Ömer Toprak saß wieder zuletzt zwei Mal auf der Bank des SV Werder Bremen. Wird er im Relegations-Rückspiel gegen den 1. FC Heidenheim wieder wichtig?
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Ömer Toprak nahm zuletzt zwei Mal auf der Bank des SV Werder Bremen Platz. Rückt er im Relegations-Rückspiel gegen den 1. FC Heidenheim wieder in die Startelf?

Relegations-Rückspiel in Heidenheim

Toprak als Moisander-Ersatz bei Werder: Reicht es schon für 90 Minuten?

Bremen – Werder-Trainer Florian Kohfelt kann für das Relegationsrückspiel am Montag personell aus dem Vollen schöpfen. Einzig Kapitän Niklas Moisander ist nach seiner Gelb-Roten Karte für das Relegations-Rückspiel des SV Werder Bremen beim 1. FC Heidenheim gesperrt. Wer wird ihn ersetzen?

Ömer Toprak, Sebastian Langkamp oder Marco Friedl“ - das sind die drei Namen, die Werder-Trainer Florian Kohfeldt als Kandidaten auf der linken Innenverteidiger-Position für das alles entscheidende Duell desSV Werder Bremen gegen Heidenheim am Montag (20.30 Uhr, DeichStube-Live-Ticker) ins Spiel brachte. 

Langkamp und Toprak seien bei Werder Bremen grundsätzlich wieder gegen Heidenheim einsatzbereit. Aber wäre Ömer Toprak vier Monate nach seiner Syndesmosebandverletzung überhaupt schon wieder fit für ein Spiel über die volle Distanz? „Das ist möglich. Ob Ömer tatsächlich 90 Minuten spielen kann, müssen wir abwarten. Er hat jetzt über einen längeren Zeitraum wieder trainiert. Aber das müssen wir mit ihm und Basti besprechen“, erklärte Kohfeldt auf einer Videopressekonferenz am Freitag. „Es ist auch möglich, dass wir das Spiel unter Basti und Ömer aufteilen oder, dass Milos Veljkovic die Seite wechselt“, ließ sich Kohfeldt nicht final in die Karten blicken. (mwi)

Zur letzten Meldung vom 3. Juli 2020:

Werder Bremen sucht Ersatz für Niklas Moisander: Kaltstart von Ömer Toprak?

Der Kapitän wird fehlen: Niklas Moisander ist nach seiner Gelb-Roten Karte für das Relegations-Rückspiel des SV Werder Bremen gegen den 1. FC Heidenheim gesperrt. Seine Binde wird Davy Klaassen übernehmen, aber wer ersetzt den Finnen in der Abwehr? Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Kaltstart von Ömer Toprak wäre gewiss die spannendste.

„Grundsätzlich ist es möglich, dass er spielt“, sagt Sportchef Frank Baumann: „Ömer ist ja schon seit einigen Wochen wieder dabei – und wenn er kein Kandidat für die Spiele wäre, würde er nicht im Kader stehen.“ Nach seinem Syndesmosebandriss Anfang März im Pokal gegen Frankfurt hat sich der 30-Jährige zurückgekämpft und dabei von der Spielpause in der Coronavirus-Pandemie profitiert.

Am letzten Spieltag gegen Köln saß Ömer Toprak ebenso auf der Bank des SV Werder Bremen wie am Donnerstag gegen den 1. FC Heidenheim. Aber es wäre natürlich ein großes Risiko, auf den Rückkehrer zu setzen. Ihm fehlt die Spielpraxis. Dafür hat er jede Menge Erfahrung und ist so schnell wie kein anderer Abwehrspieler im Team.

Werder Bremen sucht Niklas-Moisander-Ersatz: Eher Marco Friedl als Ömer Toprak?

Noch ist Ömer Toprak nur ausgeliehen von Borussia Dortmund. Schafft Werder Bremen den Klassenerhalt, wird eine Kaufverpflichtung mit einer Ablösesumme in Höhe von fünf Millionen Euro fällig. Der ehemalige türkische Nationalspieler könnte in Heidenheim seine Zukunft also selbst mitbestimmen – und die sieht er, so ist zu hören, ganz klar bei Werder und nicht beim BVB.

Zu Ömer Toprak gibt es am Montag aber durchaus Alternativen. Die besten Karten als Moisander-Ersatz besitzt eigentlich Marco Friedl, der dann sogar mal auf seiner angestammten Position spielen dürfte. Allerdings war der Österreicher im Hinspiel als Linksverteidiger ein kleines Nervenbündel. Auch Christian Groß oder Sebastian Langkamp könnten in die Innenverteidigung rücken, genauso wie Kevin Vogt. Letzterer wird aber nach seiner Sperre eher als Sechser, der sich in die Abwehrkette fallen lässt, gebraucht. Philipp Bargfrede konnte auf dieser Position nicht überzeugen. (kni)

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