesen:

Leonardo Bittencourt verschießt, Werder Bremen verliert Elfmeter-Krimi gegen SC Paderborn! Live-Ticker zum Nachlesen

>>> LIVETICKER AKTUALISIEREN <<<

20.48 Uhr: Also wieder voller Fokus auf die Liga. Samstag geht es für Werder Bremen gegen den SC Freiburg weiter. Wir lesen uns hoffentlich dann wieder. Habt noch einen schönen Abend, trotz allem!

20.47 Uhr: Ist das bitter. Nach tollem Kampf ist es der beste Mann Bittencourt, der Werder überhaupt erst zurückgebracht hat, der als einziger verschießt. Paderborn feiert, Werder ist raus.

20.46 Uhr: Tachie trifft. Paderborn gewinnt, Werder ist raus.

20.45 Uhr: Jetzt kann Paderborn alles klarmachen.

20.44 Uhr: Und Zingerle hält.

20.44 Uhr: Bittencourt ist dran.

20.44 Uhr: Srbeny trifft ebenfalls, 6:6. Alle Elfer top geschossen!

20.43 Uhr: Auch er sehr sicher. 6:5.

20.43 Uhr: Eiskalt links oben. 5:5. Gruev als nächstes.

20.42 Uhr: Muslija ist dran.

20.42 Uhr: Schmidt trifft ebenfalls, Innenpfosten und rein. 5:4.

20.42 Uhr: Justvan gleich aus, 4:4.

20.41 Uhr: Nun Veljkovic. Und er trifft! 4:3.

20.40 Uhr: In die Mitte, Pavlenka ist verladen. 3:3.

20.40 Uhr: Jetzt Leipertz gegen Pavlenka.

20.39 Uhr: Tor! Links unten trifft Füllkrug! 3:2.

20.38 Uhr: Füllkrug beginnt.

20.37 Uhr: Geschossen wird auf das Tor, hinter dem sich der Gästeblock befindet.

20.36 Uhr: Torwart-Trainer Christian Vander bereitet seinen Keeper mit einem Zettel auf das Elfmeterschießen vor. Hoffentlich hilft es!

20.35 Uhr: Pavlenka oder Zingerle, wer kann seiner Mannschaft mehr helfen?

20.33 Uhr: Ende! Es geht ins Elfmeterschießen! Die Paderborner ärgern sich, hätten gerne noch eine Ecke ausgeführt. Aber Willenborg hat genug gesehen.

Werder Bremen gegen SC Paderborn - DFB-Pokal im Live-Ticker: Maximale Spannung, Werder geht ins Elfmeterschießen

120. Min: Paderborn will nicht ins Elfmeterschießen! Jetzt ist es Obermair, der zum Abschluss kommt, aber wieder ist Pavlenka zur Stelle.

119. Min: Der Ball liegt im Werder-Tor, aber Willenborg pfeift den Jubel zurück, da Füllkrug von Schallenberg gefoult war. Der Jubel von Heuer erstickt.

118. Min: Es geht Schlag auf Schlag: Aus der Ecke wird ein Boomerang, Paderborn kontert, Srbeny schießt, Pavlenka pariert.

117. Min: Fast ein unfassbares Eigentor von Rohr! Aus spitzem Winkel will er zu Zingerle spielen, visiert aber mehr das lange Eck an. Der Ball geht hauchzart am Pfosten vorbei!

116. Min: Es gibt Ecke für Paderborn, aber die führt nur zu einem Abstoß.

115. Min: Beim folgenden Freistoß von Schmidt kommt Füllkrug zum Kopfball, aber für Paderborn folgenlos.

114. Min: Heuer trifft Gruev am Knie. Das gibt Gelb. Korrekte Entscheidung.

113. Min: Nach einem Bittencourt-Freistoß ist Tachie durch, wird aber erst von einem, dann von zwei, am Ende von sechs Verteidigern gestellt. Gut zurückgearbeitet, das hätte ein teurer Konter werden können.

111. Min: Jetzt ist hier was los! Erst wird Tachie mit einem langen Ball geschickt, Pavlenka ist etwas eher am Ball und klärt. Den folgenden Konter verdaddelt Füllkrug, postwendend kommt die Kugel zurück, am Ende wird Pavlenka zur Parade gezwungen!

110. Min: Schmidt und Buchanan spielen sich links gemeinsam frei, die Flanke von Letzterem kommt aber nicht an. Im Rückraum lauert Pieper, der den Ball weit, weit übers Tor jagt.

108. Min: In einer Vier-gegen-vier-Situation wird Dinkci im Strafraum angespielt, aber Paderborn klärt gerade so zur Ecke.

106. Min: Ein letztes Mal wird eine Halbzeit angepfiffen. Schafft Werder noch den Siegtreffer?

20.15 Uhr: Füllkrug klärt, Willenborg pfeift zur Pause.

105.+3: Noch ein Paderborner Eckball.

105.+1: Paderborn wechselt noch mal. Pieringer geht, Srbeny kommt.

105. Min: Der Eckball wird wiederholt, da Chiarodia gefoult hatte, ehe der Ball im Spiel war. Erneut kommt Füllkrug mit dem Kopf an den Ball, aber Zingerle nimmt die Kugel locker auf.

Werder Bremen gegen SC Paderborn - DFB-Pokal im Live-Ticker: Niklas-Füllkrug-Tor wird zurückgenommen

104. Min: Und der um sein Tor betrogene kann es nicht fassen! Er geht an der Seitenlinie in eine Rudelbildung und sieht dafür Gelb.

102. Min: Ja, Willenborg nimmt das Tor zurück! Füllkrug hatte geköpft, abgefälscht geht er rein. Aber in der Mitte foult Chiarodia offenbar seinen Gegenspieler. Harte Entscheidung.

102. Min: Oder doch nicht? Willenborg unterhält sich mit Assmuth. Wird das Tor zurückgenommen?

101. Min: TOOOOOOOR für Werder! Der Ball ist drin!

101. Min: Dinkci nimmt den Ball links im Strafraum an, aber seine Ablage ist nicht gut und wird zur Ecke geklärt.

100. Min: Die Abwehr klärt und Pavlenka fängt.

99. Min: Freistoß Paderborn nach Foul von Weiser.

98: Min: Pavlenka zweimal! Den Eckball faustet er raus, das war noch nicht so schwierig. Die zweite Welle ist dann aber deutlich anspruchsvoller, er lenkt den Ball mit der Faust aus dem langen Eck!

97. Min: Chiarodia klärt gegen Tachie zur Ecke.

97. Min: Füllkrug nimmt einen langen Ball mit der Brust runter und schließt ab, wird aber geblockt.

95. Min: Schmidt geht rabiat gegen Hoffmeier in den Zweikampf und sieht dafür Gelb.

92. Min: Bittencourt leitet nach einer von Pavlenka herausgefausteten Ecke mit der Hacke einen Konter über Dinkci ein, der Bittencourt sucht, aber nur ein Abwehrbein findet.

91. Min: Werder hat nun seine Fans erst mal wieder im Rücken und spielt erst in der zweiten Halbzeit auf das Tor, auf das heute bereits viermal erfolgreich abgeschlossen wurde.

91. Min: Zum dritten Mal pfeift Schiedsrichter Willenborg eine Halbzeit an.

Werder Bremen gegen SC Paderborn - DFB-Pokal im Live-Ticker: Werder rettet sich in die Verlängerung

19.55 Uhr: Daran war noch vor einer Stunde nicht zu denken. Aber erneut holt Werder in Paderborn einen Zwei-Tore-Rückstand auf. Bittencourt und Weiser bringen Bremen in die Verlängerung. Daumen drücken!

19.52 Uhr: Nicht souverän geklärt, aber geklärt. Und das war es. Es geht in die Verlängerung.

90.+5: Noch eine Ecke für den SCP.

90.+4: Füllkrug kommt nach einem Freistoß zum Kopfball, der knapp links vorbeistreicht, aber die Fahne des Assistenten geht richtigerweise hoch, es war Abseits.

90.+3: Die nächste SCP-Chance, Leipertz prüft Pavlenka.

90.+1: Heuer sieht Gelb wegen eines Handspiels, das eine gute Werder-Chance zunichte macht.

90. Min: Schmidt spielt einen überragenden langen Ball auf Bittencourt, der den Ball aber nicht ganz unter Kontrolle bekommt. Es gibt Abstoß. Und vier Minuten Zugabe.

89. Min: Schmidt mit dem nächsten Abschluss aus der zweiten Reihe. Drüber.

88. Min: Der wird nicht gefährlich, da wegen Offensivfouls abgepfiffen.

87. Min: Buchanan verursacht einen Freistoß gegen Pieringer auf der rechten Abwehrseite.

86. Min: Und weiter geht es, Werder will die Verlängerung vermeiden: Füllkrug wird im Sechzehner gesucht, aber nicht gefunden.

Werder Bremen gegen SC Paderborn - DFB-Pokal im Live-Ticker: Mitchell Weiser bringt Werder zurück ins Spiel

85. Min: Und wieder ist Bittencourt beteiligt gewesen. Da hatte Ole Werner ein sehr glückliches Händchen. Aber noch ist nichts gewonnen.

84. Min: TOOOOOOOR für Werder!!! Ecke Bittencourt, Kopfball Weiser – alles wieder drin!

83. Min: Das war die letzte Aktion von Hünemeier, dafür nun Heuer mit von der Partie.

81. Min: Die nächste gute Chance aufs 2:2! Dinkci bekommt den Ball durchgesteckt, legt ihn sich dann etwas zu weit vor und bekommt ihn nicht mehr präzise in die Mitte gelegt. Hünemeier klärt vor Bittencourt.

80. Min: Paderborn wechselt. Justvan geht. Dafür nun mit dabei: Muslija.

76. Min: Bittencourt! Er spielt einen doppelten Doppelpass auf rechts mit Dinkci und befindet sich in guter Schussposition, trifft den Ball dann aber nicht richtig, sodass die Chance dahin ist.

76. Min: Buchanan steht wieder, es geht wohl weiter.

74. Min: Buchanan wird von seinem Gegenspieler beim Kopfball unterlaufen und fällt auf den Rücken. Er wird behandelt. Hoffentlich geht es weiter für ihn.

74. Min: Werder wechselt noch einmal. Stark verlässt den Platz auf der einen Seite, auf der anderen betritt ihn Chiarodia.

72. Min: Entlastung für Paderborn. Tachie tänzelt mit dem Ball links in den Strafraum, der Abschluss geht links vorbei.

71. Min: Bittencourt versucht es aus der Distanz. Der Schuss ist aber etwas zu hoch angesetzt und wird nicht gefährlich.

68. Min: Buchanan spielt einen Fehlpass auf Schmidt. Weiser will die Kugel zurückerobern, trifft dabei aber nur seinen Gegenspieler. Das hat eine Gelbe Karte zur Folge.

Werder Bremen gegen SC Paderborn - DFB-Pokal im Live-Ticker: Leonardo Bittencourt kommt, sieht – und trifft direkt!

66. Min: Na also, geht doch! Bittencourt bekommt den Ball am Sechzehner, nimmt ihn an und versucht es einfach mal. Der Schuss passt genau und schlägt links im langen Eck ein. Wichtig, Bremen wieder im Geschäft dadurch!

65. Min: Und Bittencourt trifft direkt! Tor für Werder, nur noch 1:2!!!!

64. Min: Schmid macht Platz für Bittencourt.

64. Min: Tachie direkt mit einem ersten Arbeitsnachweis: Er steht im Sechzehner, wird von Buchanan nicht so richtig angegriffen, zieht ab – Außennetz.

63. Min: Platte wird beim SCP ausgewechselt, Leipertz für ihn nun dabei. Mit Conteh verlässt gleichzeitig auch der zweite Torschütze den Platz, Tachie darf dafür mitwirken.

61. Min: Flanke von rechts, Dincki kommt aus dem Rückraum laufen zum Kopfball, aber der geht recht deutlich am Tor vorbei.

60. Min: Justvan kommt hier in Spiellaune, versucht es diesmal selber, Pavlenka hält mühelos.

Werder Bremen gegen SC Paderborn - DFB-Pokal im Live-Ticker: Fast das 0:3, Werder wackelt bedenklich

56. Min: Burke wird ausgewechselt. Dinkci darf nun mitwirken.

56. Min: Wieder spielt Justvan einen tollen Pass auf Schallenberg, der diesmal komplett blank vor Pavlenka steht und das kurze Eck anvisiert. Das hat der Keeper aber gerochen und blockt den Ball ab. Premium-Chance aufs dritte Tor für den SCP!

53. Min: Paderborn bleibt gefährlicher: Justvan bekommt einen hohen Ball rechts unter Kontrolle, hebt den Kopf und spielt dann einen klugen Pass auf Schallenberg, der zum Abschluss kommt, aber zu hoch ansetzt.

52. Min: Werder setzt sich wieder ein wenig am Strafraum der Gastgeber fest, aber findet nach wie vor nicht die Lücke, die eine Torchance kreieren könnte.

50. Min: Pieper muss hinten ins Eins-gegen-Eins, bekommt den Ball aber im Fallen noch auf Kosten einer folgenlosen Ecke geklärt.

49. Min: Schöner Werder-Angriff über Weiser, der von rechts flankt und Schmid im Rückraum findet. Der schließt direkt ab, wird aber geblockt.

48. Min: Hoffmeier hat links ganz viel Platz, entscheidet sich aber gegen eine Hereingabe auf seine Stürmer, sondern probiert es einfach mal selber – deutlich drüber.

47. Min: Während die Werder-Fans zeigen, wie viel Pyrotechnik 2000 Leute in einen Gästeblock schmuggeln können, steckt Schmidt auf Burke zu, der links an der Grundlinie vorm Tor auftaucht, aber der Winkel ist spitz und er verpasst den Zeitpunkt für den Abschluss.

46. Min: Schmidt und Buchanan stehen nun auf dem Platz, dafür sind für Stage und Jung raus.

46. Min: Die zweite Halbzeit läuft!

19.02 Uhr: Bevor es weitergeht, hier noch ein Mutmacher: Beim letzten Spiel in Paderborn lag Werder auch mit zwei Toren in Rückstand – und gewann!

18.46 Uhr: Willenborg pfeift zur Halbzeitpause. Die Stimmung in der Bremer Kabine dürfte nicht gut sein, die Leistung war es bislang jedenfalls nicht und das Ergebnis riecht nach Ausscheiden. Werder spielt entweder zu umständlich oder zu ausrechenbar. Nach einer guten Chance durch Weiser in der ersten Spielminute hatte Werder zwar Ballbesitz, aber keine Ideen. Das nutzte Paderborn erst durch Platte (22.) und kurz vor der Pause durch Conteh (42.) zu einer bequemen Zwei-Tore-Führung. Das wird nun eine extrem harte Nuss gegen den Zweitliga-Zweiten.

44. Min: Füllkrug bekommt einen langen Ball am Fünfereck rechts nicht mit Druck aufs Tor gebracht, das ist kein Problem für Zingerle. Wenige Sekunden später versucht der Stürmer es noch mal flach aus der zweiten Reihe – links vorbei.

Werder Bremen gegen SC Paderborn - DFB-Pokal im Live-Ticker: Paderborn erhöht, Werder in Not

43. Min: Und so ist es passiert. Conteh wird geschickt, Veljkovic geht zu zögerlich in den Zweikampf, Pavlenka kommt raus. Dadurch findet Conteh die Lücke und legt den Ball am Werder-Torwart vorbei ins Netz. Gegenwehr? Kaum.

42. Min: Paderborn erhöht auf 2:0. Conteh trifft, das ging viel zu leicht.

41. Min: Schon wieder hat Paderborn links eine ganze Menge Platz, wieder befördert ein Bremer Abwehrbein den Ball im letzten Moment aus der gefährlichen Zone. Es ist ein Spiel mit dem Feuer bislang.

39. Min: Das hätte der Ausgleich sein können! Stage steckt auf Burke durch, der frei vor Zingerle abschließen könnte, aber zögert, sodass die SCP-Abwehr blocken kann. Der Ball fällt Füllkrug vor die Füße, der beim Abschluss ebenfalls geblockt wird. Die anschließende Ecke ist ungefährlich.

37. Min: Paderborn kontert, Pieringer bringt den Ball hoch auf Conteh, aber Stark bringt seinen Körper clever zwischen Ball und Gegenspieler, sodass das Spielgerät ohne weitere Berührung zum Abstoß ins Toraus segelt.

36. Min: Aus dem Spiel heraus fällt den Bremern derzeit gar nichts Zündendes ein. Ein paar Standards, ein paar Flanken aus dem Halbfeld – das war es schon. Gelungene Kombinationen? Fehlanzeige.

34. Min: Der wird nicht gefährlich, Paderborn befördert den Ball in allen drei Anläufen aus dem Strafraum.

33. Min: Es gibt den nächsten Eckball für Werder.

32. Min: Auf der anderen Seite taucht plötzlich Conteh links im Strafraum auf, hat ganz viel Platz und sucht Pieringer und Platte, findet aber nur das Abwehrbein von Stark.

31. Min: Die nächste Werder-Chance: Füllkrug kommt nach einer Flanke von Pieper zum Kopfball, aber kann den Ball nicht mehr drücken.

29. Min: Conteh sucht mit einem Steckpass Platte, aber der ist etwas zu steilt gespielt, Pavlenka nimmt die Kugel locker auf.

27. Min: Auf der Gegenseite ist es Hünemeier, der Weiser foult. Dieses Foul hingegen ist unstrittig, der Abwehrspieler des SCP sieht obendrein die Gelbe Karte.

26. Min: Pieringer wird von Gruev am Sechzehner zu Fall gebracht, aber laut Willenborg reicht das nicht für einen Freistoß.

25. Min: Wie reagieren die Bremer jetzt auf diesen Nackenschlag? Die Aufgabe wird damit nicht leichter, denn jetzt kann Paderborn erst recht aus der Tiefe heraus im Umschaltspiel agieren.

Werder Bremen gegen SC Paderborn - DFB-Pokal im Live-Ticker: Der Underdog geht in Führung

23. Min: Ausgangspunkt für das Gegentor ist der Ballverlust von Schmid an der Seitenlinie. Mit einem simplen Pass ist danach die gesamte Werder-Abwehr ausgehebelt. Pieringer zieht in den Strafraum und legt ab auf Platte. Der behauptet den Ball gegen Jung und Stark und schließt dann aus zwölf Metern überlegt ins lange Eck ab.

22. Min: Tor für Paderborn. Aus dem Nichts trifft Platte zum 1:0.

19. Min: Mehlem und Gruev rauschen im Mittelfeld mit den Köpfen zusammen. Beide liegen derzeit am Boden und werden behandelt.

17. Min: Paderborn klärt.

17. Min: Werder mit dem nächsten Abschluss, aber Burkes Versuch wird zur Ecke geblockt.

16. Min: Conteh hat im Mittelfeld ein wenig Platz und sucht Pieringer, aber der Ball ist etwas zu ungenau.

15. Min: Pieper erstickt einen ersten Paderborner Versuch, in den Strafraum einzudringen, durch cleveres Zweikampfverhalten im Keim.

13. Min: Der SCP geht nun etwas schneller und konsequenter in die Zweikämpfe. Schmid läuft sich deshalb an der Seitenlinie fest, verliert die Kugel und foult dann im Nachsetzen Conteh.

11. Min: Wir würden euch gerne mehr schöne Spielzüge vor euer geistiges Auge malen, aber die gibt es derzeit einfach nicht. Das Spiel findet im Mittelfeld statt. Viel passiert hier gerade nicht.

7. Min: Weiser will einen Fehlpass außerhalb des Feldes fangen, steht aber noch auf der Seitenlinie. Das gibt einen kuriosen Freistoß auf Höhe der Mittellinie. Kwasniok fordert Gelb.

5. Min: Paderborn überlässt Werder das Spiel in den Anfangsminuten nahezu vollständig. Die Grün-Weißen können sich die Kugel in aller Ruhe zuschieben, finden aber nach vorne keine Lücke.

2. Min: Erste gute Werder-Chance! Jung bringt den Ball von der linken Seite hoch auf den Elfmeterpunkt, wo Weiser zum Kopfball kommt, aber Zingerle hat keine Probleme damit, diesen etwas zu zentral gesetzten Abschluss zu fangen.

1. Min: Weiser geht rechts ins Eins-gegen-eins, ist an seinem Gegenspieler vorbei, fällt dann aber. Für uns ein Foul, Willenborg sieht das anders.

Werder Bremen gegen SC Paderborn - DFB-Pokal im Live-Ticker: Das Spiel läuft!

1. Min: Schiedsrichter Willenborg gibt die Partie frei!

17.57 Uhr: ... und da kommen sie!

17.51 Uhr: Die Mannschaften verschwinden wieder in den Kabinen und werden von ihren Trainern auf die bevorstehenden mindestens 90 Minuten eingestellt.

17.40 Uhr: Beide Trainer befassen sich an den Sky-Mikrofonen mit der bevorstehenden Aufgabe. Während Ole Werner davon spricht, dass beide Teams offensiv spielen und dementsprechend viele Tore in direkten Duellen gefallen sind, geht Lukas Kwasniok noch mehr ins Detail. Das Fehlen von Marvin Ducksch kommentiert er salopp: „Mit Burke kommt jetzt auch nicht ein Einäugiger.“ Er erwartet, dass der Stürmer dem SCP „zu schaffen machen“ wird. Doch er hofft auch, dass Paderborn am Ende eine Offensivaktion mehr hat als Werder.

17.25 Uhr: Der SC Paderborn hat sich nach zwei 1:2-Niederlagen in Fürth und im Topspiel gegen Darmstadt zuletzt in der Liga wieder gefangen: Sowohl in Rostock als auch daheim gegen Sandhausen gewannen die Ostwestfalen mit 3:0.

17.21 Uhr: An die jüngste Begegnung erinnern wir uns sehr gerne: Wir reden über das wilde 4:3 von Bremen in Paderborn am 22. Januar diesen Jahres. Nach einer Stunde lag Werder damals bereits mit 1:3 zurück, ehe die Grün-Weißen zur Aufholjagd ansetzten und durch ein spätes Toprak-Tor noch gewannen.

17.17 Uhr: Die gemeinsame Statistik beider Vereine weist gerade einmal sechs Messpunkte auf. Drei Spiele gewann Werder, zwei Paderborn, einmal gab es ein 2:2. Gut für Werder: In Paderborn sind die Norddeutschen noch ungeschlagen.

17.12 Uhr: Noch mal zurück zu Werder: Oliver Burke steht heute das erste Mal in der Startelf.

17.10 Uhr: Und wo wir schon beim Personal sind: Schiedsrichter der heutigen Partie ist der Osnabrücker Frank Willenborg. Ihm assistieren an den Seitenlinien Dr. Arne Aarnink und Guido Kleve, Vierter Offizieller ist Frederick Assmuth. Den VAR gibt es in der zweiten Pokalrunde nicht.

Werder Bremen gegen SC Paderborn - DFB-Pokal im Live-Ticker: Die Aufstellungen sind da!

17.03 Uhr: Paderborn spielt heute folgendermaßen: Zingerle – Hoffmeier, Hünemeier, Rohr – Conteh, Mehlem, Schallenberg, Justvan, Obermair – Pieringer, Platte. Alles komplett ohne Gewähr, da wir nicht wissen, in welcher Formation Trainer Lukas Kwasniok heute gegen den Bundesligisten spielen lässt. Auf der Bank sitzen Huth (ET), van der Werff, Tachie, Leipertz, Ofori, Müller, Srbeny, Heuer und Muslija.

16.58 Uhr: Eigentlich alles wie erwartet. Denn Groß und Friedl fallen verletzungsbedingt aus, Marvin Ducksch ist aus disziplinarischen Gründen heute nicht im Kader.

16.55 Uhr: Ein wenig früher als gewohnt ist die Werder-Aufstellung bei uns eingetrudelt. Ole Werner lässt mit folgendem Personal beginnen: Pavlenka – Weiser, Stark, Veljkovic, Pieper, Jung – Schmid, Gruev, Stage – Burke, Füllkrug. Auf der Bank nehmen zunächst Platz Zetterer (ET), Bittencourt, Salifou, Dinkci, Schmidt, Goller, Buchanan, Agu und Chiarodia.

16.46 Uhr: Die Hälfte der Begegnungen ist bereits gespielt, mit dem 2:1 von Zweitliga-Spitzenreiter SV Darmstadt gegen Borussia Mönchengladbach hat es auch schon eine Überraschung gegeben. Für die Bremer besteht heute auch eine gewisse Fallhöhe, das ist nicht zu leugnen. Aber wir bleiben mal optimistisch.

16.42 Uhr: Moin aus der Deichstube! Heute trifft der SV Werder Bremen in der zweiten Runde des DFB-Pokals auswärts auf den Zweitliga-Zweiten SC Paderborn. Keine ganz leichte Aufgabe, auch wenn die Mannschaft von Trainer Ole Werner heute als Favorit ins Rennen gehen dürfte.

Verfolgt den SV Werder Bremen gegen den SC Paderborn im Live-Ticker! Anpfiff in der Paderborner Home-Deluxe-Arena ist am heutigen Mittwoch um 18.00 Uhr, der Liveticker startet hier gegen 17.00 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News und Infos vom DFB-Pokal-Spiel gibt es hier live im Ticker der DeichStube.

Vorbericht vom 17. Oktober 2022:

Spektakel nicht unwahrscheinlich: Werder Bremen-Trainer Ole Werner erwartet turbulentes DFB-Pokalspiel gegen SC Paderborn

Bremen – Der SV Werder Bremen gastiert in der zweiten Runde des DFB-Pokals beim Zweitligisten SC Paderborn (Mittwoch, 18 Uhr im DeichStube-Liveticker) und will mit einem Sieg ins Achtelfinale des Wettbewerbs einziehen. Der Vorbericht der DeichStube.

Als der Schiedsrichter nach 92 Minuten ein allerletztes Mal in seine Pfeife blies und damit ein Spiel beendete, für das einst das Prädikat „denkwürdig“ erfunden worden sein muss, war die Erleichterung groß bei Ole Werner. Da wich die Anspannung ruckartig purer Freude. So einen Nachmittag wie den des 22. Januar 2022 hatte der Trainer des SV Werder Bremen schließlich auch noch nicht erlebt – allzu viel Spaß gemacht hatte er ihm bis zum Schlusspfiff allerdings nicht.

„Während des Spiels macht man seine Arbeit und ist gefordert, die bestmöglichen Entscheidungen zu treffen. Das ist nicht so häufig mit Spaß zu vergleichen“, sagt Ole Werner, dessen Mannschaft damals in der 2. Liga einen bundesweit beachteten 4:3-Erfolg beim SC Paderborn einfuhr, rückblickend betrachtet sicherlich ein Meilenstein auf dem Weg zum späteren Aufstieg. „Es war ein verrücktes Spiel“, blickt Werner zurück – und betont vor dem neuerlichen Vergleich mit den Paderbornern: „Ich erwarte ein enges Duell zwischen zwei Teams, die offensiv Fußball spielen wollen. Es kann also durchaus wieder turbulent werden.“

Werder Bremen gegen den SC Paderborn im Live-Ticker: Trainer Ole Werner erwartet enges Spiel im DFB-Pokal

Anders als vor neun Monaten stehen sich die beiden Vereine dieses Mal nicht im Ligabetrieb, sondern am Mittwochabend (ab 18 Uhr im DeichStube-Liveticker) in der zweiten Runde des DFB-Pokals gegenüber. Während Werder Bremen in der Vorsaison die direkte Rückkehr ins Oberhaus gelang, beendete der SC Paderborn die Serie auf Rang sieben – in den Augen von Ole Werner hat sich an den Kräfteverhältnissen zwischen den beiden Clubs seitdem aber nicht viel verändert.

„Wir spielen jetzt eine Liga höher, aber beide Mannschaften sind vom Kader her besser geworden und in ihrer Entwicklung noch einmal einen Schritt weiter“, sagt der 34-jährige Trainer des SV Werder Bremen, für den der SC Paderborn „die spielstärkste Mannschaft der 2. Liga“ ist. In der Tat sorgen die Ostwestfalen im Unterhaus seit Wochen für Aufsehen.

Vor dem DFB-Pokalspiel gegen den SC Paderborn: Werder Bremens Trainer Ole Werner lobt den Gegner

So hat der Tabellenzweite an den ersten zwölf Spieltagen bereits 32 Tore erzielt, was mit Abstand den Liga-Bestwert markiert. Vor allem die beiden Angreifer Marvin Pieringer (sieben Tore) und Felix Platte (sechs) sind in bestechender Form. „Paderborn hat für die 2. Liga eine sehr hohe Qualität im vorderen Bereich und auch generell auf dem Platz“, betont Ole Werner, der deshalb aber nicht mit dem Gedanken spielt, in der Englischen Woche allzu viele Wechsel innerhalb der Startelf des SV Werder Bremen vorzunehmen.

In Sachen Frische sei das aktuell nicht nötig. „Und ich entscheide generell immer so, dass ich die aus meiner Sicht bestmögliche Mannschaft aufs Feld schicke. Ich werde also niemanden draußen lassen, weil wir in dieser Woche auch noch in Freiburg spielen“, kündigt Ole Werner an. Werder Bremen wisse schließlich noch genau, wie turbulent Partien gegen den SC Paderborn sein können, „und das sind keine Spiele, in denen du mit nur 99 Prozent erfolgreich sein kannst“.

Werder Bremen gegen den SC Paderborn im Live-Ticker: Trainer Ole Werner will Erfolgserlebnis im DFB-Pokal

Die bittere 0:2-Pleite gegen den FSV Mainz 05 hat der SV Werder Bremen laut Aussagen des Trainers schnell abgehakt, „zu den Akten gelegt“, wie Ole Werner es nennt. Im DFB-Pokal soll nun unbedingt wieder ein Erfolgserlebnis her, was dann neuen Schwung für die Aufgaben in der Liga mit sich bringen könnte. Dort wartet auf die Bremer ab dem Wochenende ein äußerst straffes Programm mit noch fünf Spielen bis Mitte November, sodass das Thema Rotation in den kommenden Wochen vielleicht doch noch aktuell werden könnte. (dco) Schon gelesen? So sehen Fans das DFB-Pokal-Spiel Werder Bremen gegen SC Paderborn live im TV und Livestream!

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