Eine Einwechslung als Geschenk: Abdenego Nankishi durfte gegen Heidenheim noch kurz für den SV Werder Bremen ran.
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Eine Einwechslung als Geschenk: Abdenego Nankishi durfte gegen Heidenheim noch kurz für den SV Werder Bremen ran.

Bei Werder-Sieg gegen den 1. FC Heidenheim

Werder-Trainer Markus Anfang erklärt Wechsel: Geschenkte Minuten für Nankishi und Schönfelder, kein Denkzettel für Assalé 

Bremen – Es waren zwei späte Geschenke, und die Nutznießer hießen Abdenego Nankishi und Oscar Schönfelder. Während des 3:0-Heimerfolgs gegen Heidenheim hatte Trainer Markus Anfang die beiden Talente des SV Werder Bremen in der 90. Minute eingewechselt, was - da das Spiel zu diesem Zeitpunkt schon lange entschieden war - mehr symbolischen als sportlichen Wert hatte und kein Denkzettel für Neuzugang Roger Assalé sein sollte.

„Oscar und Abed haben in den vergangenen Wochen immer Gas gegeben. Es ist wichtig, dass die Jungs merken, dass sie dazugehören“, sagte Markus Anfang, der Abdenego Nankishi deshalb weitere Minuten und Oscar Schönfelder gar das Debüt in der 2. Liga beschert hatte. Was wiederum allerdings zu Lasten eines anderen Profis des SV Werder Bremen ging: Roger Assalé.

Werder Bremen: Neuzugang Roger Assalé gegen Heidenheim ohne Einsatz - Trainer Markus Anfang: Kein Denkzettel

Vom Positionsprofil hätte auch der Flügelstürmer von der Elfenbeinküste gut und gerne als Joker für Werder Bremen ins Spiel kommen können. Dass Markus Anfang sich gegen den 27-Jährigen entschieden hatte, wollte er hinterher nicht als Denkzettel für Assalés schwachen Auftritt in Dresden verstanden wissen. „Das hatte damit nichts zu tun“, sagte er und erklärte, dass Roger Assalé von einem derart kurzen Kurzeinsatz weitaus weniger gehabt hätte als Abdenego Nankishi und Oscar Schönfelder. „Roger weiß, dass er bei uns dazugehört. Ich muss ihn nicht für eine Minute ins Spiel werfen, um ihm das Gefühl zu geben, dabei zu sein.“ Für junge Spieler wie Nankishi und Schönfelder sei das aber „sehr wichtig“. (dco)

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