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Leonardo Bittencourt machte gegen RB Leipzig ein ordentliches Spiel, konnte die Niederlage des SV Werder Bremen aber auch nicht abwenden.

Stimmen zur Werder-Niederlage gegen Leipzig

Leonardo Bittencourt: „Der Punch hat gefehlt“

Werder Bremen gegen RB Leipzig: Die Kulisse im ausverkauften Weserstadion stimmte, das Ergebnis am Ende aus Bremer Sicht nicht. Mit 0:3 unterlag die Mannschaft von Florian Kohfeldt dem Spitzenreiter aus Sachsen. Die Stimmen zum Spiel.

Florian Kohfeldt (Cheftrainer des SV Werder Bremen): „Natürlich ärgere ich mich sehr über die Niederlage. Aber ich bin trotzdem stolz auf die Jungs! Was die heute in der Situation, in der wir uns befinden, auf den Platz gebracht haben - großer Respekt. Wir haben heute aber gegen ein Spitzenteam gespielt und verdient verloren. Trotzdem habe ich heute wieder eine starke Mentalität gesehen. Wir haben unser Herz auf dem Platz gelassen. Ich möchte mich bei den Fans im Stadion bedanken. Es ist nicht selbstverständlich, wie alle nach dem 0:3 aufgestanden sind. Das war ganz groß!“

Maximilian Eggestein (Werder-Profi): „Es war ja klar, dass uns ein paar Leute gefehlt haben, aber das darf keine Ausrede sein. Wir haben es in der ersten Halbzeit gut gemacht und bekommen zwei Gegentore nach Standards. Das war unglücklich. Wir haben zwar verloren, aber das wirft uns nicht um.“

Werder Bremen: Philipp Bargfrede ärgert sich über Gegentore nach Standards

Philipp Bargfrede (Werder-Profi): „Wir sind gut reingekommen in Spiel, besser als Leipzig, aber gegen so einen Gegner darfst du nicht solche Tore nach Standards kassieren. Dann wird es schwer. Wir haben alles reingeworfen, aber es hat heute nicht gereicht.“

Leonardo Bittencourt (Werder-Neuzugang): „Die Leipziger standen tief und haben uns die Wege schwer gemacht. Da hat es heute leider nicht so funktioniert. Der Punch zum Anschlusstreffer hat gefehlt, das hat heute leider nicht geklappt.“

Frank Baumann (Werder-Sportchef): „Mit der Fünferkette und den zwei Sechsern war Leipzig extrem kompakt und trotzdem hatten wir wirklich gute Chancen. Wenn du mit dieser Personalsituation punkten willst, musst du die Kleinigkeiten für dich entscheiden.“

RB Leipzig gewinnt erstmals bei Werder Bremen

Marcel Sabitzer (Leipzig-Torschütze zum 2:0): „Es hat heute wieder Riesenspaß gemacht. Bremen hat in den ersten 20 Minuten gut gespielt und hätte auch in Führung gehen können. Dann haben wir aber gut reagiert und haben am Ende den Sack zugemacht. Unser Trainer stellt uns immer top ein und gibt uns einen Plan mit. Zudem gibt er mir Freiheiten und viel Selbstvertrauen. Das merkt man mir, glaube ich, auch an.“

Oliver Mintzlaff (Geschäftsführer RB Leipzig): „Es war ein souveräner Sieg, weil wir hier nichts zugelassen haben. Nach dem Spiel in der Champions League waren einige Spieler etwas müde. Sie habe es aber trotzdem gut gemacht. Es ist schön, dass wir das erste Mal in Bremen gewinnen konnten.“

*Mit Material von Sky und Werder.de

Mehr News zum Spieltag des SV Werder Bremen

Spielbericht: So lief das Match von Werder Bremen gegen RB Leipzig. Und so haben wir Werder Bremen gegen RB Leipzig bewertet - Noten und Einzelkritik. Unterdessen hat Frank Baumann über die Möglichkeit von Not-Transfers bei Werder Bremen gesprochen. Werder will aber nicht personell nachlegen. Und es hat Unstimmigkeiten zwischen Florian Kohfeldt, Coach des SV Werder Bremen, und Leipzig-Trainer Julian Nagelsmann gegeben.

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