Trainer Florian Kohfeldt hat es geschafft: Werder Bremen ist nicht abgestiegen und darf die Rlegation spielen.
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Trainer Florian Kohfeldt hat es geschafft: Werder Bremen ist nicht abgestiegen und darf die Rlegation spielen.

Werder ballert sich gegen 1. FC Köln in die Relegation

Werder-Coach Florian Kohfeldt: „Wir haben noch nichts erreicht“ - die Stimmen zum Spiel

Bremen - Werder Bremen hat das kleine Wunder tatsächlich geschafft: Die Mannschaft von Cheftrainer Florian Kohfeldt hat sich mit einem 6:1 (3:0) gegen den 1. FC Köln in die Relegation geschossen – die Stimmen zum Spiel.

Florian Kohfeldt (Cheftrainer des SV Werder Bremen): „Wir standen unter einem unheimlichen Druck. Wir hatten heute ein Spiel auf zwei Feldern. Wir wussten, wir müssen unsere Hausaufgaben machen. Für den Teil muss ich meinen Hut ziehen: Unter dem Druck so ein Spiel zu machen, frühzeitig auch die vier Tore Abstand zu schießen – das war schon sehr sehr gut. Der Druck bleibt hoch, das sind jetzt zwei Spiele, die über alles entscheiden. Jetzt haben wir es in der eigenen Hand. Das müssen wir fokussiert angehen, dann sehen wir gute Chancen, in der Liga zu bleiben. Wenn wir nur einen Millimeter weniger machen, haben wir keine Chance. Wir haben noch nichts erreicht“

Davy Klaassen (Werder-Profi): „Wir haben Leidenschaft gezeigt. Wir machen ganz schnell das 3:0, wir haben das sehr gut gemacht. Der Trainer hat uns viele Dinge mitgegeben, uns gesagt, dass wir noch nicht tot sind, es noch immer eine Chance gibt und wir unseren Job machen sollen. Dann haben wir gehofft, dass es in Berlin auch für uns läuft. In der Halbzeit habe ich gesehen, dass es 1:0 steht und als ich ausgewechselt wurde, dass es 2:0 steht – am Ende 3:0. Heute ist alles für uns gelaufen. Aber es war nur ein Halbfinale, es gibt noch zwei Finals. Beide Mannschaften fangen bei Null an.“

Werder Bremen in der Relegation: Keine Feier, auch keine kleine!

Marco Bode (Werder-Boss): „Die letzte halbe Stunde war ich eher in Berlin. Wir müssen ein großes Danke in Richtung Berlin schicken. Die haben das super gemacht und insbesondere unser ehemaliger Spieler Anthony Ujah hat das wichtige 1:0 geschossen. Da ist mehr als ein Danke angebracht. Es fällt mir unheimlich schwer, eine Einordnung vorzunehmen. Das hängt von der Relegation ab. Wenn das gutgeht, wird das heute ein ganz besonderer Tag gewesen sein. Und trotzdem merkt man in diesen Minuten, wie sehr das Publikum fehlt, wie sehr auch diese Emotionen drumherum fehlen im Stadion. Ich glaube, heute werden viele Werderaner glücklich sein. Es ist ein besonderer Tag. Jetzt ist die Tür wieder offen und ich bin sehr optimistisch, dass wir es auch schaffen können. Aber es ist noch eine Mega-Anspannung, die sich dann erst am nächsten Montag auflösen wird. Ich will heute kein Wasser in den Wein kippen, aber wir haben schon ein paar Mal in der Saison Situationen gehabt, in denen wir gedacht haben: jetzt geht es in die andere Richtung. Deswegen sind wir jetzt sehr zurückhaltend. Es wird heute keine große Feier geben und auch keine kleine. Wir müssen jetzt die Kräfte zusammenhalten und morgen schauen wir dann, wer unser Gegner sein wird.“

Werder Bremen in der Relegation: „Haben unseren Job erledigt!“

Niclas Füllkrug (Stürmer des SV Werder Bremen): „Das war heute ein ganz aufregender Tag. In der zweiten Halbzeit ist die Zeit nicht vergangen. Ich habe alle 15 Sekunden auf die Tafel geguckt. Wir dürfen unglaublich dankbar sein, dass wir diese zwei Spiel noch Spielen dürfen. Heute haben wir unseren Job erledigt. Wir danken Union, dass sie Vollgas gegeben haben am letzten Spieltag. Ich weiß nicht, ob wir da mal eine Kiste Bier rüberwachsen lassen müssen oder wie das läuft. Heute sind wir sehr sehr glücklich – jetzt haben wir es wieder selbst in der Hand.Dass wir 6:1 gewinnen und den höchsten Sieg der Saison holen, das zeigt, dass wir es unbedingt wollten.“

Markus Gisdol (Trainer 1. FC Köln): „Wir hatten unser Klassenziel in der Woche zuvor erreicht, da ist es klar, dass der Fokus ein bisschen wegfällt. Zumal die Woche für meine Spieler aus Gründen, auf die ich nicht näher eingehen möchte, nicht ganz einfach war. Wir haben kein gutes Spiel gemacht, haben unsere normale Leistung nicht auf den Platz gebracht, konnten nicht die richtige Spannung aufbauen. Dann kommt so ein Ergebnis dabei heraus. Aber wir haben unser Klassenziel erreicht, deshalb gibt es von mir heute keine große Schelte.“

*Mit Material von von Sky

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