Die Analyse soll‘s richten: Coach Markus Anfang ist sich sicher, dass Werder Bremen das eine oder andere Spiel mehr mit Roger Assalè gewinnen kann.
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Die Analyse soll‘s richten: Coach Markus Anfang ist sich sicher, dass Werder Bremen das eine oder andere Spiel mehr mit Roger Assalè gewinnen kann.

Neuzugang mit Startschwierigkeiten

Unangenehme Analyse, aber Anfang hält zu Werder-Neuzugang Assalé

Bremen – So eine Profi-Mannschaft ist ein durchaus kompliziertes Gebilde, da wird ganz genau geschaut, was der Kollege im Spiel macht. Oder wie im Fall Roger Assalé nicht macht. Der Neuzugang des SV Werder Bremen hatte gegen Dresden schlichtweg nicht verteidigt und zwei Tore bei der 0:3-Pleite mitverschuldet.

Von Teamkollege Marvin Ducksch gab es dafür schon auf dem Platz eine deutliche Ansage. Anschließend wurde Roger Assalé kaum noch angespielt. Ein Zufall? Markus Anfang sieht da keinen Zusammenhang, der Coach von Werder Bremen versucht, den Neuzugang aus Dijon mit einer knallharten Analyse und Nachhilfe in die Spur zu bekommen.

„Wenn jemand einen Fehler macht, dann dürfen wir danach nicht zu viel hineininterpretieren“, fordert Anfang. Dass Roger Assalé später keine Bälle mehr auf der Außenbahn bekam, habe am Bremer Spiel gelegen: „Wir haben viele Chipbälle vorne hereingespielt, die wir so gar nicht brauchten.“ Auch bei den Fehlern wünscht sich Anfang eine objektivere Einordnung: „Die Szenen waren sicherlich nicht glücklich, die Analyse war auch nicht angenehm für ihn. Er ist halt nicht mit seinem Mann mitgegangen, aber vorher hatten wir auch jeweils einen Ballverlust, den wir hätten verhindern können.“

Werder Bremen geht es nun darum, Roger Assalé zu unterstützen

Nun gehe es darum, Roger Assalé zu unterstützen. Beim Ivorer steht dabei die Sprache im Mittelpunkt. Nach der Teambesprechung bekomme der Angreifer alle Inhalte noch einmal von einem Dolmetscher ins Französische übersetzt, so Anfang. Gleichzeitig sei der 27-Jährige sehr bemüht, Deutsch zu lernen. Den Beweis dafür liefert Assalé selbst in den sozialen Medien mit einem entsprechenden Instagram-Post, der ihn beim Lernen zeigt. Der Wille ist also da, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Und Anfang ist zuversichtlich, dass es besser wird: „Wir müssen ihn nach und nach dahin bringen, dass er mit seiner Qualität helfen kann und wir das eine oder andere Spiel mehr mit ihm gewinnen. Und ich glaube, das kriegen wir auch hin.“ (kni) Verfolgt das Zweitligaspiel zwischen Werder Bremen und dem FC Heidenheim im Liveticker der DeichStube. Das ist die voraussichtliche Startelf-Aufstellung von Werder Bremen gegen den FC Heidenheim.

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